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Haḳedem · 1907-03-25 · 1 (25.3.1907) · p. Seite 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
I (1907)
Issue
1 (25.3.1907)
Date
1907-03-25
Page
Seite 18 (sequence 22)
Language
German, Hebrew
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8ו Ludwig Blau. r mit ברוך שמי לעולם geantwortet hat. In den Synagogen vermied man den Gottesnamen, weshalb die Eulogie ברוך שם כבור מלכותו ה' אלהים] לעולם ועד =] nur im Tempel üblich war, während sie in der Synagoge beim שמע, wo sie fest eingewurzelt war, belassen wurde (Pes. 56a). Sonst erwiderte die Gemeinde nur mit ברוך שמו, wie noch heute, und wie Ps. 89,52 zeigt, auch mit ברוך שסו לעולם. Dies לעולם kommt,in Verbindung mit ברוך nur in liturgischen Formeln vor und war gerade infolge dieses Umstaude8 deip Volke bekannt und allgemein verbreitet. Die aramäische Übersetzung von ברוך שמו לעולם lautet בריך שמיה לעלם. Am nächsten steht zu dieser Formel כריך שום יקריה לעלמא . (Targum Ps. 72,19), da die Doxologie ברוך ה' לעולם אמן ואמן (P8. 89,52) vom Targum mit בריך שמא דיי בעלמא הדין אמן ואמן בריך שמא ךיי לעלמא דאתי אמן ואמן aggadisch paraphrasiert erscheint (cf. auch Targ. Ps. 42,14). Wir besitzen eben nur gelehrte und keine volkstümliche Texte aus jener Zeit. Targ. Jer. II zu Gen. 49,2 sagt, Jakob habe, als seine Söhne ihn mit den Worten שמע ישר' =] יי אלהגא יי חד] versicherten, dass sie nie Götzen anbeten werden, die folgende Doxologie ge-ז 8procheu: יהא שמיה רבא מברך לעלמי עלמין (cf. Pes. 56 a). Diese Formel, die dem Wesen nach mit כריך שמה לעלם identisch ist, war das geschätzteste Element der palästinischen Liturgie. ״Die Welt besteht auf der Keduscha und auf dem יהא שמיה רבא מברך, welches das Volk nach dem Aggadavortrag austimmt“ 1). ״Wenu Israel sich in den Synagogen und Lehrhäusern versammelt und das יהא שמו הגדול מבורך anstimmt, schüttelt Gott das Haupt und spricht: Heil dem König, den man so preist usw;u 2). Da das Volk in alter Zeit nicht mitbetete, sondern nur an den betreffenden Stellen die Doxologie anstimmte, waren ihm nur diese liturgischen Formeln geläufig. Es ist somit verständlich, warum es sich dieser Formeln bediente. Die altchristliche Kunst steht, wie bekannt, ebenfalls unter dem Einfluss der Liturgie, die den breiten Massen vertrauter war als die heilige י) Sota 49a: אמר רבא 1:ו' ואלא עלמא אמאי קא מקיים אקדושה דסידרא א־ץ עפתה :מו אפל *ימוד. ולא םו4ים הא יש |Job 10,22| ואיהא שטיה יבא דאגדיזא שני סדרים חופיע מאופי Zu קדושא וסידרא bemerkt RSI: פדר קדושה, was nicht richtig zu sein scheint. ’) Berachot 4a unt. Siebe die folgenden Stollen: Bor 117a; Scbabb. 119b; Sukka :)8 b; 39 a.

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