Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 4 (25.12.1907)
- Date
- 1907-12-25
- Page
- [Seite] (sequence 29)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
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Bad and Badeweeen im Talmud. 173 •י־, deren die Araber im ganzen zehn zählen, antrifft. Das Wasser ist schwefelhaltig und hat eine Temperatur von etwa 27—36• R. 1). Auch bei Gadara gab es an den Bädern eine besondere Ansiedelung, die im Talmud den Namen ChanUha (8(חמתה), bei Eusebius den Namen ,Afta&a oder ,Eftfta&d fahrt 3). Auch hier erfahren wir im Punkte der Sabbatgrenze die gegenseitige Lage von Gadara und Hamtha. ״Es geschah, dass ein alter Hirt vor Rabbi (den Patriarchen) kam und ihm sagte: Ich erinnere mich, dass die Einwohner von Magdala (מגיל) nach Hamtha (, חסתא חמתן) kamen, [j.: ganz Hamtha durchschritten], bis zu dem äussersten Hof, der nahe zur Brücke liegt. Daraufhin erlaubte Rabbi, dass die von Magdala nach Hamtha hinuntergingen bis zu dem äussersten Hof, der nahe zur Brücke liegt Ferner erlaubte Rabbi, dass die Einwohner von Gadara nach Hamtha hinuntergingen und wieder hinauf nach Gadara, die Einwohner von Hamtha aber gingen nicht hinauf nach Gadara“4). Wir sehen hier sich die Juden bewegen, wie auf eigenem Grund und Boden, es war also Gadara nicht so ausgesprochen heidnisch, wie es den Anschein hat* *). Im Zusammenhänge mit der Lage der beiden Orte weiss der bab. Talmud auch zu erzählen, dass die von Gadara diejenigen von Hamtha zit schlagen ') Dechent a. a. 0. S. 188; Baedeker S. 142. *) תור nnen (10, גרר, liee statt tu, wie häufig za finden) j. Et׳ub. 6, 4 f. 23« Z. 36, j. gidd. 3,14 f. 64-ג Z. 20. Barajtha b. Sabb. 109« גור •b. j. Sabb. 18,1 f. 16« Z. 49. gohel. R. zu 6,10 § 1. Vgl. auch JQR 16,202. ף Easeb. On. Saar. p. 248 ed. Lagarde, wonach am Fasse dee Gebirges xa xüv ISaxtuv Xonpd liegen; Hieronymus ib. p. 130 drückt das so aas, dass über den heissen Wassern balnea erbaut sind. Unter (p. 219) nennt Easeb. den Ort nahe zu Gadara: ‘Efi/ta&d und wiederum dieselben Worte: fv&a xa xmv faf/fi&v tdarcuv ötQ/ia kovxfä. Auch Afia&ovt erwähnt er in diesem Zusammenhänge. Vgl. Hieron. p. 91,28: est et alia villa in vicina Gadarae nomine Amatha, ubi calidae aquae erampunt. — Literatur s. bei Schürer, 3. Aufl. II, 122 f. Sehr gerühmt von Selah Merrill, PEF. Quart Statem. 1879, S. 141 f. *) T. Erab. 6 (6; Ende, p. 146. 146, ergänzt mit j. 6 f. 22<• unten; in b. Erab. 61* (mit der LA.;non) wird nur das zitiert, was die בג• גרר anlangt. Über den heidnischen Charakter von Gadara s. auch Büchler in JQR 13,781. Die Brücke (ג«ר) wird die über dem Hieromax (ירסוך M. Para 8,10) sein, der an Gadara vorbeifliesst, vgl. Plinius H. N. 6, 18, 74: Gadara Hieromice praefluente. י ') Und wie Dechent meint ZDPV 7,188: Schürer II, 125 f.