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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1922-09-01 · 7 (September/Oktober/November1922) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1922
Issue
7 (September/Oktober/November1922)
Date
1922-09-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Verlage zum Mitteilungsblatt des Verbandes nattonalcleutscher Juden e. v. Jahrgang 1922 September/ (Oktober, November Nr.? Lcho der Presse. Wir bitten um Uebersendung aller unsere Bestrebungen betreffenden Zeltongsusw. Ausschnitte > unter Angabe des Tages des Erscheinens, bei weni-! ger bekannten Blattern auch der Parteirichtung. Die Schriftl. «bisch« Ruudschau. (Zionistisch) Nr. SS. Aufsatz .Reue Ideale?' Versuch einer sachlichen Würdigung unserer Bestrebungen und der durch sie dem Zionismus drohenden Gefahren. ..... Man weih heute, waS Naumann will . . . Man kann heute auch bereits von ' seinen Erfolgen sprechen. Naumann und seine Freunde bestreiten auf das Entschiedenste, eine rechtspolitische Orientierung zu haben. WaS st« aber nicht leugnen können, ist, daß sie ein rechtspolitilches Echo haben. Die liberalen Kreise üben entweder gegen Naumann eine ähnliche Tot schweige- Politik, wie sie sie lange gegen uns geübt Häven, oder sie vertreten einen dem Centralverein mehr oder weniger nahen Standpunkt. Auf der sozialistischen Seite findet sich im allgemeinen eine ablehnende Haltung, di« in erster Linie durch die Tatsache motiviert scheint, daß Naumann von rechten Parteien Ermunterung findet. . . . Aber es gibt einen Kreis nationaler Nichtiuden, der an der Naumann-Gründung ein stärkeres Interesse nimmt und in ihr die Möglichkeit steht, zu einem besseren Verhältnis zwischen Deutschen und Juden zu gelangen, ja gewisse Kteise des deutschen Judentums für Deutschland nutzbar zu machen .... Es ist natürlich, daß das Verhältnis zum Centralverein ein viel feindseligeres ist, als das zu uns. Naumann und wir gehen einen klaren Weg, der C e n t ra l v e r« i n geht ihn nicht... Aber Jugend verlangt Wahrheit und Echtheit. .. Oie weih, daß sie Deutschland zu Dank verpflichtet ist, weiß sehr wohl, daß mehr als rein staatsbürgerliche Pflichten den > deutschen Juden mit Deutschland verbinden, ober sie empsindet doch, daß das Letzte und Entscheidende ihres Wesens vom jüdischen Blut bestimmt ist . . .' Deutsch« Israelitisch« Zeitung, Regensburg. 25. 7. 22. Kurze, rein sachliche Notiz über die Erösfnung des Haupt- Verfahrens in der Beleidiaungssache Naumann gegen Rosenbäum. Eisfeld, Tietz und Aeimann. Fraukfurter Zeitung (Demokratisch). 4. S. 22. Besprechung der Schriften Naumanns vom zwischenschichtlichen Standpunkte. ,. . . Welches Deutschtum meint er eigentlich? Man wird den Verdacht nicht los, daß sein besonderes deutsches Fühlen ihn In das Lager der Deutschvölkischen, wie überhaupt der Rechten treibt und ihn das Empfinden der sozialistisch orientierten Teile des deutschen Volkes möglicherweise (ll) als undeutfch verurteilen läßt . . .' Der Kamerad (Deutschvölklsch). 11. 8. 22. . . . Sehen Sie, es gibt einen Verband nationaldeutscher Jüden. Dieser famos« Verband richtet an diesen und jenen deutschen Fabrikanten Briese mit der Anfrage, ob es wahr sei, daß er .. .sich antisemitisch geäußert habe. Der Aermste steht vor der Alternative, zu Kreuze zu kriechen oder seine jüdischen Kunden ... zu verlieren? (Es bedarf keiner Erwähnung, daß unser Verband noch niemals «inen derartigen Brief geschrieben ha». Ls dürste eine mehr oder wenigrr absichtliche Verwechselung mit dem Lentralvtrein vorliegen. Die Schriftl.) Der Deutsch« (Herausgeber Stegerwald). 21. 8. 22. .Die Quittung stimmt!' Abdruck eines Schreibens unseres Verbandes zu der Preßpolemik Dr. Stapel gegen Siegfried Jacobsohn (Herausgeber der 'Weltbühne). Zusatz: .Wir haben dem bemerkenswerten Schreiben nur hlnzuzusügen, dah wir die Selbstreinigung, die der Mische Volksteil im deutschen Volke an stch vornimmt, mit freundschaftlicher Achtung begrüßen und durchaus zu würdigen wissen, wenngleich wir auch noch nicht ganz eines gewissen Maßes von Skevsts entraten dürfen, zmnal dann, wenn wir sehen, wie di« ehrlichen Bestrebungen des Verbandes n. I., bgsonders seines Führer« Dr. R.. vom Berliner Tageblakt und anderen führenden Mischen Zeitungen verhöhnt und beiseite geschoben werden. ... Gin retnblütiger Jude, der ln Rotzetten, wie den jetzigen, unter uns und mit uns im deutsche» Sinn« handelt, steht uns ohne Zweifel näher, als eia retnblütiger Deutscher, der seinen eigenen Volksgenoffen gegenüber undeutsch handelt.' vothaisches Ta^btatt (Parteilos, natickay. 21. 