Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 1 (25.3.1907)
- Date
- 1907-03-25
- Page
- Seite 26 (sequence 30)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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26 A. Sareowsky. אדי nliu: Küste. Da9 Gen. 41, 2 und Hiob 8, 11 vorkommende אחו wird gewöhnlich als ägyptisches Lehnwort betrachtet (Ges.-Buhl 13 p. 25), was ich eher zum so. oft vorkommenden assyrischen ahu ״Küste“ stellen möchte. Die Küste des Meeres resp. der Flüsfee, reich an Schilfgräsern, diente im Altertum als Weideplatz (= appare sn kirib ־11!ם agamme). אחים a^u: Schakal. Die Jes. 13, 21 vorkommenden אחים möchte ich zum assyr. ahu (Idegr. UR. BAR. RA.) ״Schakal“ (Syn. barbaru) stellen. אלמנים elammäku. Das viel besprochene Wort 1) אלמנים K. 10, 11 und sonst wiederholt 50לניכדם scheint m. E. mit is elammäku, ein Baum, dessen Holz Sanherib zu seinen Bauten verwendete (Del. H. W. p. 74) identisch zu sein. In der Parallelstelle zu den Stierinschriften im ßellinozylinder steht für ״elammäku“ ״butnu“ 1= ם:ה;?). Auch in der Baumliste K. 165, 6 wird i8 elammäku erwähnt (vgl. Meissner, Supplement p. 8). Im Talmud (R. hasann 23* *) wird אלמנים durch כסיתא: die Koralle, erklärt (vgl. Levy, NhWb. II 365b). Der Übergang von k in ג ist in der assyrischen Aussprache begründet (vgl.סרגון von sar-ukin). אלג?זים ist als Metnthe8is zu betrachten. ' עציר רעזיב’ Üsurtu sa la eteki. Die viel umstrittene Phrase נצור (עזיב; C£(0 (Dt. 32, 36 uud öfter) hat bisher keine befriedigende Erklärung gefunden. Darf, man an die babylonische Formel ״üsurtu sa la eteki“: eine unverrückbare Herrschaft (der despotischen Macht der Götter) denken, da ועזוב euphemistisch statt ולא עזיב stehen kann und den Sinn ״dahin ist die (bisher) unverrückbare Herrschaft“ (Israels), zum Ausdruck bringen 1). עציר ist zu עצר. (Richter 18, 17) assyr. isru ״herrschen“ hinzustellen und bezeichnet vielleicht als Nebenform zu נמיל! •גדוד)?‘עול) den innern Plural, den Plural der Allheit2). Der assyrischen Form (üsurtu) würde freilich im ') Im Babyl. werden die Phrasen üsurtu äa la eteki, dgurat iläni &a la nabalkuti und tisurat Sarnö u irgitim äa la uttakkaru ausdrücklich von der despotischen Macht der Götter gebraucht, vgl. Del. H. W. 122», was aber die Anwendung derselben auf menschliche Macht nicht ausschliesst. *1 Über den innern Plural im Hebräischen vgl. Schmiedl, Monatsschr. f. 'lesch. u. Wiss. d. Jud. 190t>, Heft 1/2, p. 61ff.