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Haḳedem · 1907-06-25 · 2 (25.6.1907) · p. Seite 50

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
I (1907)
Issue
2 (25.6.1907)
Date
1907-06-25
Page
Seite 50 (sequence 8)
Language
German, Hebrew
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50 Immanuel Löw. r f noch an zwei anderen Standorten dea langgezogenen Hermon, ja er fand sie auch im eigentlichen Palästina in der Gegend von Tiberias. Palästina ist 80 oft von tüchtigen, pflanzenkundigen Sammlern besucht worden und niemand hat sie gefunden!“ Diese merkwürdige Nachricht bietet uns die Grundlage dafür, die Veredlung des Weizens ebenso als semitische Kulturarbeit in Anspruch zu nehmen, wie die des Olbaumes. Doch kehren wir zu Kussemet zurück. Kussemet zählt der Prophet Jesaja 28,ג unter Getreidearten auf; im Ex. 9*8 steht es neben Weizen, bei dem Propheten Ezechiel 49 neben Weizen, Gerste, Hülsenfrüchten und Moorhirse. Die Mischna nennt in ständiger Reihe fünf Getreidearten: Weizen, Gerste, Euss’mim, Kolbenhirse (Panicum italicum), Hafer. (Challa 1! Pesachim 2S Menachoth 10;) K. gilt in der Mischna als dem Weizen nächstverwandt (Chal. 4, jer. I 57bs; Pes. 35* Men. 70* Vogelstein, die Landwirtschaft in Palästina zur Zeit der Misnäh I. Getreidebau. Berlin 1894, 44) und steht an Wert über der Gerste TBerachoth IV p. 10! Zuckerm. Wenn berichtet wird (jer. Challa I 57b84. IV 59d9!), schifön, Hafer sei eine Art kuss’min, so gründet sich dies darauf, dass die reifen Haferkörner von den Spelzen verhüllt sind, wie Spelt (und Emmer). Hiernach ist daran nicht zu zweifeln, dass kussemet Spelt oder Emmer bezeichne. Das ist auch die traditionelle Erklärung. Biblisch kussemet wird dem mischmachen kuss’min gleichgesetzt (jChalla I 57b15). Aramäisch ist kunnäthä 3י^הא Erub. 104b (so lies! Hai. Ged. 89 1Z u. Rabbinowicz z. St. u. RCh zu MK aO immer falsch כחגא.) M. Katon 13b, wo es als wirkliche Getreideart bezeichnet wird. Es wird zum Entkörnen eingeweicht! Dies kunnäthä setzen Targum und Syrer für kussemet, die Syrer auch für oXvQat) (Bar Ali No. 328); arabisiert: kunajt ouuä2). Der babylonische ') jiJOÄ kunnätbä pl. kunnäthä Bar Bahldl 671. 676. 687. 879. Honein und die Galenübersetzung ZDMG 39, 267 £*1a. Audo. ’) l&Jas 'י־־* **.»־■־ BA) ist kleiner und zarter als Weizen BBahlül. «r > Zu > Fleischer zu Levy WB II 460. In *גזז־ (b am Ende) verschrieben bei Ihn Baitär und Meninsky 8v. Das Wort gehört nach Abul-

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