Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- II (1908)
- Issue
- 1/2 (25. März/Juni 1908)
- Date
- 1908-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 56)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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52 L. Grünhut. Härüu und liegt im Süden Palästinas, nächst Petra, östlich vom Wadi el-'Araba Der kann also hier nicht in Betracht kommen. Welcher Berg im Norden Palästinas aber ist unser Hör? Neubauer1) sagt: II est extremement difficile de savoir quelle montagne reprösente en röalitö le Hör Hahor. v. Raumer2) schreibt, ״dieser Berg Hör sei unbekannt, aber wahrscheinlich ein Vorgebirge des Libanon, das nördlich von Sidon als Grenzpunkt bezeichnet ward.“ Allein wie mir scheint, sei an ein Vorgebirge des Libanon selbst hier gar nicht zu denken. Soll denn etwa ein Drittel oder ein Viertel dieses Berges unter הלבנון, mit dem bestimmten Artikel, gemeint sein? Entschieden ist darum meines Erachtens Schwarz’ Ansicht8), der in den Ras es-Schaka4), südlich von Tripoli, Torobulus, belegen, unseren Hör wieder erkannt haben will, zurückzuweisen, Derselbe Beweggrund scheint Neubauer6) geleitet zu haben, wenn er sagt: ״Qant k nous, nous inclinons vers l’idöe de M. Porter6) qui prötend que Hör Hahor signific l’extröme nord du Liban“. Wenn er oben hinzufügt: (le Djebel Akkar7), so ist daran zu erinnern, dass neben הלבנון auch ההר הטיב הזה [Dt. III, 26], dieses schöne Gebirge, steht. Die Stelle wiederholt sich noch ') La Geographie du Talmud S. 8. ״) Palästina, 3. Aufl. S. 26 Note, Ritter a. a. 0. S. 6. 1 *) Das Ul. Land, Frankfurt a. M. 1852 S. 6. *) Hier will Schwarz auch die Ortschaft Kapladia Neubauer ebend. 433] gefunden haben, welche R. Jehuda (b. Git. 8* *) auf oder neben dem Hör sein lässt. Dazu aber bemerkt Neubauer (ibid S. 9: Nous n’avons trouvd nulle part la trace de ce villaje, que les dditions du Talmud däsignent par le de snStp ou N'־nsp . . Zwar ist auch das Estorische Kibutije oder Kabusia, welches dieser Autor für das talmudsche *,־rrtp, setzt, unbekannt (Zunz, On the Geography of Palestine from jewish Sources, in Ashers Itin. of Benjamin of Tudela. Vol. II 1841 S. 415 Anm. a. Allein was hindert uns dem Estori Glauben zu schenken, dass der Ort zu seiner Zeit noch existiert hat? Er fand ihn zwischen Seleucia und Antiochia, also neben seinem Uor ha-Hor. *) S. 9. •) Five years iu Dämascus, tome II, page 354. Das Werk steht mir leider nicht zu Gebote. ’) Mit ihm nähert sich die Libanonkette ihrem nOrdl. Ende. Der Libanon reicht aber bis zum Nähr el Kebir, also ziemlich weit über diesen Djebel hinaus.