Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
- Journal
- Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
- Volume
- 1922
- Issue
- 1 (Januar 1922)
- Date
- 1922-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/5438908-5438616-5438738--063-4871060- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
1! Deutsch« Allgemeine Zeitung (Peitsche Polksiarteij 2b. >2. 2l Berichtet unter der Ueberschrif „Jidische Romantik' Über einen Bortrag de» Zionisten Dr. Fritz Kahn, des einen geschichtlichen Degen atz »wisch, n (jüdischer Kultur und (n i cht j ü >i s che r) Zioilisqtioi konstruiert" und den Gedanken vo n „au erwählten Volk dem „hohepriesterlichen Ad< l" der Jutentums orrtrcteil habe. „Man begreift, daß die ation »ldeutschen Jude» von diesem angelesenen Prnphetyitum »brücken, das de» Amalgamierungsprozeß d,r cingesesenrn Wcstjudc, immer wieder stört, Gegensätze »erschorft und nur dei Antisemitismus stärkt, somit aus die Juden selbst zu rückschliigt." Tonneberger Zeitnng (Partei und« kann« verspätet eingegangen 20. HL. 2l. ' Kurzer, wohlwollender Veisammlungs!»cricht. SchMarzenberger Tageblatt (wie obrnstehrnds 2». 12. 2t Bericht über die Ausführunzen van Orpeln-Bronikowskis in der Herrenhaus-Versammlung. Deutsche« Boltsblatt für di« Mark Braudeuburg (Deutsch« Volkspartei! verspätet einzegangen) 8. 12. 2l ^Polemik gegen die Deutsch» ation« len »egen Ihrer Stel lung zur Judenfrage. Länzerer, sehr riohlwollender Be richt über die Herrenhaus-Iiersaminlun; Sozialistisch«, Korrespaudenz (Sozialdemnkratisch! Herausgebe Heilmann). Artikel „„Nationaldeutsche Judeii Dolksftimme (Halle) und »bgedruckt in de» im Volksioillc (Hannover) „Die Aussprache im Herren Völlig verständ Liehe den obigen Leitartike Haus." Jüdisch, Nuudschau (Zionistisch) 12. Längerer Aufsatz „Vom Verstand » nivlos, führt die „Sozialistische Korrespondenz" und di« „Deutsthe Zeitung" an, bezichtigt »ns > er „Ostjudenhetze und äußert die Anficht, die von „Tag" Dr. Oestreich eingebrachte St ihrem ganzen Stil nach von Naumanil 21 3" öffentliche Singen hebräischer Lie »er könne „..wohl nicht dir anständigen Deutschen, aber vielleicht die „national deutschen Juden" provozieren. Kölnisch« Zeitung (Deutsche Volk »parte ) LI Längerer, sehr lesenswerter Aufsat „Os juden in Berlin" Würdigt das Problem in völlig genau entsstrechend unserer eizcnet, Hebt hervor, daß auch die nichtjüdl scheu Osten zahlreich sind. „Für Berlin ist Einwanderungen wünschenswert, pber die gefährlichere, weil sie stärkern und geschilktern JisttelligeKz u srer verschiednen Moral ist . . . nicht der einzelne ostjüdisch« Arbe dern die besondere intellektuelle stlrt .... Die Gefahr liegt in Chefredakteur des esolution „dürft« stammen". Das dem Seist 12. 21. objektiver Weise und Stellungnahine Einwanderer von keine von beiden die ostjüdische ist die Prägeiin einer zähen» »d einer von un D >s Gefährliche ist ter «der Händler, son des Ostjudentums dieser Elemente wenn sie in Gruppen und geschlossen arftrcteni . . . Die sozialistischen Parteien sind zu keinem Einschreiten gegen das Ostfuden-Elcment zu bringen. Sj« erklären das für Chauvinismus und Antisemitismus und verurteilen cs als kulturwidrig. Diese Logik ist nicht richtig. Der Beweis liegt darin, daß sich untrer de» deutschgesinnten Juden selbst viele Stimmen gegen Len ostjüdischen Zuzug bei uns erheben" (folgt eine Wi^oexglbe der Stellungnahme unseres Verbandes). „Dir Frage der Ostjudev ist eine tiefere und geistigere, als daß. die Freunde des Oftjndentum» sie wir dem Schlagwor^ Antisemitismus abtun könnte». . . " „Ferner liefen." Mit dieser Einleitung pflegen ist Reinnberichten solch« Pferde und Retter aufgeführt zu i»erden, dir keinen An spruch auf ernsthafte Würdigung ihrer Leistungen haben Wir erwähnen die „Große Glocke"^ die ^.Wahrheit" (Her .!/ uusgeber Bruhnj. die „Deulfche Moniagszeitung" (H, r ausgeber Steinthal). die „Jüdisch liberale Zeitung" zu Breslau, das „Deutsche Wochenblatt" (Heräusgcber Kunze) und das „Israelitische Familienblatt", soweit es nicht unter „Humor" usw. gewürdigt wistd. > § Abgeschlossen LI. I2j. 21.! Berbpndsnachnchten!! 