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Haḳedem · 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

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Journal
Haḳedem
Volume
II (1908)
Issue
1/2 (25. März/Juni 1908)
Date
1908-03-15
Page
[Seite] (sequence 48)
Language
German, Hebrew
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44 Samuel Kraus». Mannet wird eine besondere Art Wäsche (1(אנטיטיה) genannt. All diese Wäsche zusammen hat den gemeinsamen Namen בלגריות balnearia Baderequisiten (8. Z״cÄ«10.2,158), die sich in Männer- und Frauen-Badewäsche teilt« Die Badewäsche trug der Sklave dem Herrn in das Bad nach (auch der Olearius s. oben), und so wurde iin Munde R. Jochanans die Redensart daraus, dass er für gute halachische Belehrung gewillt sei, dem Autor die Badewäsche ins Bad zu tragen2). Das Aus- und Ankleiden war durch stehende Sitte geregelt. Bevor man ins Bad steigt, zieht man die Schuhe aus, nimmt die Mütze ab, entfernt das Oberkleid (3(טלית), löst den Qürtel, zieht das Oberhemd (= Chiton) aus und dann löst man das Unterhemd {intxäqotov Lehnte. 2,113); hat man gebadet, trocknet man zuerst den Kopf ab (wie man auch den Kopf zuerst salbt, 8. oben) und kleidet sich dann in umgekehrter Reihenfolge wie oben au (Derech Erez R. c. 10, Lev. R 14,9). Zu dem Bade gehört auch die Kopfreinigung (חפף חפיפה). Zwar taten es die sich reinigenden Frauen vor dem rituellen Bad4), aber in privater Praxis ist es nur natürlich, dass nach ') s. Lelinw. 2,69 8. v. אנמינייא (j. M. Katan f. 82 a Z. 36, j. Kilaim f. 32 a Z. 62), freilich ohne befriedigende Erklärung. ’) b. Erub. 27 b, b. Sanh. 62 b. — Interessante Art, wie Öl u. lintea am Sabbat über die Höfe getragen werden: j. Erub. 9,1 f. 20c Z. 36. In b. Sabb. 147 b האודיירין מביאץ בדיר• נשים רבי בני ובדבר שיתכסו בה; ראשן ורובן. In Sifre Num. § 116 p. 36a wird die Badewäsche allgemein כדים genannt; vgl. b. Chag. 20a מעשה בשתי גשי: הבירות שנתחדטו דדן בדיין בבית המרחץ, wo allerdings gewöhnliche Kleider gemeint sein können. Allerdings war es nicht bloss Wäsche, das man ins Bad tragen lies», denn man benötigte ja öl u. Ölkrug auch, ferner Eimer (דלאים, sing. דד), womit man sich mit kaltem Wasser abgiessen liess (s. oben), vgl. Mech. ß. Sim. b. Jochai 21,7 p. 123 ed. Hoffmann שלא תהא נוטלת אחריו ולאים ובלריות למרחי;, Gen. R. 45,7 דליים וטנריות (בנריות .1) הוליכה דה למרחץ. Da hiernach «Eimer“ ein Pendant zu balnearia ist, möchte ich jenes אנמיגייא oder אנסימיה, welches zur Erklärung von בלרי dient, für ipuraiva dpuatva 1. ארוסייגא halten, es ist das Gefäss. womit man kaltes Wasser über sich schütten liess, 8. Becker-Göll, Charikles III, 98 f. Hier sei noch erwähnt, dass sich vornehme Damen in Sänften ins Bad tragen liessen: Sifre Deut. § 37 p. 76 b. *) Dem entspricht wohl die Definition der התחלת המרחץ in b. Sabb. 9 b (j. 3 a u. j. Kidd. f. 61a Z. 61) משיער' מעטרתו הימנו (zu מעטרת s. Sachs Beiträge I, 88 und A. Brüll, Trachten der Juden S. 42). *) Angeblich Ezras Verordnung b. B. I£ama 82 b oben (nach. RaSi mit einem Kamm), b. Nidda 66 b למסמך לחטיטה מכילה. j. Maas. Seni 2,3 fol. 63 c Z. 23 T. Maas. Seni 2,1 p. 88 Z. 5. b. Sanh. 107 a von der Bath-Seba‘.

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