Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 4 (25.12.1907)
- Date
- 1907-12-25
- Page
- [Seite] (sequence 39)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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Bad und Badewesen im Talmud. 183 Das Badewasser r bezog inan aus Teichen (* 1 *(כריכות), die Sommer und Winter Wasser führten, oder aus Wasserbecken (מגורות)*), und es wurde das Wasser aus ihnen mittels Röhren (!סילו aatkyy) gezogen 3 4 *). Die dazu dienenden Linien (גמשכיז) werden als durchaus gerade geschildert *). Ein Raum im oder neben dem Badegebäude diente als Holzkammer (6 * (אוצרות עצים). Aber nicht nur Holz, sondern auch Stroh und Stoppeln wurden verwendet6), und reiche Leute Hessen auch wohlriechende Kräuter mitverbrennenד). f In der Hypokausis oder dem Heizraum, einem halbwegs unterirdischen Kaminenraum (8(בית הקטזן), lodert das Feuer, welches j ib. 40* (8. w. unten):' Die Römer hatten für das Schwitzen den eigenen Raum laconicwn (8. Overbeck a. a. 0. S. 237). ') Bar. b. B. Bathra 67 יי unten '1s לו סיס mpwen הבריכות, T. 3,3 p. 402 Z. 11. Dass sich die Juden gut auf Wasserbauten verstanden, zeigen die erhaltenen Reste. So zog sich z. B. ein a<en אסת »Wasserarm" von Abel bis Sepphoris: b. Erub. 87*>, T. 9,26 p. 160. *) M. B. Bathra 4,6: סגורה. etwa נגר גור Leitung, oder גור wohnen: Behältnis; j. 4,6f. 14« Z. 58 nnue. In T. Mikw. 1,17 p. 663 Z. 29 סעשה 1 "כינורס. שי ריסקו□ ביבנה. mit alten Agg. u. R. §im&. zu M. Mikw. 2,2 כסגורה, so auch j. Terum. 8,2 f. 45b Z. 37 (סטרה .1 סגורת), b. Kidd. 66b, was ich Lehnw. 2,321 für piyafov ״unterirdischer Raum" im Baderaume erklärt habe; doch habe ich für /ifyafov in diesem Sinne keinen Beleg. An all jenen Stellen ist gesagt סגורה של ריסקוס, was ich in Lehnw. 2,209>> als Jiaxot Eigennamen erklärt habe; auch das scheint mir jetzt unrichtig zu. sein, vielmehr eine ״Leitung aus Scheiben" (= dioxoc), vgl. w. u. סילק u. קרסורק. Nebenbei folgt daraus ein regelrechtes Warmbad in Jabne. ’) Lehnwörter 2,383, zahlreiche Stellen. Vgl. besonders T. Kelim b. mez. 6,8 p. 686 Z. 15 סילק שבסרהץ. M. Sabb. 3,4 den Vorfall in Tiberias; man kennt irdene, bleierne, hölzerne, knöcherne und gläserne Röhren; der Form nach gerade, gestreckte, gebogene, weite und enge Röhren (Stellen 8. Lehnw. ib.). ln T. Kelim b. karaa 2,3 p. 570 Z. 3t hat man 8) קרסודין. Lehnw.) neben סילונות; das sind wahrscheinlich Hohlziegel. Über die Beschaffenheit der beiden Rinnen am Altäre zu Jerusalem (sie kommunizierten mit einem סילון T. Sukka 3,14 p. 197 Z. 13), hat man genaue Beschreibungen (T. ib. u. j. 54; vgl. שיתי! ,שית b. 49• u. s. dazu Monatsschrift 1906, 261; b. Erub. 19* 8 בסעיין של שיתין. Raii). 4) Cant. R. zu 1,6 (s. Preuss, a. a. 0. S. 10.) *) M. B. Bathra 4,6 אסורות של עצים, T. 3,3 p. 402 Z. 12 בית כניסת עצים, Bar. b. 68» ob. בית כינוס העצים, j. 4,6 f. 14« Z. 69 בית הכנסת של עצים. *) M. Kelim 17,1 קו8ות] בלנין בגבבה]. M. Sebi'ith 8,11. ז) T. Berach. 6(6) 8 p. 14 Z. 9 האש והבשסיס שכסרחץ, in Bezug auf הברלה. *) An den oft angeführten Stellen T. B. Bathra 3,3, (wo בית חיקסין u. 13