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Haḳedem · 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

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Journal
Haḳedem
Volume
II (1908)
Issue
1/2 (25. März/Juni 1908)
Date
1908-03-15
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German, Hebrew
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12 V. Aptowitzer. heben der Differenzen zwischen den beiden gelangt Frankel zu folgendem Resultat: ( ״Erwägt man ferner den Bericht des j. T. und der Mechiltha genau, 80 geschieht von einer Übersetzung hier keiner Erwähnung; es wird nur gesagt: Die Weisen veränderten ff., und man nimmt hier nur eine Übergabe der h. Bücber an Ptolem. wahr. Zwar spricht der b. T., wie aus dem genauen Zusammenhange zu erkennen ist, von einer Übersetzung, aber die Un- ״Zuverlässigkeit des b. T. tritt hier überhaupt zu sehr hervor, als dass er ein kompetentes Zeugnis ablegen könnte1).“ ״Die Weisen übergaben dem Ptolem. einen hebr. Pentateuch . . . Die Veränderungen wurden in dem hebräischen Codex vorgenommen, um jedes Missverständnis, im Falle Ptolem. oder einer seiner Nachfolger ihn übersetzen lassen wollte, zu entfernen . . . Der j. T. und die Mechiltha wissen daher auch nicht von einer ausserordentlichen Unternehmung . . . der b. T. hingegen lässt die Schrift übersetzen: die Aufgabe hat ihr Schwieriges, und nun treten schon fingierte Hindernisse wie bei den Alexandrinern2) und Inspiration ins Spiel“. Bevor wir die Behauptung von der ״hier überhaupt zu sehr hervortretenden Unzuverlässigkeit“ des babylonischen Talmuds prüfen, wollen wir sehen, ob wirklich zwischen diesem einerseits und Jerusch, und Mechiltha andererseits ein Gegensatz besteht. Die drei Stellen lauten: I. Die Baraitha im Babli. (3תניא מעשה (4בתלמי המלך שכינס ע׳־ב זקנים והכניסן בע״ב בתים ולא גילה להם על מה כינסם, ונבנם אצל בל אחד ואהד ואמר להם בתבו לי תורת משה רבבם נתן הק׳בה בלב בל אחד ואחד עצה ,(Gen. I, 1) והסכימו בולן לדעת אחת וכתבו לו אלהים ברא בראשית ויכל ביום הששי וישבות ביים ,(ibid. 26) אעשה אדם בצלם ובדמות י) Von mir gesperrt. י) Die alexandrinische Sage weiBs nichts von ״fingierten Hindernissen“. ') So mss. und Sebundärquellen bei Rabbinewicz, in edd.: דתניא. 4) Interessant ist es, dass der Kirchenvater Filastrius, Anfang des IV. Jahrhunderts, ebenfalls ״Tolomeus“ schreibt für Ptolemäus, s. Wendland. Aristeae ad Philocratem epistula. Leipzig 1900, S. 161.

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