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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1922-03-01 · 3 (März 1922) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1922
Issue
3 (März 1922)
Date
1922-03-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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> r parteipolitischen Volksgemeinschaft ablehrt. .Mas brauchen, ist di« Partei der D, utschetz, hsle bereit sind, Klassengegensätze ebensv w Stammesverschiedenheiten z» vergesse «o es sich um da» Wohl de» ganzen Vaterlandes handelt. Deutschland kann nicht gefunden, solange«» Politikergibt, d te «. « alle, Heäl tschastlit!« der beidtn Schlagworte yewerden." nur von ihrer eigenen Partei erwarten, die sich sträuben, wt Gegensätze gegenüber nationalen Rost Wendigkeiten zurücktreten zu lassen, di« sich wehren gegen die Einordrung in de wahre Volksgemeinschaft, diel nationale Einheitsfron t." , Danziger Zeitung (Demokratisch) 12. 3. 22. Besprechung der Raumannschen Schriften. „Er hat Recht, wenn er ausführt, bah noch viele Deuts, he in der so« « nannten Judenfrage dem Echlagwort nochrennen. Mer nicht Nachdenken kann, ist ein Narr, wei es nicht will, ein Blinder, wer es nicht wagt, ein Sklave. So fi »d zahllose Deutsch« in der Beurteilung ijrer Mitbürger jüdischen Glauben» Sklaven der Phrase. . . Raum» >n versucht in seinen Schriften aufzuksärei, und verdi« rt dafür die Anerkennung der Deutschen. Ne da» deuts, je Volk geeint in der Lieb« zum Vaterland« wissen wollen upd die Internationale verwerfen. Da» Lchen Hefte kann allen, die sich nicht vom herrschen lassen wollen, nur empfohlen Die -mhschnl« Nr. 11. Febr. 22. Besprechung der Raumannschen Schriften durch Karl WL burger. ,^Der Kampf, den Max Raumann in dieser Schr führt, ist ausgesprochenermaßen «in Kam! ff gegen War e Da« ist gewiß kein Schlag in die Lust. Im Gegente l. Wenn etwas^ in dieser Zeit der Auflösung noch Erd«, schwere offenbart, so find es die Worte, die sich zu Wid, r ständen gegen ursprüngliches Leben zusammengebaslt haben. . . . Als ein solches Wort, mit dech jeder anderes Wesen verschleiert, enthüllt N. dar Lyort ,Zud§ Und er bekämpft seine Starrheit, indem er «s durch t ie Betrachtung seines Bedeutungswandels, seiner untqr schiedlichen Wertigkeit und Artung aufl xkea. ... dieses Dunkel gilt es Licht zu bringen, und N. ist vi, lleicht dazu berufen, an dem Werk der Erl ellung in erst -r Linie mitzuwirken. Dann wird er es sich zur Aufga »e machen müssen, di« vielfältigen Abspa ttgän, die tie Zwischenschicht an sich erfahren hat, durch aufgeklärte E?- lehrte, kritisch« Literaten, erregte Dichter awf ihren Ursprung der allgemeinen Schuld, de» allgemeinen Schiksal» .... zurückzuleiten und fie gleichz«itig mit ihr folgenschweren Abwandlungen darzustellen Abgeschlossen 20. 3. 22 -- Ordentliche ^auptversamrtllüng. Auszug aus Ven» Protokoll vom 5. Februar iy22 Die Versammlung war mit Rücksicht auf den Eisenbahnerskl ik und den Berliner Berkehrrstrett schwach besucht. Trogdem wur >« aus Wunsch der erschienenen Mitglieder in die Tagesordnung ei 1 getreten, da die Versammlung beschlußfähig war und «i» sich ledi > lich um di« Erlediguiy, formeller Punkt« handelt«. Der Vorsitzende erstattete den Geschäftsbericht. Er bob hervor, daß bezüglich de« Programmpunkte« »Derst ( ndigunge. arbeit nach außen' di« Erfolge außerordeitt ich ermutigend bezüglich de» Punkt» »Erziehungsarbeit nach innei" trotz der systematischen Geaenwirkung lettender P« tönüchkeiten di Eentral-Verein« die Fortkchritte gleichfalls befriedigende wäre«. Der Verband hat