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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1922-07-01 · 6 (Juli/August 1922) · p. Seite 13

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1922
Issue
6 (Juli/August 1922)
Date
1922-07-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Mitteilungsblattes) und gegen Dr. Rosenbaum. den Rttraktrur der Israelitischen vamikienblat!«« zu Kam »urg wegen «in«, in ähnliche« Sinne erhaltenen Aufs che» ^veleidigunasklaae «hoben hat. „Do» Haup verfahren gegen Beide ist v««ri» vor dem Amtsaertcht Charlottenburg eröffnet. ll» soll vor Allem dazu dienen, iluf« Nvrtlng Uder dir Hintermänner der beiden Beklagten zu schaffen. De. Raumann hat auch in der „Deurs^en Gesellschaft 1914", dtz Mitglieder aus allen G sellschastskreisen ohne Unterschied der Religion und Pittei enthält, eine» Bottrag für morgen, Donnerstags üb« den derzeitigen Stand der Zudenfrape angekiindigr. Der Vortrag hat abaesetzt werden müssen, weil einige, dem Lentzral-Boroi» deutschem Stnatsvurger jüdischen Glaubens nabestehend« Herren Pi ölest eingelegt hatten. Segen «inen Im Vorjahre gehaltene» Vortrag «ine» Zionisten war dagegen kein Protest erb oben morden. Dr. Ranmann wird 1« Herbst d-J. di« Mitgl «der der Dentsche» Gesellschaft zu de» gleichen Vortrag in aidere Räume unmittelbar etnladeur" Ren« «eentzifche (Aeenz-1 Zeitung (Dentschnattonal) 0. S. L!. Di« gleich« Rottt unter der Veberjchrift: »Di* Gegner der nationaldeutsch«« Inden an ver Arbeit!" mit dem Zusatz, daß Dr. Ranmann durch Recht» an» alt Grün spach (Mitglied unserer Hauptvorstände». Die Schriftk.) vertreten wird. Deutsch« Tageszeit»«, (Deutschnational) ». S. 2L Di« gleich« Rotk, mit Zusatz: ^Dieser Dampf de» Judentum» gegen nattonnl« Bestrebungen in den eigenen Reihen zeigt in befand«» krnffer Weis« die jüdisch« Abneigung gegen 11lle«, was rillt znm nationalen Gedanken bekennt- Rheinische Zettnua <S. P. D.) V. S. 22. Länger« Attükel ^Judenhetz« und Dentschtam" von Wendel, d« vorher schon ln der »Glocke* (Hera»»- aeder Pakvur-Hekvhandl) und bezeichnenderweise rn d« C. B. - Z « it »n g adardruckt war. DieübUchr», völlil verständntwllvsen Ansföll« «gen den »Antise«itt»«u»" an» knüpfend an da«, in der April«umm« unsere» Mitteil »ngsblatte» besprochen« Buch von Wilhelm Michel, »essen Geist-der Bettaffer de» Artikel« in keiner Weihe ver reist. Stichprobe: »Antisemitismus mutz r» geb««, detz» wo I »Vien die Leut«, dt» volittsch an» de» Halse riechen, Unters hlupf finden? ... . Wie ober den Kampfi führen? Einfach g mugt Unter den Julektrnpulvern ist Lachern» da» Beste Rack diesen geistvollen Wendungen wird e» nicht bekrgindei. dag uns« Verband mitfolgenden verständnisvollen Lorten »gewürdigt" wird. »Rach Allem scheint es fast manch« An» würfe der Antisemiten zu bestätigen, wenn ebne gewiss« Spielart deutsch»« Juden ihnen, geradezu in hi« Häme arbeitet. Di« sogenannten nationaldeutwen Jude« machen . . seit einiger Zelt einige« Lärm. Dieser Richtung kommt e« vor Allem darauf an, in der Judenhett Trennungsstrich« zu ziehen: drüben bi« ».Zwischenschicht!