Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- II (1908)
- Issue
- 1/2 (25. März/Juni 1908)
- Date
- 1908-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 65)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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Talmndische Miszellen. 1 61 Bei R. Qamliel waren einmal die זקנים zu Gaste; sein Diener טבי bediente sie stehend. Da bemerkte R. Eleasar b. Asarja, der Diener wäre nicht ein Solcher Kanaaniter, der nach der Thora zu dauernder Knechtschaft verurteilt wäre; כרץ היא שיהא ״ טבי מיסב ואני משמשוTobi gebührte es, am Tische zu sitzen, während ich ihn bediene“. (Rin andres Mahl bei R. G. s. Mechilta יתרו I Ende, p. 59a und והזקיר 'D zu Exod. p. 36a). 2. Wie sehr auch für den jüdischen Engelnamen מטטרק (vgl. Tosef. Jeb. 16b Stw. פסוק, Num. r. 12,12 Ende und Midr. Agad. zu Gen. 5,18) die Erklärung durch metator (Bote) feststeht (vgl. Sachs, Beiträge 1,108 Anm.* und Zusätze am Ende des 2. Heftes, sowie Kohut, Ar. corapl. 8. v.), so bietet der von mir edierte Sifr$ suta für die betreffenden Stellen noch eine andre Deutung zur Ewägung. Für die Lesart im Sifr6 Num. § 86 (p. 23b) zu בי בערה hat der S. 8. (p. 45a) folgende korrektere: עשי הזקנים על אחת p אם כמה וכמה שאר מטרטינים . . ., stellt also מטרטינים den זקנים gegenüber. 'מ bezeichnet darnach eine Art von den זקנים unter* geordneten Personen, Beamten, und ich glaube nicht fehlzu* gehen, in מטרטינים lat. mitratus, einen durch das Tragen der mitra gekennzeichneten Beamten zu sehen. Dadurch werden die an sich geistreiche Lösungen für das im Sifr6 als Gegenstück zu den unsittlichen בני הדיינים — vgl. dazu die בני האלהים Gen. 6,2 (Gen. r. 26,5) — gebrauchte צאר הטרטין' mit iraupurcxi (Kohut, Ar. corapl. in השלמת הערוך IX) und die Bemerkungen Krause’ in ״Lehnwörter“ III 8. v. טרטין hinfällig. Ich weisa jedoch nicht, ob zu Gen. r. 5;4, wo sowohl zu Deut. 32,49 als auch zu P8. 29,3 der Terminus מטטרון gebraucht wird und sich dafür (vgl. Theodor, Beresch. rabb. 64) מטרטון findet, unser mitratus oder das alte metator augezogen werden 8011. Zu beachten ist jedenfalls, dass sich auch im Jalk. Machiri (ed, Buber) zu P8. 29 § 11 nur zu Ps. 29,3 die Lesart מטרטון findet (Raschi zu Gen. r. liest: מיטיטור), und da dort im Texte das Wort הרעים das Verlauten von starken Tönen auf dem Wasser anzeigt, ist man versucht, für טטרטץ zu lesen כטרטון und es mit ״wie Triton“ zu deuten, der etwa mit seiner Muschel über den Meereswogen bläst. [Vgl. das Verbot, Gras zu schneiden und