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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1922-03-01 · 3 (März 1922) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1922
Issue
3 (März 1922)
Date
1922-03-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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leben durch uralte jüdisch« Täuschungen beherrschen lassen^ bah gerade für di« deutsch« Eigenart und Schwäche die jüdisch« Eigenart und ihre Betätigung Gift ist." «ilitär«schenblatt 18. 2. 22. I Gibt Stichproben aus einem Buch von Georg Hermann .Iiandbemerkungen 1914—17" wieder, die vom jüdischnationalen Standpunkt aus in verständnisloser und überheblicher Weise den deutschen .Militarismus" kritisieren, § insbesondere verallgemeinernde Ausfälle gegen den , Offizierstand enthalten, z. B. „Aber wir sagen z. B. immer noch General und dabei besitzen wir doch das brave? Wort: Eroßschlächter." Zusatz der Schriftl. de«! Militärwochenblattes: .,„D urch derartige „W eltbürge r". die das deutsche Volk beschmutzen, , wird die verdienstvolle Arbeit der natio-! naldeutschen Juden außerordentlich er- , schwer«. Auch der Bund jüdischen Frontkämpfer dürfte! nicht mit Georg Hermann einverstanden sein."" j Di« Zeit (Deutsch« Volkspartei 20. 2. 22. I Längerer Auszug aus unserem Aufruf „Keinen Pfennig dem Palästinawerk". Deutsch« Allgemeiue Zeitnng (Deutsch« Volkspartei) 21. 2. 2. Hinweis auf denselben Aufruf. Hnmbnrgischer Torrespondent (Deutsch« Volkspartei) 22. 2. 22 Auszug aus demselben Aufruf. j Kölnisch« Zeituug (Deutsche Volkspartei) 24. 2. 22. Ebenso. i Berliner Lokal-Auzeiger (Parteilos, National) 25. 2. 22. „Zur Neuorientierung der deutschen Juden." Bericht über > den Verlauf einer von der studentischen Ortsgruppe des Tenftalvereins in Berlin veranstalteten Versammlung, zu der von dem Tentralverein dessen Vorstandsmitglieder! Justizrat Dr. Sonnenfeld, Dr. Paul Nathan und Pre-! diger Dr Lehmann aufgeboten waren, um darzulegen, was sie sich unter der „Weltanschauung des Verbandes nationaldeutscher Juden" vorstellen. Schlußsätze des Berichts: „Den Standpunkt der Gegenseite vertraten , in längeren Reden Dr. Max Naumann und Sanitätsrat , Dr. ,Peyser. Sie hielten, unter scharfer Abwehr der .'gegen ihren Verband erhobenen Angriffe, an der Ueberzeugung fest, daß die Kampfmethoden des politisch einseitig links orientierten Eentraloereins sich in langjähriger Erfahrung als unfruchtbar erwiesen hätten und dah deshalb eine Verständigung zwischen jüdischen und n,u<t-^ , jüdischen Deutschen auf neuen Wegen gesucht werden müsse." (Bemerkt sei, dah die Eentral-Dereins-Studenten j jedem Dersammlungsbesucher am Eingang die Eisfeld'sche j Schmähschrift kostenlos in die Hand drücken liehen. Un- > sere Anfrage., wer für diese strafbare Handlung die Verantwortung übernehme, ist sachlich unbeantwortet geblieben. Die Schrift!.). Schlesische Zeituug (Deutschnatjonal) 26. 2. 22.! . -„Zum Berfastungskampf der Studentenschaft", Aufsatz > unseres Verbandsmitgliedes stud. phil. Erich Kuschnitzky.! Tritt ein für gegenseitiges.Kennenlernen und Vertiefung des völkischen Gedankens, der in Oesterreich nur deshalb in krassen Antisemitismus umgeschlagen sei, weil das i eingesessene Deutschtum durch scharenweise -eiywandernde, zionistisch oder international gerichtete Ostjuden sich in seiner Existenz bedroht fühle. Zn Deutschland sei der Boden für die Verständigung günstiger: „Die Mehrzahl der Juden ist bodenständig, ist nationäldeutsch, erkennt den berechtigten „Antisemitismus" an und kämpft gegen die undeutschen Rassegenossen, die in lhrer Mitte wohnen. ' gleich den nationaldeutschen Richtjuden. Deshalb hat im deutschen Reich die Zudenfrage nicht zu einer Lebens-' j frage des Deutjchtums werden können. . . Wer . . . wirklich völkisch gesinnt ist. ob deutscher Nichtjude oder Jude, > dem kann es nicht zweifelhaft sein, wo und wie er am besten zur Beseitigung dieser Frage beiträgt. Aber den anderen, die es leider nickst sind, sei es gesagt. Nicht durch Hetzen in Rede und Schliff sondern nur durch freudige Arbeit, durch Erziehungsarbeit an der aufwachsenden jüdischen Jugend zur Bodenständigkeit und ganz«» Deutschtum und durch Erziehung an den noch nicht völkisch gesinnten nichtjüdischen Elementen kann die Lösung der Judenfrage heute angebahnt werden." Meitner Tageblatt (Deutsch« Volkspartei) 26. 