«"", die ».Wurzellosen"" ..... hüben — Hurra) — der nattonau» utsch« Jude . . . Und wie d« » »Btt«" dem » »Semiten"' hochmütig den Rücken kehrt, so kehrt sich der national« deutsche Jude, der dein hettgen Berns 1, verspürt, etnMonokel zu tragen. Offtzi!^zu werden und zur lmnafchädeli gen. vlotz Herrenrassezu gehären.von dem „ 7er"" ab . . Berlin« Tageblatt tDemokrat Artikel »Pretzvrrwi Deutsch« Tageszeitung weg! sage» zu der Rottz Üb« dis in der „Deutschen Gesell" willen, die betreffenden „__ haben, so dürsten sie dazu durch di« Tatsache worden sein, datz Herr Dr. Naumann und sein .Zwischen 10. S. 22. ernng". Polemik gegien die i de« oben abardruckten Zu- Htntettreidung des Vortrages t" ... »Sollten, was wi: »s' glieder den vottrag verl indett bettmmt D rband chtcht» den Eindruck zu "erwecken suchen, nationale Eefinnüna sei nur bei ihnen und nicht getrau so put ln anderen jüdischen Vereinigungen zu finden . .." Folgen Beschimp üngen gegen die Redakteure der Deutschen Tageszeitung. Deutsch« Tageszeitung (Deutschnational) II. tz . 22. I Antwott ans vorstrbrnde Notiz. »Da» B. T. fühlt f ch mit Fug und Recht berufen, für jene jüdischen Kreiseeinzrtreten, von denen wir in unserer geftttgen Abend-Au-gk b« angesichts ihre» Dampfe» gegen nationale Bestrebon ^n in den eigenen Reihen sagten, dah . . . Offenbar bab m wir mit dies« Feststellung «ine besonder« empfindlich« Stelle am RedattionskSrper. de« Mosse-Organ» getroffmr." , Beschimpfungen der Redakteur« des Berlin« Lagel»lai Berlin« Tageblatt (Demokratisch). Wir sandten am 14. S. 22 an di« Echristleitung des!Zlatte» folgenden Brief: - .In Ar« Lrwgnbe vom 1«. d. «. setz«, -io fick unter d« UeberfHiist »Preffverwilver»ug^ mit d«r Deutschen Tazeszetlung auseinander, dt« «iu« Rottz über di« Verhinderung dos »on dem u« zeichneten Votfltzenden tn d« »Deutschen Gesellf IS14"' ongrmoldetrn Vortroge» BqMeikungen , ttnen „Kampf de» Judentum» gr^«n nationale Be« ftrebungrn in dM^Igenen Reihers* getnüpft h-tt«. Wir brauchen «Wozu betonen, dtzk wir die ver all» gemrtriernL« Ar«, in der di« Deutsch« Tageszeitung hier «tn» Einzeitaisach« würdigt, mihbilligen. Anderersett» zeigt die Stellungnahme!de» Blattes, wie - durch jeden von jüdischer Gelte ausgehenden Versuch, di« innerhalb d« deufichen Men bestehenden Gege«, siche zu »«tuschen und die Auslläjrung nichljüptlcheü Kreise über diel« Gegensätze zu «rhmdern, luderw feindlichen Politikern ein erwünschter Vorwand sütt wett üb« das Matz de» Zulässigen hinausgehend«) 'Angriffe auf die Gesamtheit-der >deutschen Juden' gegeben wird. , In Ihren Aussührvngen findet sich. fern« di« Bemerkung, datz unser Verband und sein unterzeichn net« Barmend« »den Eindruck z» erwecken suche», national» Gesinnung sei nur'des ihnen und nicht genau so aut in anderen jüdischen Bereinigungen v»' staden." Wir bemerken hierzu, bah «ine