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Haḳedem · 1907-03-25 · 1 (25.3.1907) · p. Seite 12

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Journal
Haḳedem
Volume
I (1907)
Issue
1 (25.3.1907)
Date
1907-03-25
Page
Seite 12 (sequence 16)
Language
German, Hebrew
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r 12 Kaut Tallqviit. werden in der biblischen Literatur Vergleichungen mit ״dem Sand“ und insbesondere mit ״dem Sand 4m Ufer des Meeres“ angewandt, wäh/end im Arabischen der Sand der Wüstenei und die Kieselsteine zum Vergleich herangezogen werden, vgl. Goldziher a. a. O. pp. 289 ff. Beachte auch 1 Reg. 10,27: Salomo machte, ״dass das Silber zu Jerusalem an Menge den Steinen אבנים? gleichkam“, womit zu vergleichen ist unser ״steinreich“. 8. Der gewöhnlichste Typus für grosse Mengen und Reichlichkeit ist vielleicht das Wasser. In den Fluchformeln der Grenzsteine aus der Zeit c(e8 Marduk-nädin-a^i und Ninib-kudurusur (I R 70, IV 8; III R 41, II 31,43, IV 18; BzA II p. 175, II 23) findet sich die Phrase karqa u dama bez. dama u karqa ki(ma) me lirmuk oder lirtammulc ״Eiter und B)ut möge er wie Wasser vergiessen“. Auch an anderen Stellen wird die Menge des vergossenen Blutes mit Wasser verglichen, K 4608,5/6 (IV R 19, No. 3; ZBB, V 49): ina Eulmak bit piristiki dami kima me innaqqü ״in Eulmas, dem Hause deines (Istars) Orakel, wird Blut wie Wasser vergossen“; Samsi-Adad IV 28f.: damekunu kima me ah ribit viahäzikunn lükardi ״ich Hess ihr Blut gleich > Wasser längs ihrer Stadt fliessen“. Auch die Menge des behufs kultischen Zweckes vergossenen Öles und Getränks wird durch die Vergleichung mit dem Wasser veranschaulicht, so Iv 3158,51 (IV R 54; ZBB, VIII 44): kamtta kigarika kima mi iikarmek ״mit 01 begiesse er (der Büsser) deine Schlösser wie mit Wasser.“ Nbk. Grot. III 15: mit Ausgiessung von siras- Getränke ohne Mass ma-mi-ik ״wie Wasser“ tritt der König alljährlieh vor die Götter. In einem Briefe HABL 436 (Peiser, MVG, III p. 259) lesen wir: karrütu ka karri belija kima me u kam»ip1 eli nike mätäti kälikunu litbi ״das Königtum des Königs, meines Herrn, möge sich wie Wasser und 01 über die Leute der Länder allesamt ergiessen“. In der biblischen Literatur wird nicht nur das Blut (P8. 79,3), sondern auch der Grimm Gottes (H0s. 5,10), die Klage (Hi. 3,25), das Unrecht (Hi. 15,16), die Lästerung (Hi. 34,7), das ״Ausschütten des Herzens“ (Thr. 2,19) usw. mit dem Wasser verglichen. Nicht selten wird das Wasser spezialisiert, z. B. als das des Meeres, des Flusses usw. In den Inschriften Nebukadrezars (Grot. II 13) und Nabunaids (Wadi Brisa VI 72) findet sich die Phrase kima gibik tiamtim ״gleich Meeresschwall“. Die entsprechenden hyperbolischen Vergleichungen im Hebräischen

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