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Haḳedem · 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

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Journal
Haḳedem
Volume
II (1908)
Issue
1/2 (25. März/Juni 1908)
Date
1908-03-15
Page
[Seite] (sequence 66)
Language
German, Hebrew
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62 B. Koenigsberger. \ in die Flut zu werfen (Sanh.), ins Wasser zu schlachten (Chull. 2,9: 41b). Für ששרטין in Öen. r, 5,4 ist unbedingt טטדאשולץ (TeTTapajioSXa, quadrijuga) heranzuziehen (Ex. r. 3,4; 42,5; 43,8), dem Viergespann (Ez. 1) nachgebildet.] Diese Bedeutung wäre sachlich nach dem Targum jerusch, für die Stelle zu Deut. 32,49 zu gebrauchen. — Zur Sache s. auch Kohut, Ar. comp. 8. v. שיטטרון vom pers. Mithra. S. übrigens Raschi zu Ex. 23,21, wonach der Zahlenwert von שטטרון gleich dem von שדי ist, zu Sanh. 38b nur 'ה; vgl. dazu Pesikta p. 108b und ib. Note 161; Bechai zu Exod. 24,1. 3. Der Ausdruck דורשי חשודות erscheint mir noch nicht genügend erklärt; vgl. die Angaben bei Bacher, Ag. d. Tann. I, 33 ff. Was Saadja angibt (vgl. Tosef. zu Chull. 134b, Sota 15a Ende und Kidd. 22b ob.) lässt sich schwer verwerten, wohl aber die in Raschi’s Deutung (Kidd. 22 b) enthaltene Grundbedeutung ״Bündel“. In Aboth III, 5 gilt ״ אגודהBündel“ als Bezeichnung für die Verbindung von fünf Personen (vgl. die Begründung bei Raschi, Maimonides und Rabbenu Jona ib.; Tifer. Jisr. ist gezwungen). Und tatsächlich heisst es an der ältesten Belegstelle (Tos. B. Kama VII, 3): ״Fünf Dinge deutete Rabban Jochanan b. Sakkai בשין חושד“. (Vgl. Kidd. 22 b und auch zur Sache jer. ib. I, 2 Ende: 59d). Und wenn wir der andern Lesart Raschi’s zu Aboth folgen, wonach אגורה (nach Num. 19,6 und Ex. 12,22) nur dreiteilig ist, 80 findet sich auch hierfür für unsre Meinung ein Beleg Chull. 134 b (und Sifri Deut, zu 18,3 § 165), wo die (דורשי חשודות (רשושות eine dreiteilige Deutung liefern. (Vgl. zur Stelle aus Aboth auch Mechilta, יתי״ו 11 § בחרשt 73 b, wo die Definition für 5 fehlt.) — Mir fällt da bei, dass von dem Polyhistor R. Jochanan ben Sakkai, dem ersten Gewährsmann für unser Wort, bezeugt wird, dass er u.^ a. auch קלין וחשורין verstanden habe (Sukka 28a, B. bathra 134a, kürzer: Ab. d. R. N. 14,1; bei der ähnlichen Charakteristik Hillel’s [Soferim XVI,9] fehlt dies, obwohl zu den 7 Deutungsregeln Hillels auch ק*ו gehört [vgl. meine ״Quellen der Halachah I, 17]), und unter diesen sind nach Raschi nicht sinaitische Traditionen über Schlüsse a minori ad maius, sondern eigner Geistesschärfe

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