Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- II (1908)
- Issue
- 1/2 (25. März/Juni 1908)
- Date
- 1908-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 58)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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54 L. Grünhut י*/ •־/ Zunz1) bemerkt zu dieser Stelle: The unknown mount Hör’, Raumer p. J26. Damit ist wenig oder gar nichts gesagt Ritter2) erwähnt ja auch zuerst Raumer, indes hindert ihn das nicht, fortzufahren: ״Der jüdische gelehrte Geograph Esthori3) . . . Zeitgenosse Abubfeda’s . . . hatte seine Topo• graphie dieses Landes im Jahre 1322 unter dem Titel Khaftör wa-feralj beendigt, hat sich viel Mühe gegeben .. . diese Grenzbestimmungen des Alten Testaments im Lande selbst nachzuweisen. Er fand den Namen Hör zwar auch nicht, überzeugte sich aber, die dadurch bezeichnete Grenzstelle ... in einem Berge wiedergefunden zu haben“ ... Im weitern gibt dieser Gelehrte Estori’s Gründe, die für diesen Berg sprechen, getreulieh wieder, ohne ihnen auch nur das Mindeste entgegen zu setzen. Nicht unerhebliche Einwändexhat Schwarz4) und nach ihm Neubauer 5) gegen Estori’s Ansicht erhoben. Ehe wir uns mit ihnen auseinandersetzen, möge uns gestattet sein, auf einige Tatsachen hinzuweisen. Es verdient wohl, nicht in allerletzter Linie auf den Umstand aufmerksam zu machen, dass לבא חמת, beide Targumim, Fragm. Targ., wie ps. Jon. mit למעלי דאנטיבייא wiedergeben. Ersterer fügt noch hinzu: ראוילם רקילקאי, welches der Anfang von Kilikien . . . Zwischen dem Djebel el-Akra und Antiochia mündet der Orontes in das Meer. Nördlich der letztere befindet sich der See von Antiochia, in den sich der Karosu, der Afrin und andere kleine Flüsse ergiessen, der wieder durch einen Ablauf nördlich von Antiochia mit dem Orontes sich vereinigt. Ich wüsste keine passendere Stelle in ganz Palästina-Syrien, die mit demselben Rechte משרפת מים, locus confiuxus aquae, genannt zu werden verdiente als eben diese. — v >) A. a. 0. S. 413. י) A. a. 0. S. 6. *) Stammte aus der Provence, wanderte gegen 1316 in Palästina ein, Iie88 sich dauernd in üet Schean nieder und verwandte volle 7 Jahre auf die Erforschung des hl. Landes, 2 auf Judäa und ö auf Galiläa. Ed. Edelmann S. 46 b. 4) A. a. S. 6. ‘) A. a. 0. S. 9.