Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 2 (25.6.1907)
- Date
- 1907-06-25
- Page
- Seite 57 (sequence 15)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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Typen der assyrischen Bildersprache. 57 tuenden Einfluss des Herrschers, der mit dem der Sonne ver• glichen wird. In der biblischen Literatur wird die Vergleichung mit dem Glanz der Sonne überhaupt angewandt, nur um geistige Eigenschaften, sittliche Reinheit, Gerechtigkeit und davon herrührendes Wohlergehen za veranschaulichen (vgl. Ri 5, 31. 2 Sam 23, 4. Mt 13, 43. Mal 3, 20 usw., anders doch Apok 1, 16. Mt 17, 2). 4. Der Neumond erscheint als Typus des Glanzes in der Abu Habba-Inschrift Nabunaids II 25 Harra>1 am put gimriSu kima §it arhi tmammir SarttruSu ״Harrail in seiner Gesamtheit wie der Neumond liess ich leuchten seinen Glanz“. Ähnlich K 4870, III 40/41 (IV R 5): ktma nannari iddiii ina riitStt salum[matu naSCt] ,.gleich dem neuerglänzenden Monde ist der König mit Glorie auf seinem Haupt angetan“; Im Hohenliede 6, 10 wird der Vergleich mit dem Monde בלבנה verwendet, um die Schönheit der in ihrem Hochzeitsschmucke erscheinenden Braut zu veranschaulichen, und in der arabischen Poesie ist bekanntlich der Vollmond ®Jj ein gewöhnliches Beiwort der schönen Frau. 5. Der Tag oder das Tageslicht kommt besonders in neubabylonischen Texten vor, hauptsächlich um die strahlende Pracht der mit edlen Metallen und Steinen reich geschmückten Tempelgebäude anschaulich zu machen. Der Gott Ninrag (?) trägt K 38 rev. 20 eine Waffe Sa ktma üme nüri Supfi ״der wie der Tag Licht ahsstrahlt“. K 4807, 29/30 (IV R 12) sagt von einem Wagen kima ümi süpat ״er glänzt gleich dem Tage“. Bei Hbozny, Mythen p. 28 f., Z. 5/6 lesen v/ir ״Alabaster, desseu Körper ktma üme ittananbitu dem Tage gleich erglänzte“; dieselbe Redensart auch Nbd Const. IV. 11. Sanh. Kuj. IV 16 heisst es von den Wildkühen kima üme nipirde(?)nummuru zumurSin ״ihr Leib glänzte gleich dem hellen Tag“ (DAHW p. 252 b). Die Phrase ktma ümi unammir ״das und das liess ich taghell strahlen“ findet sich Sanh. ZA III p. 322, Z. 89, Asrhdn Pr. IV 48, Asrbnpl 1 R 8, Nr. 2,5, ZA II p. 173, Z. 10 (KB III“ p. 8), Nbk Grot. I 38, VR 34 I 52, KB III“ p. 46, I 33, Nbd IR 69 1 13, II 15, HI 47, Wädi Brisa IV 14, vgl. K 5183, 14/5 (CT XVI 42). Mit dieser Phrase wechselt kima SA ümi unammir Nbd V R 65, II 3, ktma ümi uSnammir Nbd 81-7-1, 9,