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Haḳedem · 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
II (1908)
Issue
1/2 (25. März/Juni 1908)
Date
1908-03-15
Page
[Seite] (sequence 59)
Language
German, Hebrew
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journal issue
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Wo liegt der Hör ha-Har? 56 Sieben Meere'), überliefert Talm. Babli und Jeruschalmi2), umgeben Palästina, u. z. das grosse (Mittelländische) Meer, der See von Tiberias, der See Samachonitis, (Hule See), die Salzsee, das Meer Chulata, der See שליית und der von א6מייא• Unter Chulta will Schwarz den See Phialo, Birkat er-Ram, 4 Stunden östlich von Banjas gelegen, verstehen. שליית korrigiert in אילת und glaubt, darunter sei das sog. Rote Meer, Bahr el- ’Akaba, gemeint. Allein hat sich denn je Palästina 80 weit erstreckt? Mit demselben Rechte hätte aber der Talmud auch den See von Antiochia als einen hierher gehörigen See zählen können. Warum sagt er also nicht acht Seen? Ferner sieht er [ebenso Neubauer S. 24] in אפסייא Apamea, heute Kalät el- Mudik genannt. Allein weder nach ihm noch nach Neubauer gehört mehr diese Gegend zu Palästina, d. h. Erez Jisrael. Und welch eine ungeordnete, ja, ungeheure Zusammenstellung! Zum Artikel שפס schreibt Schwarz (S. 8): ״Jonat. und Jeruschalmi (Targ.) geben es mit ״Apamia“ [אפמיא], d. i. Banjas“. Warum soll nun hier der ganz gleiche Name nicht auch Banjas bedeuten? Neubauer [S. 305] will tatsächlich unter שפס [Num. ibid. 10] mit den Targumim ,Apamea verstehen. Allein nach חצר עינן [ibid. 11] Kalät el-Hösen [Estori a. a. O.] kann ja unmöglich Apamea folgen. Ich glaube daher, dass Chulata, חולתא, wirklich den See von Antiochia bezeichnet. Demnach reichte oder reicht Erez Jisrael, wie schon oben (N. 2) bemerkt, von dem ftikotg im Süden bis zum piXag im Norden. Jeruschalmi Horijoth III, 7 lässt Ii. Eliezer, R. Jehoschüa und R. 'Akiba sich nach חולת אנסיכיא begeben. חול [Gen. 10, 23] halten manche für Koihf —upt«, Coelesyrieu. Dazu bemerkt Ges. WB. 8. v. חיל im chald. heisst Tal. Die Ebene von Banjas heisst nach J08.ג) OvXa&a, und in den El-Amarna-Briefen ’) Vgl. Schwarz a. a. 0. S. 20—21 und Neubauer ebend. S. 24 ff. ’) Jergs. Kilairn IX, 4, Eetubotb XII, 3; Babli Baba b. 74 b, wo aber die La. sehr korrupt ist und noch mehr bei Estori c. 7 S. 21». Wie Jerus liest auch Midrasch Thilim 24, ed. Buber VI. Vgl. die Noten daselbst. Eine befriedigende Erklärung dieser Stelle habe ich nicht gefunden. •) Ant. XV, 10, 31.

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