Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
- Journal
- Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
- Volume
- 1922
- Issue
- 6 (Juli/August 1922)
- Date
- 1922-07-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
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vielfach verkannle Kräfte sind auch i« Jrü>entum vorhanden, die Herr »nd Sand, Tat und Arbeit in deutsch« und national« Arbeit stellen M«d seit Geschlechtern mit dem deutsch«« Bode« verwachsen find. Der r «chiral« ossene und versteckt« Antiiemitmmw^ift aus de« beste« Wege, diese deutschen Kostbarkeiten HMundeutsch« oder antideutsche Reagentre« ru verwandeln. Möge i« Interesse de» Deutschtum» da», »a» deutsch ist. auch der deutschen Kuliurwelt durch eine gesunde »ad vernLnstiqe Behandlungder.Anden fragen erhalten werden." MLnchener Zeit»» (Rational) 28. 6. 22. Bericht über ein« in München abgebalten« Versammlung am 26. 6. 22 und da» Referat der Vorsitzenden Dr. Raumann. „Verband nationaldeutscher Juden. War sein« Gründung notwendig? Der Zentral-Berern deutscher Staatsbürger jüdischen Glauben» verneiut di« Frage, t« er hält die Gründung für schädlich, weil sie di« »jüdischen Einheitsfront" gefährd«. Jnoeh — gibt er denn eine solch«? Ist ein« Einheitsfront überhaupt möglich »wische« Zionisten (oder solchen, die sich, wie die Jüdisch-nationalen, so nennen obwohl sie garnicht an» Au»wandern denken) . . . und den Juden, denen ihr Deutschtum etwa» anderesbedeutet, als bloß«, »Staatsbürgerin«", di« . . . ibr Ziel nur in einer deutschen Einheit»sr»nt sehen?" Folgt Auszug au, de« Bortrag de» Referenten über di« Verhältnisse i» Eentral-Bereta. »Da« e» natürlicher Weis« unter solchen Umständen »wischen Verein und Verband »u Dissonanzen kommen muht« wird niemand wunder nehmen, aber erstaunlich bleibt di« Art, wie de« Kampf — der übrigen» oft genug zu vermeiden wäre — von «ßnigen führenden Persönlichkeiten de» Zentral-Verein» ansgetragen 1 wird, die weit über da» »«lässige Mab hinausgehend« s Form, in der sie den nationo Ident scheu LerhaNd unaurge- - setzt angreifen, so dah dieser in Zukunft ans eine Polemik verzichten und nötigenfall» de»-Rechtsweg betreten will. Für di« Allgemeinheit wichtiger ist etwa» andere». Die Möglichkeit einer Lösung der Audeafrag«. ,b«i der »atutgemäh ^«ine« Verband, der deutsch und nicht» als deutsch sein will, dem der nichtjüdische Dmitsche näher steht, al» der nichtLeutsch« Jude, der den Rationaljuden und Zionisten für Ausländer «ich auch di« bteLmttz de» Zwischenschichtler» für unzulänglich enlärl. die ein« SN!kt«, der gan,en Ausgabe »»fallen «nh. Auch i« anderen Laaer und in -Kreisen, die sich völkisch nennen, wächst allmählich di« Erkenntnis dessen, worauf es an« kommt: dah «in Weg »ur Verständigung gefunden werden kann, wenn hüben und drüben die Rebel der Schlagwort« sich Leben und angelernte Vorurteile nicht »ehr für ua» unrstöhliche Wahrheiten gelten." M«inchen»>ng»h»rer Abendzeit»«, (Deutschnational) so. 8. 22. Längerer Bericht über die gleich« Versammlung und Auszug au» dem Referat . . . »E» sei nötig, das, di« natio» .naldeutscheu Juden sich nicht mit stiller Pflichterfüllung begnügten. sondern in der Oefientlichkeit alle» Undeutsch« lind de« «^Vaterland« Schädliche bekämotten, möge «» sich auch bei Juden finden. Der Zeutral-Verein .. . vermöge beute nicht «ehr i» reindeutsch«« Sinne »» wirken, »eil in de» Perliner Vauptvorstand zuviel Rücksicht auf dl« jüdischuatioual oder „zwischenfchtchtlich" empfindenden Mitglieder genommen würde. Auch sel^ niemals von dem Hauptvorstande gegen «ingüne Anden. di« fich tu deutschfeindliche» Sinn« betätigt hätten, vorgegangen worden. < Schließlich Hab« der Z.-B. völlig versagt l» der Frag« der Jugenderziehung. Au» alle» diesen Gründen sei r» unbedingt erforderlich gewesen, dah «in« lediglich au» uationaldeutsch empfindenden Mitgliedern »»lammengesetzte Organisation de« Kamsi um da» Deutschtum de« «atlonaldeutsch empfindenden Teile, der deutschen Juden ausgenommen habe . . . Schließlich wurde noch betont, dah der Verband nicht auk das Programm irgendeiner politischen Partei «in geschworen ist, ebens» dah die religiös« Anschauung Privatsache de« ,t»»el«e« Mitgliedes sei." Münchener Rene»« Rachricht«» (Demokvatisch) 30. «. 22. Ausfiihrlicher Bericht über dt« gleiche versammln»« . .. „An der Aussprache verföchte«derSvudik»« des Eentral-Lerein» . . . Dr. Lepinger uud Dr. Baron die deutsch« Gesinnung de, Z.-B. »u beleaeu. vermochten aber nicht, sie au» der Prari« mit eindeutiger Klarheit »nerwetsen. I» Schluß, wort nahm Dr. Raumauu . noch Stellung gegen p»o^o zppzuzn kelrtrtecker / tWrrQrlcvpe kernrokre lielert in grübter ^usvak! unci bester Qualität von Qoerr» 2eiH, Ica, Oon1es»a - Zettel etc. botrctarner 5Ir. 1AS, an 6er l^inlkstr. l^auevtrievlltraHe 12, an 6er kircke Zektochplntr 4, (Antiquariat) Var Antiquariat kaust un6 tauscbt Z Oute?koto-Oeßev5tLn6e etc. KcsuZ. A. SIL lOLl. vertin »NI Uaclcencken lNarlcl Uetert rportgerect»te ^urrürtnnKen Kr 't'snniL k^uctsrn Lsgsln Ssrgspoft k^lur^b«te^QuaIi1L1^i^^ürE6«^^Ml^Sch^^