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Haḳedem · 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

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Journal
Haḳedem
Volume
II (1908)
Issue
1/2 (25. März/Juni 1908)
Date
1908-03-15
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German, Hebrew
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3 Sachliche und sprachliche AnfschlOsse *um Gilgamei-Epos. r Amulete wurden auf dem blossen Leibe der Oef&llenen gefunden und weil sie aus dem Götzentempel zu Jamnia stammten, erregten sie Anstoss. Einfache Amulete hätten aber die jüdischen Krieger nicht anlocken können, es muss 8iph*־hier offenbar um kostbare Amulete von Gold und Edelstein י), *also um Schmuckgegenstände der heidnischen Götter handeln. Edelsteine unbe-/ kanntdr Gattung werden Ez. 27, 16; Hiob 28, 18 und Pr. 24, 7 unter dem Namen ראטות erwähnt (LXX Vat. pap.66; Cod. Alex. £ap.p.(06). Diesen Edelsteinnamen scheinen die N. pr. ראין!ה Gen. 22, 24 (LXX foipii, Joseph. potJpa), ןי־טות Ezra 10, 27 (oder ירמות Ezra 10, 29) (LXX ^r)pw6, Luc. pvjtpuoO); 1. Chr. 23, 23 (wofür 24, 30 ןרימות hat) und 1 ןרימות. Chr. 25, 4 (LXX Vat 2epe|1x66, Luc. tepijiwQ) entnommen zu sein2). Darf man demnach irimmätu nto’T (resp. ו־אטות ךאוןוה — (ירסות — UpwpaTa betrachtet werden? Im letzteren Falle sind die irimmäti heilkräftige Edelsteine, die zugleich wie andere Schmuckgegenstände als Amulete dienten3). *) Edelsteine and sonst alle Schmuckgegenstände sind ursprünglich apotropäische Mittel (vgl. Blau, Zauberwesen p. 91) und Amniete. Edelsteine sind.auch heilkräftig. Nach dem Pirke de R. Eliezer hatte Abraham einen Edelstein am Halse hängen, jeder Kranke, der ihn sah, wurde geheilt (vgl. Blan ib. p. 160). Die (cpcipava müssen demnach kostbare Sohmuckgegenstände, zugleich Amulete, der heidnischen OOtter bezeichnen. *) Edelsteinnamen als N. Pr. finden wir bei den Babyloniern As-pi-e (aspu hebr. י׳}1§ה)> Elmtsum hebr. חל£יש, Inatum, gxüaii u. a. (vgl. K. L. Tal!qvi8t, NeubabyloniBches Namenbuch Einl. p. XXVIII ff.). Der erst unter den Exulanten auftauchende Name [׳*8' ירימו!־ allem Anscheine nach babylonischen Ursprungs und er erinnert an die irimmäti der Iitar. Als Stamm ist vielleicht ארם anzusetzen? Vgl. arab. Kieselstein. ') In' den Steinlisten K. 4396 C. T. XIV PI. 14 finden wir einen aban ra-a-mi und einen aban la ra-a-mi: Liebe-Stein (resp. Gnade-Stein ארן ךןן) und Unliebe-Stein (resp. Ungnade-Stein). Als Amulet muss auch die ״goldene Zunge“ Job. 7, 21 betrachtet werden. Die Schmuckgegenstände der Iitar sind besonders für die Kleidungskunde des Altertums charakteristisch. Iitar erscheint gewöhnlich in einer grossen Tiara (agä raba זעי^ה רןק׳^ה;. ®>® Schmuckgegenstand Zions Jungfrauen Jes. 3, 24. ist keine Haarflechte, wie es in der Regel erklärt wird, sondern ein Schmuckgegenständ von Gold. Vgl. den Ausdruck n^'pp זהב Ex 26, 18) auf dem Haupt, mit Ohrgehängen (1n-sa-6a-(i לחיטים Jes. 3, 20), mit den irimmäti (= שהראיס J®*• 3• 13) Je® Hals, mit Brustschildern (du-di-nati 1*

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