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Haḳedem · 1907-06-25 · 2 (25.6.1907) · p. Seite 56

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
I (1907)
Issue
2 (25.6.1907)
Date
1907-06-25
Page
Seite 56 (sequence 14)
Language
German, Hebrew
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56 Knut Tallqvist. kirnt Sarür sit kakkabäni ״wie mit dem Glanz der aufgeheuden Sterne“. Nebukadrezar Wädi Brisa V 27 (nach Weissbach) tna age Puratti elluti kima kakkaba burumu SaruruStt uSebi ״liess den Glanz des KU.A-Schiffes in den klaren Fluten Euphrats gleich den Sternen des Firmaments leuchten“. Ähnlich Nbk Steinpl. III, 12: ״das KUA-Sclpff schmückte ich mit za\riru und Steinen kakkabiS Sumämi wie mit den Sternen des Himmels“. In einer Hymne auf Bel (fead« rabu) K 4898, 10 (IV R 27) wird gesagt, dass seine Hörner kima kakkab Same na-bu-ti malü §ihäti ״wie der Stern des Himmels, der (den Tag) verkündet, voll Glanzes sind“, ln babylonischen Texten ist oft die Rede von Ausschmückung des Ezida- oder Esagila-Tempels kima Sifir Same Mrdkbldn KB IV p. 62, II 27. kima Sitirti Samämim Nbk KB III11 pp. 40, 48, 56 oder kima Sifir burümi ״wie die Sternschrift des Firmaments“ Asrhdn Bu 88-5-12, 103, V 27, Asrbnpl VR 62, 13. 3. ״Was ist heller denn die Sonne?“ (Sir. 17, 30). Die Sonne ist der beliebteste Typus der Hellb und des Glanzes. In der Inschrift Samsi-Adads 111 wird Ninib, der ja nur eine spezielle Erscheinungsform des Sonnengottes war, gefeiert als der Sa kima SamSi nur iläni iharrü kibräti ״welcher gleich der Sonne, dem Licht der Götter, die Gegenden erleuchtet“. Der Gott Nergal wird in einer Hymne K 5268, 13/14 gefeiert als ilu Sllu Sa gimuSu kima nur SamSi ״der strahlende Gott, dessen Aussehen gleich dem Licht der Sonne ist“. Die prachtvolle Ausschmückung der Tempel und Götterbilder wird oft veranschaulicht in hyperbolischen Redensarten, wie uSanbitu kima SamSi ״liess erglänzen wie die Sonne“ Asrhdn BzA III p. 238 Z. 38, uSanbit SaSSaniS Nbk II 45, Wadi Brisa III 42, Nbd Abu Habba II 13, kima Sarüru SamSi uSebi Nbk VII 6, kima Sarur SamSi ittananbitü K 4898, 8 (IV R 27), SaSStS uSajm Sururüsu Nbk Bab. I 29 und uSepiS namriri SamSi Nbk II 53. Wenn die babylonisch assyrischen Könige (Hammu^abi, Asurnasirpal Ann. I 10, Nebukadrezar 1 KB III1 p. 164 usw.) sich ״Sonne des Landes“ bez. ihrer Unterthanen nennen, oder im A1^ Jahve die Sonne genannt wird P8 84, 12 (vgl. auch Tellel- Amarna 149, 52), so beziehen sich die Hyperbeln dieser Art nicht nur auf die glänzende Erscheinung des Königs oder Jahves, sondern auch und wahrscheinlich hauptsächlich auf den wohl!-

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