Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 2 (25.6.1907)
- Date
- 1907-06-25
- Page
- Seite 52 (sequence 10)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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V 52 Immanuel Löw. Deutsche und romanische Formen für die sonstige Identifikation mit Spelt bei jüdischen Erklären! espieltra, espelta, spelza, Dinkel usw. Pflanzehnamen bei Raschi No. 28. In bezug auf Triticum ist Post 898 sehr wortkarg, und auch Bornmüller, der über die Gramineen viel Neues beibringt, hat Uber Triticum nichts zu sagen (Ein Beitrag zur Kenntnis' der Flora von Syrien und Palästina 1898 S. 100 ff.). Aus den jüdischen Quellen gebt hervor, dass nur Weizen und Gerste die wichtigeren Getreidearten waren. Bei dem Opferkultus wurden nur diese zwei verwendet, als hervorragendes Produkt Palästina's nennt die Bibel (Dt8g) nur diese zwei. Auch heute werden Weizen und Gerste in Palästina und Syrien von allen Reisenden erwähnt (z. B. Weizen bei Hebron Robihson II 419, bei Jericho II 520. Weizen und Gerste:■ Ritter Pal. u. Syr. II 811 bei Tiberias, II 515 bei Jericho), während Spelt seltener erwähnt wird (z. B. Ritter IV 483 bei Jerusalem neben Weizen und Gerste, V 1358 bei Damaskus neben Weizen, Gerste und anderen Cerealien). Schwarz (das heilige Land, hebr. Jerusalem 1900 S. 385) behauptet, Spelt wachse in Palästina überhaupt nicht Auch Edelstein berichtet in einer Skizze der Flora Palästina's und Syriens über Spelt nur aus der Umgebung von Damaskus (Jahrbuch Haassif IV, wiederabgedruckt von Luncz, Sefer Hame'ammer, Jerusalem 1905 p. 96), während er über die Weizenkultur bei Gaza, Jericho, Beirut und über Gerste zwischen Chän Junis und Gaza, sowie bei Damaskus und Zebed&nf zu berichten weiss (p. 58. 59. 75. 90. 95). Dem gegenüber beweist die Mischnah, dass man noch in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten die in der biblischen Zeit bekannte kussemet in Palästina noch — wenn auch nicht 80 viel, wie Weizen,— anbaute. Die ägyptischen Gräberfunde, auf welche Körnicke hinweist, ergeben nun für Ägypten Triticum dicoccum Schrk, Emmer. Auf Körnicke’s und Schweinfurth’s bezügliche Forschungen verweist auch Joret, les plantes dans l’antiquitä et au moyen ftge (1897) I 30, der auch hervorhebt, dass nach de Candolle und Schweinturth Spelt in den ägyptischen Monumenten nicht gefunden wurde 1). ') Woenig, die Pflanzen im alten Ägypten 167.