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Haḳedem · 1907-03-25 · 1 (25.3.1907) · p. Seite 27

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Journal
Haḳedem
Volume
I (1907)
Issue
1 (25.3.1907)
Date
1907-03-25
Page
Seite 27 (sequence 31)
Language
German, Hebrew
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Babylonisch-biblische Notizen. 27 Hebräischen nur eine Form wie גצלה? entsprechen, die in der Bedeutung ״Ende“, ״Schluss“ (Dt. >16, 8 und öfter) üsurat adanni im Assyrischen (Ende der Lebenszeit,לקין היסין) vorkommt 1). Indes kommt es da hauptsächlich auf die Hebraisierung der Formel an, nicht aber auf die grammatischen Wortformen derselben. £נ1ע Guai Kuai: Kilikien. Für das auffällige und schwierige C)Ü (Gen. 14, 1. 9) eine Erklärung zu liefern, sind bis jetzt alle Versuche vergeblich geblieben. Die Identität von גויס mit dem keilinschriftlichen vgutim (gutium), die Rawlinson und Hommel (vgl. Ges. Buhl 13, p. 145) vorgeschlagen haben, hat Peiser (MVAG. 1897, H. 4, p. 14) mit Recht abgewiesen. Allein Peisers Versuch סלך als ״sar kissati“ (König des Alls) zu erklären ist sehr geistreich, jedoch etymologisch und sachlich unmöglich — wer 8011 endlich der ״König des Alls“ s^in? In der keilinschriftlichen Literatur folgt gewöhnlich auf ״sar kissati“ noch die nähere Angabe ״sar mati. Es liegt daher sehr nahe, dass das keilinschriftliche Kuai (Ku8 Kilikien) ins Hebräische zunächst als ״Gui“2) überging, woraus גוי (xor) entstand und sodann wie aus musrai — סצוץס u. dgl., die Form sich herausgebildet hatte. Schwerlich hingegen wird in גויס eine Bezeichnung für die beiden Teile des Landes (Hilaku und Kuai) zu suchen sein. Was nun den Namen חדעל betrifft, 80 hat die LXX OaQyctl gelesen, was sich leicht auf einen תרחלאי —) תך־חל) zurückführen lässt. Die überlieferte Übersetzung des לך גויס? ist ״König der Völker“ (LXX ßatfielvs ifrvobv und Targum קו_ע — .(מלבא דעססי (Ez. 23, 23) hat natürlich mit נוןם nichts zu schaffen. ') Der letzte Tag des Mazzothand Laubhüttenfestes heisst Lev. 23, 36, Num. 29, 36 und Dt. 16, 8 עצי״ח a'8 Ende des Festes, nicht aber als Versammlungstag. 8' עצך־וןt ebenfalls verwandt mit üsurtu (Zeitabschnitt) in der Schöpfungslegende V 6: iätu ümi Ba fiatti us^i[ra] u^urati: nach den Tagen des Jahres setzte er feste Zeitabschnitte. *) Bei Salmanassar, Monolith-Inschrift (III K. pl. 8) Z. 92 findet.sich die interessante Schreibung was die obige Vermutung bestätigen kann. — Ein anderer ״König der Guäer“ (לך גויס?) wird Jos. 12, 23 erwähnt, dessen Beziehung zu Guai-Ku8 noch näher untersucht werden muss. Die Weglassung des ״ai“ in der hebräischen Wiedergabe keilschriftlicher Ortsnamen ist sehr häufig, so z. B. aus Gubalai oder Gublai — גיל> au8 GargamiSai — י3ך5?יש aus Ssmirinai — ש?י־1ן u dgl. Der Übergang von K oder K in j (aus Kuai—גוי) istin der babylonisch-assyrischen Aussprache vielfach begründet.

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