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Haḳedem · 1909-03-01 · 1/2 (März-Juni 1909) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
III (1909)
Issue
1/2 (März-Juni 1909)
Date
1909-03-01
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German, Hebrew
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r r r Kamö8׳al׳־Dqal8lr. Von David Künsilinger (Krakau). Die Qudä(a; Lahm, Qudhäm und die übrigen Araber von al Schäm hatten einen Götzen namens al-’Uqaisir. Sie wallten zu seinem Feste und schüren bei ihm ihr Haupt u. 8. w. (Wellb. Reste* 62). In Zuhair’s Qaside (Ahlwardt, The divans of the six ancient arah. poets |f, t pag. A1 s. auch pag. 42 Z. 3 v. u.) findet sich folgende Strophe: Jaüljj fOÜUil o-ÄÄ** L»j kXPb»• UJLaib Ich schwöre feierlich bei den heiligen Steinen al-Uqai&irs und bei der Stelle, wo die Vorderhäupter und die Läuse abgeschabt werden (Wellb. das.). Das Gebiet, wo al-’Uq. verehrt wurde, scheint hauptsächlich das nordwestliche Arabien gewesen zu sein. Also ungefähr die alte Gegend von Möäb, wo in der biblischen Zeit KamöS der Nationalgott war. 1 Dem Gotte KamöS werden Menschenopfer dargebracht, denn um KamöS handelt es sich wohl in Reg. II, 3,27. Auch von den blutüberströmten Steinen al-’Uqaislrs wird in einem Verse des Ibn al-Arabi (L. A. VI, 416) gesprochen. Freilich wird nicht gesagt, ob es Menschen* oder Tieropfer seien, deren Blut die Steine Uberströmen. Ob man KamöS nicht auch Haaropfer darzubringen pflegte, wissen wir nicht, wohl aber dem al-’Uqaisir ,was gewiss nicht der wahre alte Name des Gottes ist* (Wellh. das. 63). ist nach L. A. a. a. 0. (Qäm. II 117 s. v. yaS) ein 0^*4 0'J׳ pi*. Seine Gestalt wird wohl eher die

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