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Haḳedem · 1907-12-25 · 4 (25.12.1907) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
I (1907)
Issue
4 (25.12.1907)
Date
1907-12-25
Page
[Seite] (sequence 31)
Language
German, Hebrew
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Bad und Badewesen im Talmud. 175 Beram1). Dieselbe Dreiheit der Thermen stellt auch R. Ele'azar [b. Pedath] auf (Gen. Rabba 36, 4): ״Die Quelle von Tiberias (ganz in Ordnung), אבלוגיס und die Höhle von Pameas.“ Wenn er mit letzterem an Thermen denkt, so ist dazu zu halten, was oben von dem auf Befehl Diokletians erfolgten Baden in Pameas (= Paneas) gesagt wurde, woraus Bäder in Paneas bervorgehen. Doch ist es wahrscheinlicher, dass der Autor deB Satzes gar nicht Thermen bezeichnen will, sondern aus der Eingeweide der Erde hervorbrechende Quellen, wie er bezeichnenderweise selbst bei Tiberias njcht von Thermen (חסין), sondern von Quelle (מעיין) spricht Also meint er wohl die bei Paneas aus der bekannten Pan-Grotte hervortretende Hauptquelle des Jordan3). Nun ist aber Paneas, oder ein Teil desselben, möglicherweise eine ganz naheliegende Schwesterstadt, im Volksmunde Belinas genannt worden, in klassischer Zeit Baixtvaia[g\, womit dem Lautbestande nach אבלונים identisch ist. Es dürfte eben neben Paneas die andere Quelle des Jordans sein1). Jenes ') Statt ועיניו: רבתי דבירם ist mit Ms. Manchen ועינא zu lesen; sonst verzeichnet Dikd. Soph. zu b. Sanh. 108• keine nennenswerte Variante, doch ist auf die in Ms. M. besser erhaltene Deutung von ויסברו טעינות תדום usw. zu achten, konform mit Gen. R. 36,4. I. Löw vermutet, dass KalirrhoS, welches in Hschr. mit עין טובה Übersetzt wird, zu סכריר geworden sein mag; Kalirrhoe עינא רבת• דבירם עין טוב Baaras. י) So im Wesentlichen auch Bacher, Ag. der pal. Amoräer II, 39. *) Reland, Pal. II, 919 aus mittelalterlichen Autoren. — Dass auch Benjamin von Tudela hier ein בדינים nennen würde, worauf sich ebenfalls schon Reland a. a. 0. (lange vor Bacher a a. Q., worauf sich wieder J. Löw in Lehnwörter s. v. אבלינוס) beruft, finde ich auf Grund der Ausgabe von Grünbut (Frankf. a. M. 1904) 8. 42 und dessen Ausführungen S. 115 (vgl. JQR 17. 288 בניאס) nicht bestätigt, vielmehr hat Benjamin nur cot oder סניים geschrieben. Das Entstehen von Belinas wollte Reland erst durch Verwechselung von mit erklären; doch denkt er lieber an eine Stadt Balavaia. die zwischen Antaradus und Laodicea gelegen ist. Bei Baedeker, Pal. 6. Aufl. S. 314 gilt es für selbstverständlich, dass das heutige Bdnijäe das Balanaia der klass. Geographen (Strabo u. A.) wäre. Im Nicaenischen Concil wird bereits ein Balanaeorum Episcopus genannt. Die Muslimen sagten Bulunia», die Franken Valania, und der Fluss Valania bildete die Grenze zwischen dem Königreich Jerusalem und dem Fürstentum Antiochien (Baedeker ib.). Ein Balanaia hat es in dieser Gegend jedenfalls gegeben, und so ist es nur motiviert, wenn man אכלוניס mit diesem Balavaia, auch Balnew geschrieben, identifiziert, wie ich es in Lehnu). II, 6 tue. Ebenso halte ich aufrecht, dass כירם b. Sanh. 108• eben dieses Balanaia sei, lies ביים (vgl. כני für

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