Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- II (1908)
- Issue
- 1/2 (25. März/Juni 1908)
- Date
- 1908-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 44)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
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r 40 Satnael Krauas. י denn überhaupt allerlei Krämerbuden mit Esswaten und Baderequisiten im Badehause selbst oder hart an demselben sich befanden •). So konnte man auch 01 im Badehause kaufen *), oder man bringt es, und zwar in sogenannten ״galiläischen Krügen“, mit3), was auch durch den Sklaven geschehen konnte. Das Oefäss, worin das Öl im Bade benützt wurde, heisst auch ״Flasche“ (aram. 4 *(צלוחיתא), wahrscheinlich dem entsprechend, was die Griechen Alabastron nannten6). Bevor man sich damit.einreibt, Palästina in MGWJ 51. Jhg. 1907, besonders das Kapitel .01 als Salbmittel“ S. 129—134. Jene weichen Oliven wurden mit Essig abergossen, damit sie ihre Kerne absondern (T. ib.). Vgl. tu dieser primitiven Art der Benutzung des Öles: M. Maas. 4,1 ב«־ ו Vy הסוחם זיתים. ') Dass man Warmwasser im Bade trank, batten wir schon oben S. &. Ein wunderliches Rezept wird mitgeteilt in b. A. Zara 38b: .Man nimmt Eppich-Samen (s. J. Löw, Aram. Pflanzennamen S. 226 8. v. *oe־c), Flachs- Samen und Samen vonfoenum graecum (J. Löw S. 316 8. v. שברייתא), lässt sie zusammen in lauem Wasser weichen, so lange, bis sie zu spriessen anfangen, dann füllt man neue Fässer mit Wasser an, weicht darin einen K1088 Erde, fügt (jene Sämereien) damit zusammen, trägts in das Badehaus, und wenn die Leute hinausgehen, hat das Ding bereits Sprösslinge getrieben, man isst davon und wird abgekühlt vom Scheitel bis zur Sohle. — Nach Kohel. R. ö,10 (zu כרבות הסוכה) waren im Bade von Gadara immer viel Speisen (]נוזוני) vorrätig wegen des zahlreichen Besuches, dessen sich das Bad erfreute, und so brachte man Waren zu kaufen und zu verkaufen. — R. Samuel b. Nathan erzählt im Namen Chama b. Cbaninas: Ich und mein Vater gingen in die Thermen von Gadara, dort setzte man uns Eier vor so klein wie תוזררין (eine Art Apfel) und sie schmeckten gut wie Zuckerbackwerk (j. Sabb. 3,1 f. bd Z. 32 u. j. Terum. 2,2, 41c Z. 56; ib. 41b Z. 27 rpo*p d. i. Weissbrote). — Nach Martial (12,19) ass man Lattioh, Eier und Seefische in den Thermen.. Speisewirtschaften gab es überall um die Bäder herum (popinae, 8. Gallus III, 156; Marquardt, Privatleben der Römer, 2. Aull., S. 269 f.; Pauly-Wissowa R. E. col. 2768; Dechent in ZDPV 7,189). ’) T. Kelim b. mez. 10,4 p. 688 Z. 34 .תיבה שםונרין עו׳יה שנון בסרחץ ג) T. Kelim b. kama 2,9 p. 671 Z. 16;»1 2הפרץ הגיייו usw. Wie hier 80 ,סורין auch T. Sabb. 16,17 p. 136 Z. 2: .Der Mensch darf [am Sabbat] viel öl und viel Ölwein (אויונסית oivdvbi! 8. Lehnw. 2,62) in das Bad tragen; salbt (סן) sich seinen Körper ganz und reibt den Körper ganz ab (rpjpo s. oben) ohne Angst“. ‘) j. Sebiith 8,1 f. 38 a Z. 26, *gl. j. Sabb. 3,4 f. 6 a Z. 52. *) LXX übersetzen וניחת II. Kön. 21,13 mit dldßaarpoc, 8. dazu Calmann, Das Salben, S. 28. ’AldJJaarpov ist der gewöhnliche Name der Salbfläschchen, s. Matth. 26,7; Mark. 14,3; Luk. 7,37, denn nach Plinius (Hist. 'Nat. 18,3) ungutnta optime aervantur in cUabaatris. Ausführlich s. Wiener ץ Bibi. Rwb. 8. Aufl. I, 42