1?) Hanptversammlnng: Die ordentliche HauptvierjammH lung findet am Sonntag, den L. Februar 1V22, vorm. 10 Uchr in der Aula der Kais. Fricdr.-Schule, Charlottenburg. Kuesebock straße 24 statt. Zur Teilnahme ist jedes'Mitglied gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte berechtigt. Untergruppen und Zwischcnverbände sind noch nicht gebildet. Tbaessrbnuug: - > ° ' I. Geschäftsbericht,! Rechnungsbericht. Entlastung »cs Vorstandes. 11, Satzungsänderungen betreffend :i) Erweiterung und Umgestaltung des Vorstandes, Einberufung der Hauptversammlüng, «.) Aufnahme Mischer Auslandsdeutscher. . III. Neuwahl des Vorstandes. IV. Wahl. von Sonder-Ausschiissen. - 2.) Organisation: Di« Richtlinien und Normalsatzunaen Üir Ortsgruppen befinden sich im Druck und werden in diesen Tagen versandt. Mitglieder, die bereit sind an dem Ausbau der Ortsgruppen mtzuarbstiten, werden um fchlennig« Mitteilung geben i. L.) Geschäftsstelle: ^Wm'bitten, alle Zuschriften, soweit sic »ich» rein persönlichen Inhalt haben, an den Verband „tlonalldeutscher Jude«, Berlin W LZ, Blumeshof S zu richten. Zak lungen bitten wir auf unser Bank- oder Postscheckkonto tu leisten (siehe den Kopf dieses Blattes). -1.) Werbearbeit: Um Mitteilungen von Anschriften solcher PersöiiNchkeitei», an die Wcrbematcrial gesandt werden soll, wird gebeten. I« Frage kommen nur solche Personen, von d«ne„ mit Bestimmtheit angenommen «»erden,kann, daß sie durchaus ans dem Boden des Verbandes stehen. 5.) Dr«tsachrn: Werbematerial sowie weitere Exemplare dieses Mitteilungsblattes können von der Geschäftsstelle kostest los bezogen weiden. V.) Mitteilungsblatt: Kurze Beiträge für das Milteilunge blatt, das spätet zu einer regelmäßig erscheinenden Zeitschrif» ausgebaut werden soll, sind erwünscht. Ueber die Aufnahme entscheidet der Schriftleiter, der sich auch Kiirzusigen und gering zügige Acnderungen Vorbehalt. Falls Zuriickscnduiig des Mo nu>kriptes im Falle der Ablehnung gewünscht wird, Kisten wir um Beifügung des Rückportos. Mitglieder, denen durch Versehen der Expedition das Mil teilungsblat» nicht zugcht, werben gebeten, dies der Geschäfts stelle zu melden. 7.) Druckschristr» de»! Verbundes i» Vroschürensorich werdest» demnächst in zwangloser Folge erscheinen. Als erstes Heft cstscheint der in der Versammlung am S. Oktober 1021 gehalten^ Vortrag des Vorstandsmitgliedes SanitLtsrat Dr. Peyfer iib/r den Begriff „nationaldeutsch" in der Erziehungsarbeit des Verbandes. Als zweftes Hekt erscheinen 4 Aufsätze von Dr. Mqr Naumann. . ", < b.) Ausländsdeutsche: In der HauptverfammlunN-wirb eine Satzungsänderung b-s Inhalts beantragt werdstn. dckß Ausländsdeutsche aufnastmesähig find, insbesondere "Deutsch! Oesterreicher und ehemal ige deutsche Staatsangehörige! in dem jetzt abgetretenen Gebie en. Aufnahmegesuche können sch«/ setzt gestellt werden. D e Beschlußfassung kann erst nach dör Satzungsändörung erfolg« n.!!>.) Centralverein: Aus immer wiederkehrcnde Anfrage >» hin wird nochmals hervigehoben (siehe IX der „Brennenden Fragen"), daß unsere Mitglieder gleichzeitig Mitglieder des C. V. sein können.. Es it sogar erwünscht, daß möglichst viele unserer Mitglieder dem t . V. angehören, um auch dort! jüdisch nationalen und zwischerschichtlichen Strömungen entgegenzüärbeiten. i! 10.) Auschristäuderu»zeu: Milglieder, die ihren Wohnsitze oder Aufenthaltsort weczseln (Studierende usw.) werden gebeten. ihr« neue Anschrift der Geschäftsstelle jeweilig sofort miP zuteilcn.! §! 11). Veiträge, Mitgliedskarten: Die Uebersendung dm Mitgliedskarten erfolgt jeweilig, sobald bas Aufuahmegefuch. vom Vorstand genehmigt ist. Zahlkarten sür Beiträge (Jahresbeitrab und freiwilliger Beitrag zu den Gründungskosten) werdesi bcigefugt. Dist Höhe der Beiträge wird von den Mitgliedern selbst bestimmt. Mindestl «itraa fährltch 10 Mark. Die Mitglieder »eed n geriete», ihr« Familie««»,«hörigetz. someit sie a»f dem Boden de» Verbinde» stehe«, z»m Veitritt z» »eraalafsr«. Pest Vorstand. Ij.