2. 22. Längerer Auszug aus dem Aufruf gegen das Palästinawerk.! ' I" Schlesische Zeitung (Deutschnatiönal) 28. 2. 22. Auszug au» demselben Aufruf und Hinweis auf unsere Auseinandersetzungen mit dem Tentralverein. Mitteilungen der jüdisch«, Refar» gemeind« zu Berlin 1. S. 22 „Vom mosaischen.und nicht» «osaischen Juden", von Rabbiner Dr. Loblenz besprochen. Die Kritik zeigt das eigenartige Bild «ine» Mannes, der zweifellos im Sinne unseres Verbandes ein nauonaldeutscher Jude ist, sich aber aus den Banden de»! Wortzwange» noch nicht zu lösen vermag. Auf die-Besprechung, die als „menschliches Dokument" bedeutungsvoll ist. wird in der nächsten Nummer unseres Mitteilungsblattes ausführlicher zurückzukommen sein. . Mecklenburgisch« Nachrichten (Deutschnatiönal) 1. S. 22. i Ausführlicher Auszug aus dem Inhalt unsere» Mitteilungsblattes vom Februars insbesondere dem Aufruf gegen das Palästinawerk, i Vorwärts (Sozialdemokratisch) 1. 3. 22. „Das Problem der deutschen Juden". Gibt den gröhten Teil einer Zuschrift wieder, die wir zum Protest gegen die Eisfeld'schen Entstellungen an das führende sozialdemokratische Blatt - gerichtet haben. Gibt, wenn auch nicht mit klaren Worten, so doch durch den Ausdruck „Mißverständnis" zu, dah dje Behauptung, unser Verband sei rechtspolitisch orientiert, unwahr ist. Mu-l deutlich von den Zionisten Und von Eisfeld ab, nimmt aber den Tentralverein in «Ähutz, den das Blatt ohne weiteres mit der „Zwischenschicht" identifiziert. Wendet sich am Schluh gegen den von Naumann propagierten Gedanken der überparteilichen Volksgemeinschaft. Schlußsatz: „Für den Sozialdemokraten ist die Volksgemeinschaft aller Arbeitenden. Schaffenden und Strebenden ohne Unterschied der Rasse und des IGlaubens die Sozialdemokratische Partei." Der (rote) Tag (Parteilos: national) 8. 3. 22. Ausführliche Besprechung der Naumannschen Schriften „Vom mosaischen und nichtmosaischen Juden" und „Bon Zionisten und Jüdischnationalen" durch Johannes W. Harnisch. , „Diesen Leiden Heften hat man zunächst zu j bezeugen, dah sie im schärfsten Sinne des Wortes das leisten, was sie wollen: dah! sie nämlich dazu beitragen, die, deutsch« Judenfrage zu klären. Ein scharfer und unbefangener Verstand arbeitet hier auf einem Gebiete, auf dem durch Schlagworte atz» sämtlichen Lagern, durch den politischen Wunsch, etutzrs Einheitliches sehen zu wollen, wo kein Einheitliches Mehr vorliegt, alle Begriffe verwirrt find. . . Wer einen Begriff davon hat, wie tief 4: den Juden eingehämmert bedeuten will, wenn Rauhte Züdischnationalen als durch die Herausarbeitung re Solidaritätsverpflichtung Korden ist, der weih, was es mann di« Zionisten und Fremde bezeichnet. . . . Und dieser Gegensätze innerhalb der deutschen Juden hat Raumann eine politisch« Arbeit getan, die sich nie mehr wird ungeschehen machen lasten. Da, ist tröstlich: denn infolgedessen wird es dem größten FtznattsNm» und der größten Torheit der Raste-Antisemiteit nicht mehr gelingen, die Juden zu einer einheitlichen Kampffront wieder zusammenzuschweißen." Deutsch« Allgemeine Zeitnng (Deutsche Volkspartei) 11. 3. 2ll „Rationale Einheitsfront", Aufsatz von Max Naumann Polemik gegen den Vorwärts, der den Gedanke« der über-

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