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Haḳedem · 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
II (1908)
Issue
1/2 (25. März/Juni 1908)
Date
1908-03-15
Page
[Seite] (sequence 27)
Language
German, Hebrew
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journal issue
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Die rabbinischen Berichte Aber die Entstehung der Septuaginta. 23 gemacht worden1), and andererseits lassen die Änderungen die Übersetzung als eine Apologie gegen gewisse Angriffe der Griechen erkennen2), endlich handelt die Halachah Megillah 9* nur vom Schreiben des Textes in griechischen Lettern8). Die Meinung Frankels erweist sich aber auch ohne jede Beweisführung schon deshalb als unhaltbar, weil es gar nicht auszudenken ist, aus welchem Grunde eigentlich die Änderungen im hebräischen Text hätten gemacht werden sollen. Frankel ist der einzige, der diese Schwierigkeit empfindet und er glaubt sie dadurch beheben zu können, indem er meint: ״Die Veränderungen wurden in dem hebräischen Kodex vorgenommen, um jedes Missverständnis, im Falle Ptolem. oder einer seiner Nachfolger ihn übersetzen lassen wollte, zu entfernen“. Unmöglieh wäre diese Befürchtung und diese Vorsorge gerade nicht. Aber was wäre mit der Vornahme der Änderungen in dem einen, dem König übergebenen Kodex erreicht worden? Welche Garantieen hatten die Ältesten dafür, dass bei einer eventuellen Übersetzung gerade dieser Kodex benützt werden wird? Wie, wenn die Arbeit der Übersetzung geteilt werden würde und gleichzeitig mehrere Kodizes würden benützt werden müssen? Aus Rücksicht auf eine später zu befürchtende Übersetzung hätfeB die Ältesten zunächst sämtliche alexandrinische Kodizes ändern müssen, und selbst dadurch wären npeh nicht die Miss- Verständnisse, welche man bei der Übersetzung befürchtete, sicher ausgeschlossen, da wegen der Beziehungen zwischen Alexandrien und Palästina bei einer eventuellen Übersetzung leicht ein palästinischer Kodex zur* Verwendung kommen könnte. Da hätten auch sämtliche palästinische Kodizes geändert werden müssen. 1 Aus unserer Untersuchung hat sich also ergeben: dass die Baraitha im Babli und dieser selbst von einer Übersetzung sprechen, wie die alten Kommentatoren verstanden haben; dass \ auch Mechiltha und Jerusch, an eine Übersetzung denken, daher *) S. 1237. 1233 ,1013 .8 (יf. *) 8. 1236. Diese ״Erklärung“ ist nicht neu, vgl. Frankel, Vorstudien 8. 31 Note r. Die Unmöglichkeit dieser Auffassung beweist Frankel treffend aus dem Passus סנחבז תוסס <npe תוסס ®כתבו. 1

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