Mannheim
Compact Memory

Haḳedem · 1907-03-25 · 1 (25.3.1907) · p. Seite 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
I (1907)
Issue
1 (25.3.1907)
Date
1907-03-25
Page
Seite 11 (sequence 15)
Language
German, Hebrew
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/4869944-6026858-6026908--0032-4869968
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Typen der assyrischen Bildersprache. 11 haben und minusunu kima Sa maräit $ini ״ihre Zahl wie Herden von Schafen zählten“, vgl. Tigl. VII 11, Asurn. Ann. I 52, Jagdins. I 22, Sanb. ZA III p. 320,60, Asurb. VI 104ff. Wenn Asurbanipal IX 46 sagt, er habe Kamele kima §eni ״wie Schaf•“ unter die Leute von Assyrien verteilt, so will er hiermit nicht nur die grosse Menge der erbeuteten Kamele, sondern auch ihren wegen der Menge geringen Wert hervorheben. 5. Die Fische. Die Göttin Istar klagt NE XI 124, dass ihre Menschen infolge der grossen Flut kt märe nüni ״wie Fischbrut“ das Meer erfüllten, indem sie gewiss an die Menge der umgekommenen Menschen dachte. Bei Hesekiel 47,10 wird gesagt, dass der Fischreichtum der Tempelquelle überaus gross sein wird, wie der des grossen Meeres; vgl. auch Num. 11,22. 6. Gras und Kräuter. Sanh. V 84 sagt, dass er mit den Leichnamen der feindlichen Krieger das Feld kima urqiti ״wie mit Kräutern“ füllte. Surpu VII 5/6: die bösen Geister haben (massenhaft) kima urqiti ״wie Gras“ die Erde bedeckt. K 4872, II 30 (V R 50): der Krankheitsdämon hat Schlingen kima urqiti ״wie Gras“ in der Wüste hingestellt. Im Hebräischen wird die Vielheit durch die Vergleichung 2ע׳?)ב veranschaulicht Hi. 5,25; Pb. 72,16; 92,8. 7. Die ältesten Belege für die Anwendung des Staubes als Typus für grosse Menge finden sich in der sumerischen Inschrift B Gudeas VI 33,38: gukkin saUjara-ba (wohl tjurüfu kima epiri) ״Gold wie Staub“ brachte er vom Gebirge ‘Ga'gum resp. aus dem Lande Melujjha, und in den Tellelarqarna-Briefen (c. 1400 v. Ch.) 15,14 und 22,42: hurä$u ina mätika epiru sü ״Gold ist in deinem Lande (wie) Staub“; 17,61, 21,52, Rev. 70: ״im Lande hurä§u ki eberi mätat ist Gold wie Erde so viel“; 18 Rev. 11: ״in Ägypten huräfu el ebiri mud ist das Gold reichlicher als Erde“. Tiglatpileser jun. Th. 27 sagt, dass er als Tribut des Königs Merodachbaladans hurä$u epir mätiSu ״Gold, den Staub seines Landes“, in grosser Menge empfing; vgl. auch K 2675 Rev. 1. Im AT begegnet uns die nämliche Hyperbel zuerst in dem Spruche Bileams Nüm. 23,10: ״wer kann zählen die Erdkrumen (Iflj) Jakobs und wer berechnen die Myriaden( Israels?“ Beim Jahvisten Gen. 13,16 und 28,14 findet sich die Vergleichung ה^רץ Ipy?, P8. 78,27 ־!py? neben חול ימים? und Hi. 27,16 in Parallelismus mit Sonst

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.