8. 22. Vollständiger Abdruck des Leitartikels .Walther Ratheuau' von Dr. S. Breslauer aus der Juli/August-Nummer unseres Mitteilungsblattes. Leipziger Reuest« Nachricht«« (Parteilos, national). 24. 8. 22. Länger« zustimmende Besprechung des Buches .Bismarck und die Juden' von unserem Vorstandsmitglied Minist«, rialrat Dr. Iöhlinger. Wörtlicher Abdruck der Absätzi über di« Ostjudensrage und der aus ste bezüglichen Zitate aus Naumanns Schrift .Vom nationaldeutschen Juden'. Der Westen. (Parteilos, national). 28. 8. 22. Längere Notiz .Nochmals Herr Tucholsky'. Abdruck des Nachwortes zu dem Artikel .Ofsiziershehe und Iudenhetze' aus der Juti/August-Nummer unseres Mitteilungsblattes. Münchener Reuest« Nachrichten (Demokratisch). 31. 8. 22. Notiz über den Inhalt der Juli/August-Nummer unseres Mitteilungsblattes. Deutsch« Tageszeitung (Deutschnational). 13. S. 22. Längerer Artikel über unsere Bestrebungen im ablehnenden Sinne mit herausgeriffenen und tendenziös zusammengestellten Zitaten aus unseren Schriften. .. . . Die Zersetzung des deutschen Volkskörpers durch fremde Elemente erfordert unausweichlich diese allgemeine Abwehrstellung als Heilserum, und wo es stch um die Gesundung des ganzen Volkes handelt, wird man auch in einzelnen seltenen Fällen vor einem möglichen Unrecht nicht Zu, rückscheuen dürfen (!!) um so mehr, da die Polemik NaumannS am Schluß seines zweiten Heftes gegen Paul Nathan beweist, wie sehr im eigenen Lager (!!) die Meinungen über .Deutsch' und .Nichtdeutsch' auseinandergeben.' Deutsch« Allgemein« Zeitung (Parteilos, national^ 13. 9. 22. Aufsatz unseres Vorstandsmitgliedes D r. Fritz Wein, berg .Antisemitismus ohne Juden', der an einen vorher in demselben Blatt abgedruckten Artikel .Antisemitismus in Japan' anknüpft. .... Je deutlicher es wird, daß man nicht Antisemit zu sein braucht, um jüdische Schädling« zu bekämpfen, desto eher wird der wirkliche Antisemitismus, di« Gefahr der unzulässigen Verallgemeinerung, ausgerottet werden.' Reue Preußisch« (Kr«uz-)Z«itnna (Deutschnational). 4. S. 22. Aufsatz »Der Antisemitismus' von Prof, von Below. Versuch, einen gegen die .unbegrenzten Ansprüche der Juden' gerichteten Antisemitismus' als berechtigt zu verteidigen. . . Alle Fragen sehen die Juden (ich speech« hier von der großen Masse: daß es einzeln« einsichtige Iuden gibt, bestreite ich nickt) unter dem einseitigen Gesichtswinkel des jüdischen Volkstums an. Warum ereifern ste sich heute so sehr für den Pazifismus? Warum werden ste bei dem Work .national' nervös lund empfinden alle bewußt nationalen Bestrebungen als unsympathisch? Weil ste meinen, daß durch ausgeprägten Internationalismus, durch die Beseitigung alles energischen nationalen Bewußtseins aller Widerstand gegen das Judentum beseitigt werden kann und soll. - Als Widerstand gegen das Judentum erscheint ihnen aber jede Abneigung. die Juden auf ältest Gebieten im Vordergrund zu sehen . . . Was wir gegen das Judentum sagen, das wird im Grunde auch von Dr. M. N., dem Führer der nationalen Juden, anerkannt. . Münchener Reuest« Rachrichten (Demokratisch). 8. 11. 22. Länger« Notiz über jiine Versammlung der Ortsgri München und den Vortrag des Herrn cand. nitzky über .Bismarcks Wellung zum Judentum' München-Augsburger Abendzeitung (Deutschnational). Notiz über dieselbe Versammlung. Berliner Lokal-Anzeiger (Parteilos, national), v. II. 22. Bericht über unsere Versammlung in Berlin vom 8. 11. 23 (Vortrag vor den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft.) .... In seinem Schlußwort betonte Dr. N. mit Nachdruck, daß der Verband n. I. eS sich zur Aufgabe gemacht habe, alle Deutschland schädlichen Strömungen im «Judentum energisch Zu bekämpfen.' Deulsch« Allgemeine Zeitung (Parteilos, national). 10. 11. 22? Bericht über dieselbe Versammlung. Deuttch« Zeitung (Deutschvölklsch). 9. 11. 22. ' Bericht über dieselbe Versammlung. Rein sachlich.Die weitere Diskussion war teilweise recht lebhaft, wobei die Vertreter des Ztonltmsts ihre Ideologie sehr leidenschaftlich »erfochten und von den nationaldeutschen Juden ebenst, leidenschaftlich angegrtffest wurden. . . . Wenn auch der parlamentarische Ton gewahrt blieb, so schien doch das einzige Ergebnis des Abends dH frei« Aussprach« zu sein. . . . Dt« eineven aber, bei allem Austausch höflicher bei ihren Meinungen.' . rtet). 10. 11. 22. über dieselbe Versammlung.Leugz ah» v. 'ti. rr. Ortsgruppe d. phil. Küsch - >enkum'. / nal). 9. sl. 22. Dt. zelnen Gruppen Achtungserklärunge Zeit (Deutsche Voll Ausführlicher nete AGi-ü^richttrsl -Krr^

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