Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- II (1908)
- Issue
- 3/4 (25. September/Dezember 1908)
- Date
- 1908-09-25
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/4869944-6026861-6026924--0617-4870578- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
,1 106 י' V. Aptowitzer, aber die Tatsache der Übersetzung mit der der^Abschrift verwirrt und verquickt. Und darin liegt das Geheiinnis, dass diese Änderung im Gegensätze zu den andern griechisch angeführt wird. Von dieser Ausführung ist bloss das eine richtig, dass die Übersetzer Änderungen vorgenommen, alles übrige ist schon früher als unrichtig und unmöglich nachgewiesen worden. Auch warum diese Änderung griechisch angeführt wird, ist gar kein so tiefes Geheimnis. Die anderen Änderungen, die auch in Palästina Anklang gefunden '), waren in ihrer hebräischen Rückr Übersetzung geläufiger, was bei זאטוטי nicht der Fall war; es gibt auch für?ודףוז־ןז!); keine gut passende hebräische Übersetzung, daher wird diese Änderung in ihrer ursprünglichen griechischen Form angeführt. Interessant aber ist die Logik: Die Übersetzer haben dieselben Änderungen gemacht wie die Abschreiber, nur haben sie neben anderen auch die Änderung זאטוטי mehr als diese, folglich sind ja alle im Bericht des Babli aufgezählten Änderungen auch von den Übersetzern gemacht worden, und doch hat der babylonische Talmud die Tatsache der Abschrift mit der der Übersetzung verwirrt! Das lieisst, wenn man die Änderungen, die auch in Mechiltha und Jeru8eh. Vorkommen, A, das Plus des Berichtes im Babli B und die Vornahme der Änderungen durch die Übersetzer — C setzt, nicht anders als: da A C, B C, 80 ist A 4- B nicht 2 C, sondern C + x, wo x eine Abschrift des hebräischen Textes bedeutet. Das ist keine השערה קרובה אל האמת! Frankel findet es unbegreiflich, was die Ältesten an Ex. 21,11 zu äudern gefunden hätten. Nun ist das aber nicht gar so sehr unbegreiflich. Da es dieselben Personen sind wie in V. 5, 80 haben die Ältesten das dort gebrauchte Wort auch hier beibehalten zu müssen geglaubt. Warum diese Erklärung Hnschis ein ״vergebliches Bemühen, diese Variante zu rechtfertigen“ sein 8011, ist uicht einzusehen. Wäre aber auch für diese Äuderung gar kein Grund ersichtlich, 80 hätte trotzdem Frankel darin nicht einen ״vorzüglichen Hinweis auf Ungenauigkeit“ erblicken dürfen. Hebt er ja selbst hervor, dass wir uicht inehr alle Beweggründe kennen können, welche in so ') Vgl. oben 8. 18.