Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- II (1908)
- Issue
- 3/4 (25. September/Dezember 1908)
- Date
- 1908-09-25
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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Die rabbiDischen Berichte Aber die Entstehung der Septuaginta. 105 Diese Erkenntnis drängt sich geradezu mit Gewalt auf und lässt in der Baraitha von den drei Tempelrollen eine glänzende. Bestätigung der Angabe der Baraitha im Babli finden1). Übrigens kennt ja die Nachricht von den drei Tempelrollen bloss die Änderung זאטוטי für נערי, während nach dem Bericht im Babli auch für זאטיטי אצילי gesetzt wurde. Es hätte nun erklärt werden müssen, von welchem .anderseits" diese Änderung ״aus Missverständnis eingeschoben“ wurde2). Weise3), der Frankels Urteil über den babylonischen Talmud wortgetreu nachschreibt und noch verschärft4), hat Uber זאטיטי in dem Bericht des Babli eine andere Theorie: Mechiltha, Jerusch, und auch Babli, soweit er mit jenen in bezug auf die Änderungen übereinstimmt, sprechen unzweideutig (!) von einer hebräischen Abschrift; in ihr wurden die Änderungen gemacht. Dass aber zu einer anderen Zeit eine Übersetzung veranstaltet wurde, beweist der Bericht in Soferim. Wenn nun schon die Abschreiber Änderungen vorgenommen, so ist es selbstverständlieh, dass die Übersetzer dieselben Änderungen gemacht3), dass sie aber auch noch mehr Stellen geändert haben, von denen die eine זאטוטי ist. Der babylonische Talmud hat Traktat Soferim (!) nicht glauben, dass das .Wort von echt griechischer Färbung jemals im Texte einer hebr&iBchen Bibel gestanden hätte", aber der Hass der Paläatiner gegen die Septuaginta ist .bekanntlich", obwohl dafflr auch nur in Soferim und einer andern jungen Quelle ein Anhaltspnnkt vorhanden ist. וסי (י»*( in der Tempelrolle aus der Änderung der Ältesten erklären R. S. Japhe im Jepheh-Mareh z. St. im Jerusch, und R. David Pardo in Sifre d'be Rab; auch M. Friedmann nimmt diesen Zusammenhang ohne weiteres an, vgl. oben S. 16 N. 4. Müller, 1. 0., denkt bei *זאטוט einen Augenblick an ,grieohisch-alexandrinischen Einfluss", lässt aber bald diese richtige Erkenntnia fallen, um sich der Verquickungstheorie, die er bei Kirchheim gefunden, anzuschliessen. ’) Aus 00* זעטיט*ט im Sifre herauszuleseu, dass das Wort in dem betreffenden Kodex zweimal vorgekommen, wie Friedmann es tut, ist angeeichte der ausdrflcklichen Angabe der anderen Quellen, doch sehr gewagt. Wie ist übrigens nach Friedmann der Plural טעונים zu erklären? ’) In seinem Mecbilthakomm., טרור. כושרים, Wien 18fi5, 19b. 4) האטת שאירע יו Sa ובעיקר ההבדל שבי; ועברי.דירובלם• וטנידתא נ״י בהשערה קרובה נא; נטו שאירע יו בטקוטות רבים בהביאו מעשין שקרו בוטן קדום שהחטיף הענינים או השטות או •שהרביב שגי מעשים והיו ויאחד בידו!עתה אם הזקנים שבתבו התורה שני בי״ג טקוטות משני התרעוטת נו, שנן ונ״ש שהטהרגטים (• שנו נטו בן א^א שהם ^דעתי הוסי«ו עוד שינויים ...•