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Die Bne Briss · 1937-01-01 · Nr. 1/2 - Januar/Februar · p. [Seite]

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Journal
Die Bne Briss
Volume
1937
Issue
Nr. 1/2 - Januar/Februar
Date
1937-01-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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Wir Bne Briss in Deutschtum! bc liger Freude und inniger Dankbarkeil tarnen unseres hochverehrten Orend .ande unserer Väter iin dauernde \'er '.wischen hat auch unser Distrikt vor k ,'efaUt, unabhängig von dem gfoßzüg sali Levi, zunächst das von den- Brit;rüiidcndc .1 u g e n d d o r f in Eres Isi «irisdiaftlichen Lehrbibliothek und Wandtafeln, Dcmonstratinns- und ( Werkzeugen für den l'nterricht auszu in Deutschland beschafft und zo stimmiingsortc gebracht werden könne Ein entsprechender Aufruf zur I T ■ / ' ist an unsere Logen bereits abgeganj. manche Erfolge erzielt.I llflc H 1 };iüßcn mit aufrichdas Werk, das den lspjrüsidcntcn mit dem Hinhing bringt. Inirzem den Beschluß gen Plane des Hr. Chaluzim Daliim zu jacl mit einer landnjit Lehrmitteln, wie Ii llligsmatcria j sowie tatten, die sämtlich nach dem Berc c Der Keren II aj e s s o d in Deu sendet eine Übersicht seiner im letzten Parole .Tür Absiedlung von. .luden aus Palästina" geleistete Arbeit. ,Es wird übe Schulwerk im Heiligen Lande, die t schalt liehen Auf haus, Arbeitsbeschaffung 15 Jahre Fnlwicklung der Kolonien in El jetzigen Zentrum der jüdifch-nalionalen und die-Frw'eilcrung der Kolonisation he '2 Millionen ,Pfund bereitgestellt sind; sohl Fortschritt der Bauarhcit andern so w I' ..; ( s c b 1' a n d ver¬ Jahr unter der Deutschland in das hebräische rung des wirt- und Krisenhilfe, k Jesreel, dem Landwirtschaft richtet, für welche l.l rh über den ichtigen Hafen in Tel Aviv. ergäbe von Mitteln [•Ii und h.it hcre'.'-. Die Einzelheiten über diese hier nur ^eitstände werden unsere Brüder aus dei hingen entnehmen. Bücherschau Die neue jüdische lluusbibel. Man sollte meinen, wenn einer herrscht, müßte, es ihm ein Leichtes in die andere zu übersetzen. Aber das Einschränkungen. Geraide die Sprache sein, aus deu '•\H nur mit st zu beherrschen meinen, unsere, Mutlei Sprache, beherrscht vielmehr uns selbst: selbst was wn »prechen, sprechen wir unbewußt in um einem andern, Leser oder llürei einer ihm fremden Sprache nicht nur lieh machen, sondern ihm auch das was in ihnen als Tieferer Sinn, als (Ii lind Anklang, als Rhythmus und Tor sehen wir uns bei aller ..Beberrschun denken, ohne zu ihr. Wenn-wir dar- Sätzc ,'roßc, oft unüberwindliche .Schwierigkeilen gestellt. Schwierigkeiten wachsen -naturgemäß dessen, was übersetzt werden soll — v leichter zu übersetzen als Dantes „(iö Worte und Iberhaupt verstauIvermitleln wollen, Qhlswcrt, als Klang dann vor Diese ultmg und mit der gegenseitigen Ferne der Sprachen, aus bzw. in die übersetzt werden soll — aus Deutsche ist schwerer zu übersetzen, diseben ins Deutsche und aus der Spra runj schwerer als aus dem „Iwrith" Palästina. ■!' Die Schwierigkeit einer Übersetzt! ig der Bibel! europäische Sprache liegt darüber hin; us in dein Umstand, daß die Bibel seit Jahrhunderten für .c neu großen Teil der Menschheit das Buch, das Buch der die „Heilige Schrift" ist. Kein Buch keines auch nur in annähernd so vieb worden und darum so allgemein Aber gerade diese Vertrautheit mit dfm übersetzten liehe Sinn, d zwei. .Sprachen In einen irken die wir am besten aufgezählten Gejüdischrn