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Haḳedem · 1907-12-25 · 4 (25.12.1907) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
I (1907)
Issue
4 (25.12.1907)
Date
1907-12-25
Page
[Seite] (sequence 43)
Language
German, Hebrew
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Bad and Badewesen im Talmud. 187 \ mehrere Personen auf einmal baden, und es ist die Rede selbst davon, dass man in der Embate schwimmt1). Die kleinen Embate werden wohl nur in Hausbädern zu denken sein. Aber auch die grossen Embate der städtischen Bäder2) konnten all die, badenden Menschen — wir sahen oben in einem Falle 101 Menschen zumindest — nicht auf einmal fassen; da bfestand der Brauch, dass sich die Nachfolgenden auf den breiten Rand (aram. pl. 3(גידודי) setzten, bis die ersten fertig wurden; vgl. die Abbildung bei Overbeck, Pompeji S. 205. So sass Jarablichus auf dem erhabenen Rand der Einfassung der Quelle zu Hamath-Gadara (ini rijf x^nXdog)* *) und führte von dort aus sein Gespräch; die so zugebrachte freie Zeit wird überhaupt die beste Gelegenheit gewesen sein zu den im Altertum so sehr beliebten Badegesprächen. Zu diesem erhöhten Rand, möglich aber hinunter in das Bassin — für beides finden sich Beispiele — führten Stufen (דרגא); sie stürzten einmal unter R. Jochanan (vielleicht in Tiberias) zusammen, doch konnte er nicht nur sich, sondern die ihn unterstüzenden beiden Begleiter retten5). Diese Wasserbehälter waren nach den antiken Berichten etwa 1—2 Meter tief; es handelte sich also weniger um die Gefahr des Ertrinkens als etwa um die Verletzungen durch die ins Stürzen geratenen Bauteile. Jene Stufen in die Wanne hinein dienten zugleich zum Sitzen — die in Pompeji haben eine eigene Sitzform — und 80 hören wir, dass man in M R. Abbaha (8. o.) schwamm in der Embate: b. Sabb. 40b. Ib. Vergleich mit ..בדינר ף Vgl. אטבטיאות »ל כר:ין b. Sabb. 40a, freilich ist hier אטבטי pars pro toto, indem nämlich das ganze Bad damit gemeint ist (םטייז• בהם er spaziert in ihnen). Vgl. T. Nedar. 2,7 p. 278 Z. 1 (derselbe Fall wie M. Nedar. 4,4), wo zu nSiu 'אטב der Gegensatz סרחץ קטנה; zu achten ib. auf den Ausdruck 1p;;ומזי .mit ihm zugleich schwitzen im kleinen Bade“, wonach offenbar vom Caldarium die Rede, u. es kann somit die T. unterscheiden zwischen רחץ u. טזיע, denn im dreiteiligen Caldarium ist beides möglich. *) Die כריכה, der Teich, hat keinen Rand, sondern die Erde setzt sich fort; die Embate hat einen Rand, b. Sabb. 41» oben n. b. Erub. 6*; so hat 'בירור einen guten Sinn; ▼gl. גדודיות von Stadtmanern M. Sabb. 6,1. ,! *) ZDPV 7,191, wo Dechent lat. crepido vergleicht, doch l&sst er es offen, auch an den Boden des Bassins zu denken. ‘) b. Kethub. «2».

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