Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- II (1908)
- Issue
- 1/2 (25. März/Juni 1908)
- Date
- 1908-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 42)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/4869944-6026861-6026923--0487-4870442- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
38 Samuel Krause. Schöpfeimer (דלי) *), doch ist es auch das Geschäft des פרכיטא 71aQa%vxyt ״Ausgiesser“ genannten Badedieners, der zugleich den Baderaum reinigt (ebenfalls * * 3(שסף). Das Abspülen und natürlich auch Abkühlen wird auch bewirkt, wenn man sich unter die Douche (עגור) stellt3). Derartige, jedoch wohl breitere Rinnen im Bade nannte man auch CVV1C? .die reinigende (abspülende)“ Röhre (M. Mikw. 6,11 T. 6,8), wovon zwei und mehrere, mit ▼er• schieden temperiertem Wasser, übereinander angebracht (ib.) und die sowohl nach innen wie nach aussen, d. i. auf die Strasse hinaus, angebracht sein können (T. Mikw. 6,4 p.6&8Z. 10). Aus den Bädern des Titus in Rom sind bildlich drei solcher Wasserblasen dargestellt; wirkliche Brausen jedoch scheint man nicht gehabt zu haben4). Selbst das eben erst beschnittene kleine Kind wurde nach dem Warmbade übergossen, vielleicht nur mit der Hand, nicht mit dem Gefüsse (M. Sabb.19,4)5). Wenn man es umgekehrt tat, d.h. wenn man kalt badete und sich dann mit heissem Wasser besprengte (כ#)9זף), heisst das die Allgemeinheit berauben*), vermutlich darum, weil das warme Wasser spärlicher ist als das kalte und für die anderen nichts bleibt Nebst dem Abwaschen verwendete man zur besseren Reinigung auch noch die Seife, die unter eben diesem Namen ') T. Sabb. 3,4 p. 113 Z. 27: ent pscnro, dann נוע! עלמ. Letzteres anch b. Berach. 23 a unten, wo das Gefäss ein ומגא (= Fass) ist י) Genes. R. 63,8 הםרחץ iw qovo* na•:■* נהדק (s. Lehuw. 2, 489) u. dann erst badet der vornehme Badegast *) M. Makhi. 4,2 ומנוד להקו »1 לידוח rinn ■עסו (wo מהסף הדוח). Dis Röhre kann irden oder hölzern sein und wurde, wie es scheint, ein wenig gehöhlt (een) u. mit Kieselsteinen belegt (M. Mikw. 4,3), damit das Wasser destilliert werde. Sie wurde in der Erde befestigt (קבע T. Mikw. 4,1), an der Mündung konnten vorerst Geräte (M. 4,1) oder eine Tafel (ib. 2, T. 4,1) angebracht sein. 4) Preuss aaO. 8. 16. *) Vgl. j. zur 8telle (f. 17 a) םזי*ק פיס קל גבי פנה ב*3ת▼, vgl. auch ib. 12a, wo vorher ב*בת n:n לעורם אק סונעק י» שם; ודא הסק סעד גבי. In Sifre Dt. f 91 p. 93 a scheint dem פרבץ zu entsprechen in den mit dem Götzenbild vorgenommenen Handlungen, die ganz ähnlich sind denen, die mit dem Menschen, besonders dem Kinde, vorgenommen werden, also פרחיץ waschen oder baden, סרכץ (wörtlich lagern lassen) abepttlen, ך; mit 01 schmieren usw. In M. 8anh. 7,6 (60 b) steht weniger richtig סרנץ vor סרהץ, in T. Banh. 10,8 p. 480 Z. 16 fehlt סרחיץ. ') Derech Eres R. c. 10 g. E.