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Haḳedem · 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
II (1908)
Issue
1/2 (25. März/Juni 1908)
Date
1908-03-15
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German, Hebrew
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4 Abraham Sarsowsky. Tafel XI Z. 284—286 (L. c. p. 250) heisst es: äam-mu Su-u ki-ma ina u-ga]-a-ri. si-jfi^-il-Su kima a-mur-dinnimma u-[sah-fra-al £äl-£]a . kum-ma iam-ma Sa-a-Su i-kaS-Sa-da ka-ta-a-k[a ta-ta-arana mäti-ka]: (Ut-napistim sprach zu Gilgames: ich will dir eröffnen etwas Verborgenes): jene Pflanze ist wie ein Bockshorn3) auf dem Felde; seine Stachel wird wie (der) einer ״Stachelrebe4)“ [deijne [Hand] durch[bohren]. Wenn dei[ne] Hände jene Pflanze erlangen, [wirst du zu deinem Lande zurückkehren]. Als Gilgames dies hörte — heisst es ferner Z. 287—291 — öffnete er eine Rinne5), band schwere Steine [an seine Füsse] und sie zogen ihn ins Weltmeer (hinab) [und er fand die Pflanze]. Er nahm die Pflanze und sie durch[bohrte seine Hand]“. Daraufhin beschreibt Gilgames diese Pflanze mit den folgenden Worten: Sam-mu an-nu-u Sam-mu ni-bit-ti6) .■Sa amtlu ina lib-bi-Su i-kaS- י* *חי הנפש J®8• 20), mit Spangen auf den Händen und den Füssen (simeri käti u sfpi הגבעות, ה׳&רוח Jes. 3, 19—21), mit einem Schamtuch auf dem Leibe (xu-bat bul-ti 8a tu-um-ri rpjT [פיזר![ 1פ1״זחן J«s. 3! 17 und חשפי שכל Jos. 47, 2, was näcb der treffenden Bemerkung Perles’, Baby- Ionisch-Jüdische Glossen p. 12 als supilu erklärt wird. In der Bibel finden wir ebenso nicht blosse Schilderungen damaliger Kleidung, sondern vielmehr der altorientalischen Kleidung im Allgemeinen. Die mit der Kleidung und Schmückung verbundene Tradition oder Anschauung hatte wohl im Hintergruhde in der biblischen wie in der babylonischen Lehre dieselben Motive. ’) Haupt, Nimrod-Epos p. 146 hat anstatt ,si-$i“-pi. Was bedeutet pi-il-su? *) it-ti-it-ti hebr. Wie Immanuel Löw, Hakedem 1907 p. 47—48 nachgewiesen hat, ist א^ך Lycium Europaeum L, europäischer Bockshorn. Dem von Löw a. a. O. erwähnten mandäisches אסאטא e°tspricht das babyl. a-tu-tu. Juden, Araber und Syrer setzen nach Löw für ״׳•©״» 'atad: Dem entspricht das babyl, aäagu, welches ein Synonym zu a-tu-tu (resp. it-ti-it-ti) ist. Vgl. unten. Über arab. ««jp• babyl. aiagu vgl. schon Pick, Assyrisches und talmudisches p. 32. *) Ich glaube eher aniurdinnima zu lesen und es mit .Stachelrebe“ zu übersetzen, da es keine einfache Dornart zu sein scheint. Vgl. noch Jensen Kommentar 1. c. p. 616 und Delitzsch Hwb. s. v. ‘) An dieser Stelle ist nach Zeile 315 ra-ta zu ergänzen, ratu hebr. רהטים Gen. 30,38. T *) Diese LA ist provisorisch. Möglich ist auch: ni-nfy-tu, m-kit-tu oder gar saf ftl-tu. Vielleicht ist ni-si^-tu zu lesen? In diesem Falle hätten

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