Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 2 (25.6.1907)
- Date
- 1907-06-25
- Page
- Seite 59 (sequence 17)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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Typen der assyrischen Bildersprache. 59 der assyrischen Bildersprache nicht vor. Fürs Hebräische vgl. Thr 4, 7; P8 51, 9; Jes 1, 18. 9. Ebenso die Milch K 3169, 111 39: amelu sw kima kizbt äuätu litabbib ״jener Mensch werde gleich dieser Milch rein“. Von den Fürsten Judas wird Thr 4, 7 gesagt, dass sie reiner % waren als Schnee, weisser als Milch יחו סחלב{. 10. Typen des Glanzes sind endlich die edlen Metalle, Gold, Silber und Bronze, sowie der Kalkstein. In einem Busspsalm K 254 Rev. 17 (IV R 59 Nr 2. ZBB p. 101) betet der Büsser nummirannima kima zimi huräsi ״mach mich hell gleich dem Aussehen des Goldes“. K 3169, III 41: amelu iü kima $arpi surrupi ruSSuSu littanbit ״jener Mensch, wie lauteres Silber möge sein r. erglänzen“. Asrnsrpl Jagd. I 15: ״der mesri- Stern glüht kima eri wie Bronze“.' In magischen Texten K 156 IV 54 (II R 18), K 3169, III 43, K 4803 Rev 17 (IV R 28) findet sich die Phrase kima qemasii limmaiiS ״gleich dem glänzenden Kupfer möge er hell gemacht werden“. K 163 Obv. 69 (IV R 57): kima aban p&ruti tfuri limmir ״wie Kalkstein glänze mein Licht“. V. Grosse Höhe und Entferntheit, Unnahbarkeit und Un ergrün dlichkeit. Die in der Bildersprache angewandten Typen für grosse Höhe bezeichnen vielfach auch grosse Entferntheit. Da das überaus Hohe oder Entfernte unnahbar ist, und das, dem man nicht nahe kommen kann, als unergründlich erscheint, so werden die gewöhnlichsten Typen für grosse Höhe und Entferntheit verwendet, auch um das Unerforschliche zu veranschaulichen. 1. Ein überaus beliebter Typus der grossen Höbe ist der Berg. Es sind besonders hohe Bauwerke, Mauern, Burgen, Paläste und Tempeltürme, welche mit Bergen verglichen werden. Schon in einer sumerischen Inschrift Rim-Sins wird gesagt (IR 5 do. XVI, II 5), der König habe eine grosse Mauer, wie ein Gebirge neu gebaut In den Inschriften Hammurabis und Samsuilunas (KB III1 pp. jl7, 124, 132) lesen wir: dürtt ia Stppar ina epiri kima sa-tu-im lu uUt ״die Mauer von Sippar erhöhte ich mit Erdmassen wite einen grossen Berg“, düram