Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 3 (25.9.1907)
- Date
- 1907-09-25
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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Bad and Badeweeen iai Talmud. 101 \ ־׳ *׳ Nicht immer wird eine Erneuerung des Wassers, wie in den bereits berührten Fällen, erfolgt sein; ja, wir hören die historische Notiz, dass das rituelle Baden einmal in Übelriechendem stehendem Höhlenwasser vor sich ging, wobei es erst nötig war, um sich von dem Schmatz zu waschen, sich mit [3 Log] geschöpftem Wasser zu übergiessen, und ist dies zür festen Norm geworden; da auf diese Weise die eigentliche Reinigung in geschöpftem Wasser erfolgte, was unstatthaft ist, so führte dies zum Verbot des geschöpften Wassers zum Tauchbad seitens der Rabbinen1). Es standen also die Höhlen beim Volke in demselben starken Gebrauche wie die Flussbäder. Die Höhlen haben wir uns ausserhalb der Stadt, in dem Gebirge, zu denken. Allein Gruben und Zisternen, die dabei genannt werden, lagen erwiesenermassen in den Höfen*), 80 zwei Quellen, M. Para 8,10. — 8. Die grosse Kategorie von R^genwasser (ם׳ גששים z. B. T. Mikw. 1,6 p. 652) umfasst, wie es scheint, die Teiche (בוכות; vgl. T. Mikw. 3,6: .Zwei Teiche . . . über einander“, was lebhaft an die Salomonsteiche erinnert), obzwar diese natürlich auch von Quellen gespeist sein künnen, vgl. T. Mikw. 4,8: [מעיין דיו*» לתלמי | ן] ומן התלםי[ן] לבדב(ת)[ה. Für diese Art stehende'n Wassers gibt es nach dem Bassin, das sie füllen, verschiedene Namen: mpe, besonders rituell häufig genannt; Zisternen, Gruben und Höhlen (8. oben) und Pfützen (מי גבאים M. Mikw. 1,14), vgl. T. Mikw. .13,13; ib. 6,7; Löcher (נחירין T. Mikw. 5,1); Einschnitte (חרי*ק M. Mikw. 6,6), Spalten (געיווים ib.). Derart auch אשבורן, Gegensatz eizsp (8. Levy 1,176). Kleine Pfützen entstehen durch den Tritt des Esels und überhaupt des Viehes, durch den Marsch einer Legion usw. M. Mikw. 5,6; T. Mikw. 5,1; 3,3, durch Spritzen ((ולין) M. u. T, Para 6,3. Obergang in die erstere Kategorie entsteht duroh חרדלית של גשמים, z. B. M. Mikw. 5,6, T. Mikw, 3,4; 4,10; ib. עוגל, vgl. עגילי שלג ib. 6,8. Wasser des aufhörendeu Regens heisst מי תמביות j.M. l£aton 1, f. 80“, M. Mikw. 1,4, T. 1,13. — 4. Man qualifiziert das W. als מים הרעיס dumpfes schmutziges W., .מי המשור Flachsjnuche: M. Berach. 3,5, b. 26•», T. Sabb. 13,13, b. I09b; in b. Cbull. 105מים הרעים יי wovon ein Daemon getrunken. Von dem Baden im מ• משרה b. Beza 18•b war schon die Rede. Passend ist anch der Ausdruck מיס עכורין (Gegensatz וולולין) j. Berach. 3, 6, f. 6<> Z. 3, b. 26*>. Ausgegossenes W. (מי שםכות) M. MakhS. 2,3, T. Mikw. 1,6.6. םילומא (s. Lehnwörter) b. Sabb. 147 •>. (מי ד^ם u. מי #ירות usw. 8. im Texte passim). ■ ‘) Vgl. T. Erubin 2, 4 p. 140 Z. 1; ib. 9, 24 p. 150 Z. 9 von באר Brunnen. Bar. b. Sabb. 40b unten לא •שוט אדס כבריכה מ^אה מיס ואלילו עומדת כחבר. Ein בית שיח, d. h. ein Feld, auf welchem mehrere Gruben waren, in denen sich ein Eseltreiber Lei Nachtzeit trotz der Warnung rituell badete und verunglückte, lag allerdings auf dem Wege, j. Berach. 3,4 f. 6• Z. 56. *) Lehnwörter 2,364.