der»» artig« tärichr« BehnnptNag weder vo» dem »nterzetchnete» Vorsitzenden, nochs unser«» Wissen» sonst von einem Miln glied unsere» verbände» jemals anfo gestellt worden ist. Wir haben niemal» gen lenänet, datz auch in andere» jüdischen Bereinigungen: national« Gefinnnng »» finden ist. Wtz legen nn», Wert darauf, zn betonen, datz in «nserem Derbagvvt lediglich solche jüdischen Deutschen zusammen aeichlossea find, di« nattonaldeutsch sühlen, währends in allen andere», »jüdischen Vereinigungen" neben,' nationaldeutsch -gesinnt« Mitglied«» auch solch« z» finden-sinh, die judtschnattonal empfinden ober unklar» zwisch« , jüdischem schwgnkeni g»»i an»g«n, dl« led soffen wollen. und deutschem NationalgefiiLl, abgesehen von denjenigen Vereint-! Kch jübischnationol« Mitglieder »m-l Wir dürfen mit Rücksicht darauf,, datz St« in Ihrer Polemik gegen diat Deutsch« Lage«z«1t»»g sich mit Rechts gegen einseitig gefärbt« Dar stell»»ge» «enden, «rwarken» datz St« dieser Richtigstellung «benfallq Raum gebach.' Da« loaal« Blatt, datz mit solche« Gif«, «§«»di, »Pretz» »erwildernng" kämp^ hat diese» wchretbrn wede» abaedruckt. noch auch nur s-r »Stk, ge^ halte», ,, zu beantworten, i Regeusbnr,« Reuest« Rachttchte» (Demokrattüh) 23. ll. 22. Bericht üb« rin« am 21. 6. 22 tn SMHwbnr« «ibgehalte-.j ne Versammlung und da» Referat de» Vorsitzenden Dr« Naumann. Mitteilung «u der Gründung einer Ortsgruppe Regensburg. ». . . Der Berband, der nationaldeutsch gesinnte Mitglieder der verschiedensten religiösen und vattet-, politischen Richtungen umfaßt, bat bereit» in. der kurze» Zeit seines Besteben» durch die entschiedene Art, in der «jf das Deutschtum seiner Mitglieder betont und betätig^! auch tu solchen Kreise» BeachjMg.gefrmden, die biober di«/ - Gesamtbett der deutschen 2>wen für eiile in sich gleichst!« mige Masse dielten und daraus verallgemeinernde Folge-« riume« zogen. Sei» besondere» Augnmnerk wendet de* Verband der Jugend z«, dt« er in rein deutsche« Sinne nr erziebe« «nd vor «»deutschen Einflüsse» zu tewabren bestrebt ist. - Reae»»bnr«« Nnreig« lBayr. Vostsvatttt; Organ' des Partei- Vorsitzenden Veld) 23. S. 22. versammlung»b«richt, wie vorstebend Zusatz: „Es N Zeit, datz da« deutsch denkende und deut! H füblend« Richltlwentm» uiw vor alle« dt« krittkhvse l Antisemiten ei», jeden lernen, die wertvollen krr»«« lisch küblenden und bandelnden im Judentum vorhandene« krüste de« Deutsch» tum nutzbar zu erhalten und nutzbar ru machen.-ruck» nicht durch de« bekannten „völktschrn" Zog losibarfte» deutsche» Gefübls- «nd Geistes gut in di« Hände d-r in Ion» nationalen oder nntionaUüdischen odet radikalroten, de» deutschen Staat zersiärenden «wer »ersetzenden Gruppe« gU tteiven." Boa-ftt»««. Frankfurt a. M. (S. P. D.) 24. «. 22. , Abdruck de» Wendel'sche» Arttkek»: sieb« ob«». - RkM*»d»r«rr vollszeltuug lBayr. Bauernbuud) 24. 8. Li.! Persanynlungsbettcht wie oben, Zusatz: »Biel« stark« Ml . l

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