an 7S Orten Deutschlands außehalß Groß-Berlins Berbrauensleute. an manchen Orten auch einen recht namhaft, n Mitgliederbestand. Di» Gründung von Bezirksnab Ortsgrupp n ist in die Wege geleite» Bezüglich de, Programn puttkte» »Eni - «ickelüngsarbeit an der Jugend' wie» der Po r Atzend« aus die zionistisch« Gesabr hin und stellt« di« Ein'eßusteine» Uusschuss«» zur Bearbeitung der Zugendfrag in Aussicht Vorst«>ll^ 2. stell st ell »»EisisttH daran wurde der Rechnungsbericht erstaUet^und ^Einwendungen gegen den Geschäftsbericht und den Rechnung«. berM wurden nicht erhoben; Den Vorstandsmitgliedern wurde «infmnmlg durch Zuruf Entlastung erteist. »^?E"ächst wurden nach zum Teil eingehender Debatte, meist I«doch einstimmig durch Zuruf Satzungsänderungen beschlossen, oerett wesentlicher Jnhast im Folgenden kurz wiedergegeben wird. Der l Neudruck der geänderten Satzung erfolgt, sobald di« Eintragung der Aenderungen.in da, Vereinsregisler vorgenommen ist. Uobtr den Bezug der Neudrucke geht den Mitgliedern besondere .zu- , -Deutsch.Oesterreicher und Personen, di« au» den früher deutschenGebieten stammen, sind aufnahmefähig. Stichtag ist der 1. August 1»14. Der Vorstand zerfällt in »inen engeren (geschäftsführenden) und einen wei 1«r«n >L 0 rstand. Beide Gattungen von Vorstandsmilgliedern bttden zusammen den Hauptvvrstand. Bezüglich der Einberusung des Vorstand«, und seiner Geschäftsordnung, der Einberufung der Haupt»«»- sammlung und der Veröffentlichungen de. Verband«, sin» formelle Bestimmungen getroffen. Zn den engeren Vorstand sind di« bisherigen sieben Vorstandsmitglieder wiedergewähtt, die unter sich di« Aemter satzungrgeinäß verteilt haben, wie folgt: Rechtsanwalt vr Mar Naumann, sitzender; L h «fr r d a kt «u r vr. S. Brr« lauer. 1. vertretender Vorsitzender; Sanitätsratj vr Alsred Peyser, oertretender Vorsitzender; Rechtsanwalt vr Fritz Weinberg, Schriftführer; Studienrat Lurt Osner, stellvertretinder Schriftführer; Berlagrbuchhändler Han, Goldschmiht Schatzmeister, Prsfefsor Vr Siegmund Ginsdrrg, vertretender Schatzmeister. Zn den weiteren Vorstand wurden gewählt: Altona: Rechtranwalt Fritz Siegel. Berlin: . ' Landgerichtsral vr Gerhard Eger». Rechtsanwalt Fritz Grünspach: Ministerialrat Vr Otto JShlinger; Direktor Or Georg Löwen ber.g; VrAranzOppenheimer; Banner Paul D. Salomon; Banker Martin Schiss; Zahnarzt Dr.ArnoSeltgmann; Zusttzrat vr Georg Siegmann; Schriftsteller Martin Sochaczewski; Studienrat vr Fritz Wachrner; Siegfried Weil; Direktor vr Julius Werther. Breslau: '! Handelsgerichtsrat Fritz Beeret; Fabrikat« Lugen Freund (inzwischen verstorben). Dresden: , Richard Neumark. Frankfurt a. M.: Zusttzrat vr Ludwig Joseph; Gey. Sanitätsrat Vr L. Rosenmeyer. Freiburg i. B.: vr Albert Laster Gleiwitz O.-S.: ' , Fabrikbesitzer Handelrgerichtsrat Emil Kuschnitzky. Hamburg: vr Julius Jo lo wir z.. > Leipzig: , ' Rechtsanwalt Georg Mose r. — > 1 München: . >i. Ilniversttätsproseffor. Or Karl Reumeyes; Zahnarzt vr Erich Knoche. . Regensburg:" s Rechtsanwalt vr Fritz Buchman ». i?; Ferner würden folgend« Sonderausschüsse eingesetzt: Ausschuß fürdie Bearbeitung der Jugend frage, bestehend aus Studienrat Osner; Studienrat Vr Wachrner und vr Ryumann. Finanz- und Wirtschaftsausschuß!, bestehend au, Direktor Han» Schottländer (Berlin). Hermann Land, berger, vr Franz Oppenheimer (Berlin). Banker Marti« i Schiff ,ind vr Naumann. Beide Ausschüsse haben da. Recht der Zuwahl. > Bor Schluß der Versammlung wie» der Bar, ende darauf hin,' daß niit Rück ficht aus dz« sitz

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