Zeimitschwing •' der Sprache mit der Bede n Zeitungsroman isi Hiebe Komödie Ichcn lein Hebräischen ins Is aus dein llolläuhe der Bibel wiedcdes zeitgenössischen ihm verwandt sein kann und soll. Wis diese beiden *t * < t kühnen|Und zugleich nur demütig dienen* inenden Sprach schöpfer in Vorreden und Aufsätzen gäbe des Überselzens im allgemeinen ühersclzens im besonderen gesagt haben, neuen Versuch richtunggebend bleiben. Niehl so schwer macht es dem Leser der Heiligen Schrift./ die auf Veranlassung der Jüdischen Gemeinde Berlin Unter;'Mitarbeit von Rabbinern und Gelehrten der h e k a n n t c II e b r a i s t d« t ä t .1 e r u s a I e m, II a r r y T o r c z. y n e Jahr herausgibt. Auch sie bekennt, sich zulr Pflicht größter Tfeue gegenüber dein überlieferten Text. Sie läßt daher alle Lmciidatinnen und Konjekturen außer acht, mit'der (■elehrteiifleiß und -Scharfsinn Quellen hu scheiden und dunkle Stellen aufzubellen sich, abgemüht bild ist die vor einem Jahrhundert unlF- Namen erschienene kommentarlos* un 1 Fberseuung. Wie diese möchte sie zu llausbibel werden. Natürlich brauchten hätte sie nicht vieles vor dVr ilie Berichtigung einer großen als solche zu erkerinen; eine Sprache, der geschichtlichen Verhältnisse des alten «Israel uns inzwischen gelehrt hat. Fs ist ferner eine möglichst klare Schei hing -von Poesie und .Prosa. Es ist die Gliederung aller ITjichtimg und Er- Zunz'schen Anzahl von gründliche und kull über .die Auf- und des Bibellürfte für jeden die Übertragung r l'nivorsir, seit vorletztem hat. Ihr Vor- Leopold Zunzt anspruchslose einer jüdischen wir sie nicht, voraus. Ks ist Irrtümern, die re Kenntnis der lrgescfiicht liehen I lucher, <l i e Schrift. er Welt ist so Sprachen übersetzt ekapnt wie dieses. Text bat dazu geführt, daß der ursprünf wüchsige Kraft und innige Zartheit, heil des Originals vielfach verblaßte. Fs war darum eine Tat, daß nach den zahllosen sehen Übersetzungen des sogenannte I Alten Testanients die von Luther bis Kautzsch und Bernfeld reichten, Marlin Buber irm ,,die Schrift zu verdeutschen'- unterna ernst verstandenen Treue, di< es den Hörer, nicht bequem macht als vi läufiges deutsches Schriftwerk, sonder A ihn zwingt in eine in Mendelssohn bis Franz Bnseilzweig mich mit jene ■ ganz Leser, oder besser rnähnie er eSn geandere Welt einzutauchen, die doch, des ewigen Gottes und des immer gle lie erhabene Schon deutfrüh. Zählung in der Drudvanordnung. Es ist Slilcharaklers jedes einzelnen Buches Wahrung'der Stileinheit des Ganzen. Das dadurch möglich, daß die Überarbeitung mung der verschiedenen Übersetzungen ii die bisweilen schonungslos änderte, wo die Wahrung des bei gleichzeitiger Letztere wir nur und letzte Foreiner Hand lag. s)ie es für richtig Sorgfalt Hände und de- - TVrra, weil voll vom (leiste eben Mensche llums, fand, die aber auch die volle Verantwortung dafür übernommen hat. Die bisher veröffentlichten, vordem bewährten Verlag J. Katiffmanu, Frankfurt am Main, mib schmack . ausgestatteten handlieben drei ..Volksgcschicbte" und „Die Gottbegeiste len" — ermöglichen zur Geniige ein L'rteil über das gai ze t'iilernehmen. Der ' Fortschritt ' gegenüber den bisherigen Übersetzungen (die ,Buber-Bosenzweig"sehe stebl außerhalb glcichs) ist in die Augen springend. Zahl-eiche Auffassungen und Ausdrücke wird der Kenner nicht ohne Widerspruch hinnehmen, vieles andere Neue wi kl überraschend, aber auch überzeugend. 17 ~\ +

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