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Haḳedem · 1907-03-25 · 1 (25.3.1907) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Haḳedem
Volume
I (1907)
Issue
1 (25.3.1907)
Date
1907-03-25
Page
Seite 7 (sequence 11)
Language
German, Hebrew
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^Typen der assyrischen Bildersprache. 7 sie ihn zerschmeipsen, wie einen Topf mögen sie ihn zerbrechen“. CT XVI 33,171: kima ha$bi pur-si-it pahari ina ribiti lihtappü ״wie ein Topf, ein Krug des Töpfers, mögen sie (die bösen Geister) auf der Strasse zerschlagen werden“, und ähnlich oft1). Ganz auf die besprochene Weise wird das Töpfergeschirr כלי יוצר in der biblischen Bildersprache angewandt P8. 2,9, Jer. 19,11• Erwähnt sei auch die assyrische Redensart ^zu oder wie Lehmerde werden“, welche gleichwertig mit ,umkommen“ und ״vergehen“ ist, z. B. NE VIII, V, 36: ibri Sa arummu etemi tiitiS ״{nein Freund, den ich liebte, ist wie Lehmerde geworden*).“ 2. Ein anderer gewöhnlicher Typus der Hinfälligkeit ist das Rohr. In geschichtlichen Texten kommt diese Hyperbel vor Asrnspl. Ann. I 23: Asurnasirpal, Sa malki nakirisu kima qani abi uhasi$u ״der die ihm feindlichen Fürsten w)e Rohr des Schilfdickichts zerknickte“, und Nd Wadi Brisa IX 43. Sehr beliebt ist sie in poetischen Texten, Uramythus II 22 ״: niSi Sa ina libbiSu ki qanäti tah[tasa§] ״die Menschen, die darin (in Dürili), knicktest du wie Rohre“; K 3169, I 5/6 (IV R 3. CT XVII 19): lä palih iliSu kima qane uhtu$$is ״den, der seinen Gott nicht fürchtet, hat sie (die Kopfkrankheit) gleich einem Rohre zerknickt“; K 4608,13/4 (IV R 19 No. 3): nakru dannu kima qani idi u-Sip-pa?-ni? ״der starke Feind hat mich wie ein einzelnes Rohr zerbrochen“; Istars Höllenf. Obv. 30: die Göttin Allatu sank hin kima Sabüt kunini ״wie wenn ein fcumnu-Rohr abgeschlagen wird“; K 3169, I 8: die Kopfkrankheit buäniSu kima qanü hi-ni uSatlit hat seine Gelenke wie hinnu zerschnitten“, vgl. IV R 22,31 a. Auch in der Bibel ist das Schilfrohr n^j? bekanntlich ein Bild der Schwäche 1. Reg. 14,10; II Reg. 18,21; Jes. 42,3, Hes. 29,6 Mt. 11,7; zur Veranschaulichung der Hinfälligkeit dient ausserdem das Kraut, das Gras und die Blumenpracht Ps. 37,2, 20; 90,5; 92,8; 102,12; 103,15; 129,6; Hi 8,11—13; Jes. 51,12 etc. 3. Die Weide kommt in einigen hierhergehörigen Redensarten vor K 2869, 36 (IV R 22): Sihu kima urbati uSnal ״den Hochgewachsenen wirft sie (die Kopfkrctnkheit) nieder wie eine Weide“, vgl. K 3169,170/71 (CT XVII, 20) und gatti rapSatu urbatiS ') Vgl. hierzu Jes. 30, 14. ף IF. Sam. 22, 43. P8. 28, 43. Je». 9, 13.

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