Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 4 (25.12.1907)
- Date
- 1907-12-25
- Page
- [Seite] (sequence 48)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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192 Samael Krau«. es wohl ipit einem Privstdieuer des Bkdegsstes za tun haben, den er mftnahm, um sich von ihm mit Ol einreiben zu lassen, wie, sich auch die Römer von ihren Sklaven ins Bad begleiten Hessen)1) und dem Badegast beim Auskleiden behilflich war1). In der Badeanstalt hatte auch der Olearius einen eigenen Raum, u. z. wie die Funde von Pompeji beweisen, einen mit Sitzbalkeu versehenen Raum (solche Warterttume gab es auch für die die Herren begleitenden Diener)3). Da das Abtrocknen eine wesentliche Verrichtung nach dem Bade war, so ist der als Professionist genannte sappag Cl$£) als im Bade beschäftigt zu denken (M. Kilaim 9,3). Neben ihm (ib.) wird auch der Haarkünstler (־l^C) genannt (vgl. auch Esth. R. 10,4 Haman!), und auch dieser ist ein ständiger Angestellter des Bades. Zu erwähnen ist noch der die Begiessung des Badegastes verrichtende Diener (8 פרביטא. w. unten) und der Heizer des Bades (8 תורמסר. Lehnw. 2,585)4); den rätselhaften ארגניטין 8. oben (S. 22 dieser Arbeit). Leute jeglichen Geschlechts, jeglichen Alters und Standes besuchten die öffentlichen Bäder. Bei den Juden sahen wir bereits besondere Frauenbäder, solche hat man auch in Pompeji, allerdings auch solche, die für Frauen keine besondere Abteilung hatten, und in der Tat war die Unsitte, dass Frauen und Männer gemeinsam badeten, in Rom sehr eingerissen, worüber Juvenal und Märtial häufig sprechen. Hadrian verbot dieses Unwesen, allein Elagabal erlaubte es, so dass es Alex. Severus wieder verbieten musste, mit wenig Erfolg, wie die Wiederholungen des Verbots beweisen, und noch die Kirchenväter, z. B. Clemens ') 8. den Plan eines pompeianischen Bades (mit Nr. 26. 27) bei Pauly-Wissowa B. E. col. 2762. *) j. Bersch. 2, 3, f. 4 c Z. 16 'הא Sun .ביון שהיד •non iw נו ויוו;1W1 .היד; der Beweis ist allerdings nicht stringent. *) T. B. Bathra 3,3 p. 402 Z. 8 בית האוליירק, j. 14c'Z. 66 האזד״ר mpe. Das Wort בית zeigt, dass es ein Gemach war (hatte ein Fenster: M. Tohor. 7, 7, T. 8, 8); dasselbe gilt demzufolge für den Standort des ballan. ,I Wir batten oben (3. 23) einen Fall des starken Heizens des Bades in Pameas. Nach der Legende swingt König Salomon die Daemonen die Bader zu heizen (l£ohel. R. 2,8 sub v. ננסחי, Gant R. 3,6 Ende, Num. R. 11); vgl. Levy 1,60 אזא. Aach א״-ייתא <aw (j. Sebiith f. 38 a Z. 26) ist nach meiner Ansicht (Lehnw. 2,246) Z. der Heizer oder die Heizerin; s.jedoch andere Erklärungen bei Preuss aaO. S. 16.