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Haḳedem · 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

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Journal
Haḳedem
Volume
II (1908)
Issue
1/2 (25. März/Juni 1908)
Date
1908-03-15
Page
[Seite] (sequence 57)
Language
German, Hebrew
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Wo liegt der Hör ha-Har? 53 eiofeal, Jos. XIII, 6: בל יושבי ההר מן הלבנון עד משרפת (ימים, All die Bewohner des Berges, von dem Lebanon bis .... — Der Vers vorher besagt: Und das Land1) des Gibli und der ganze Lebanon. Offenbar meint V. VI einen Berg der nördlich vom Libanon liegt Denselben dürfte nun auch Moses im Auge gehabt haben. Tatsächlich fasst Estori ha-Pharhi, Kaftör wa- Pherah3) c. 11 ״das schöne Gebirge“ in diesem Sinne auf. Der gekürzte, einfache Name 4ההר), welcher die stehende Be- Zeichnung des הר ההר geworden ist, scheint mit der Zeit den Eigennamen dieses Berges, הור, gänzlich verdrängt zu haben. — Unmöglich kann damit der ״Djebel ,Akkar“, als Ausläufer des Libanon, gemeint sein. Welcher Djebel denn? ist nunmehr nicht schwer zu finden. — Diesen nebst dem Libanon und doch anscheinend isolierten Berg fand Estori5) in dem Djebel el-Akra, südlich von Antiochia gelegen. Zwar scheidet ihn vom Libanon das Nosairier Gebirge. Allein diesen N&mcü verdankt der letztere Berg seinen Bewohnern, ist darum kein ursprünglicher. In Wirklichkeit ist es gar kein Berg; dieser Name, ההר, meint Estori, zumal die Be- Zeichnung הטוב, gezieme einzig und allein dem Djebel el-Akra, indem er sowohl durch seine kolossale Höhe, die himmelhohe Zedern und andere Bäume schmücken, wie auch durch seinen Wasser-Reichtum und grosse Fruchtbarkeit ausgezeichnet ist. Ferner fand er in dieser Gegend die Ortschaften, die Ascher zugefallen waren; dann führt ja von dort der Weg nach Qamath, welch letzteres dem Djebel el-Akra gegenüber liegt. Und לבא חמת, [Num. XXXIV, 8] bezeichnet die Hl. Schrift als Nordost-Grenze des Hl. Landes. ') Syr. locus confluxus aqaae, eia Ort, wo die Wasser zusammen Uiessea. Oesenius WB. 8. ▼. Eine solche Lokalität ist Antiochia. S. W. ’) Wenn Schwarz תבואות הארץ ed. princeps S. 17י> sagt, das noch uneroberte Land sei nicht verlost worden, so widerspricht ihm unsere ganze Jos.-Stelle. Man wird daher auf die Seite des von ihm zitierten ltanabam treten müssen. ') Ed. princeps, Venedig ש׳ט, Edelmann, Berlin 1862 und Lunez, Jerusalem תר* *נו. Wir zitieren nach ed. Edelmann. *) Arabisch JJ^. Zur näheren Bezeichnung aber folgt noch ein Beinamen dazu. *) C. XI. In meiner Qeographie Palästinas, dargestellt nach Estori ha-Pharhi komme ich hierauf noch zurück.

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