Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- II (1908)
- Issue
- 1/2 (25. März/Juni 1908)
- Date
- 1908-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 60)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/4869944-6026861-6026923--0505-4870460- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
56 L. Qrüabut. Ullaza•). C. 11 S. 46• berichtet Estori, dass er zwischen Ijamat und seinem Hör ha-Har-öebiete eine grosse Ebene, ' Amk2) el-Härim, fand, welche nördlich von beiden liegt. Auch Coelesyrien heisst in den El-Amarna-Briefen *) Amk• (heute el-Bka’a, Bika). ״ י Dieses el-'Amk, in welchem der See v. A. liegt, nennt nun Jerus. ״חולת“ אנטוביא [im stat. emph. * 4חילתא)] und diesen See meint unser Text mit ימא דחילתא■ Das Tal bei Apamea, Kalät el-Mudik, heisst arab. el Rab el Hule5), darum scheint mir, dass שליית (oder שלחית) verschrieben ist und חילית heissen muss. Unter אפמיא aber ist Banjas zu verstehen. So sind die drei Seen, gleich den erstem, von oben herunter, der Reihe nach aufgezählt. Eine Boraitha b. Git. 8• .ebenso die Targuroim®) nennen den Hör ha-Hor Amanus. Wohl heisst nun der Djebel el-Akra nicht so, aber er schliesst doch mit dem Amanus zusammen. — Diese, wie mir scheint, nicht unerheblichen Momente sprechen für Estori. , Was haben nun die zwei erwähnten Gelehrten dagegen einzuwenden? Erstens: Estori gibt dem Lande eine zu grosse Ausdehnung. Ja, wo steht denn aber, dass das Land keine so grosse Ausdehnung haben darf? Ursprünglich war es ja für 12 Stämme bestimmt, die brauchten doch wohl Platz, um sich eben ausdehnen zu können. Zweitens, sagt Schwarz (S. 18—19), wäre es keine gerechte Verteilung, wenn auf Ascher ein 80 weites Gebiet entfallen wäre. Allein Schwarz hat, wie es scheint, vergessen, dass auf den schmalen Küstenstrich mehrere Stämme *) Vgl. H. Klausz, in ZDPV. 1907. Heft 1 u. 2 No. 107. S. auch dessen Zusätze und vgl. hierzu Hildesheimer, Beiträge zur Geogr. Paläst. S. 35. *) Baed. Palästina u. Syrien 6 S. 427.- Das Dorf Hfirjm liegt unfern davon, sie selbst heisst heute el-Amk. ג| Klausz a. a. 0. No. 6. Darüber ein andermal ausführlicher. *) Mit Unrecht erhebt daher Neubauer (S. 312) den Einwand gegen Rapopbrt [Erech Millin, S. 48]: vous croyons cette ezplication trop forijee, car חולת ne peut signifier ״vollde“. ') Baed. 413. *) Die Stellen sind bei Zunz a. a. 0. verzeichnet. Nachxutragen ist bloss, Grünhut Midrasch Schir ba-Schirim I. 1 und IV, 8.