Die Bne Briss
- Journal
- Die Bne Briss
- Volume
- 1937
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar
- Date
- 1937-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
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stfaße, in welcher seine Eltern beteten. Als konservativ lebender ej im Verkehr mit der nichtjüdischen deren mit seinen Fachgenossc stets I hre gemacht. Fleßner k instlerischen Schöpfungen, Persönlichkeit, seine nc Mitte fortleben. und Geschwister zu Gott und aufrechter Jude hat Umwelt, im besondem jüdischen Namen rd nicht nur 'durch seine st ndern auth durch seine nschliqhcn Vorzüge in unserer : ■ -E. F. lir. Expräs. Jakob (geb. in Rhina am 8. Januar .'iuBbaum s. A. 1873. — gest. n Afuleh tun 19 Dezemler 193».) Der — leider viel zu früh xpr. Jakob Nußbaum von dt e ne Bcn-Briß-Laufbahn beeil'(et, die man wohl als e lochemachend bezeichnen dar ii ren, das erste Mal — viellcicl t deutschen . Distrikts unseres Olfens s;höpferisch tätiger Künstler m kleidet wurde, die tler Rruderkie hat. Die Arf. wie er dieses Am I ewährung als Bruder und Bei langt ist, beruhte einzig und geraden, wahr- und mannhafter prüfenden und doch mit liebevt c en Wesen, das in Jakol sjebes Menschentum zu vcfllkon lenschloß. Mit Leib und Sech Platz, den es auszufüllen galt, .Meisterschaft öl- und Wasst den Stein ge PonStisI |[adiernadel zu handhaben mit wußte. Daß dieser seflenkunt i Hechten ratender Bruder werdr «ich mit tler ungarischen Pul.it i llpcn untl vor allein mit dem neuen Heimat Palästina alsbald traut und verwachsen zeigte deutschen Geburts- und Entwic und Zwecke unseres -Ordens ins inkliv et spüren würd< "orausziischcn. Warum hätte i ufener Logenpräsidcntl werden Freund eines Max Licbcrmann der längeren, schwungvollen Itede. aber des treffsicheren brnmots und zu Zeiten auch srhriflstelleriscli ein glänzeniler „Impressionist" —[ jahrein ig der Bundeslciler tler gesamten vorwärlsstrebeitden Kür stierschaft Frankfurts war? —L Heimgang unseres Hr. Hermann Cohen-Loge hat Ks ist, wenn wir nicht nieht nur innerhalb des gewesen, daß ein tler höchster: Würde!>eis einer LogeIZU vergeben geführt hat, wie er dureli i nter allmählich zu *Jun geillein auf denk«schlichten, alles mit scharfem Wiek > lein Verstäu b Nußhiiim Kiinsllerl is umfassen um undjüdiiiin an jedem mit gleicher ■neuster Harmonie zusamstand der M: ie.tler Bildner rfarbenj, Zcicrenstlft und zu bearbeiten' in stets ZUB1 Jnd doch spielten he dieser Vahl und hei dem Vertrauen icbürden schenkten, tiefste jütische C.haraklerzüge iiims eine Rolle, dic.|crst ntfaltung kamen. S teil, seine Sympathie lie künstlerischen Höben Im zum überzeugt; stell me Heizensgüte und nuch in t solchen Ko nicht \nwa Uerufes. So war er r^cht eige itlieh die Seele tler Knnstseiner Zugelwirigkeit zum illjährUch zur iwohl es V uisstellüngen, mit denen seit Orden die Frankfurterl Logen it — bezeichnend, daß er, 0' sind, doch den einst vorgeschlagenen Nani tri Kunst markt" immer ablchntp sind. So wurde er denn auch unseres hochverdienten Hr.. Gl oß-Sckr. Dr. (Alfred Gold schmidt s. A. in der Führung der hw. Großloge. Sein Xamt tralen Organisation unseres I tlieser Laut schafler, tler oder mit .de i Firnen der ntlitz seiner lang ersehnten kaum minder innig vermit tler Scholle seines limgslandes, ajuch die Ziele war nicht ebensowohl ein bcsollen, wie'er als würdiger zwar koiit Beherrscher irner wieder erfolgenden das ihm die städtischen ii s e r e in Krci- ■ zu Vertöhnliohlegen, denen zugänglich waren, machten t der sozialen Nußvoller Seite scineN Chantikkahkaufsschauen Chanukkabinf den Plan getreten zum zuverlässigsten Helfer eines Kunstaus'schusscs bei wird deshalb in der denistriktes, obgleich es .ihm nicht mehr vergönnt war, in aller Form he zu [werden, ebenso wenig erlöschen wie in Hermann Cohen-Loge und im Gedächtnis In lieft Sc iWcster. ». ■ •■ ihr eingeführt den Annalen der ifrer Brüder. M. W. Minna Schwarz.- r Trauer beklagen wir den Heimgang unserer Nach 77 Jahren ist ein reiches, erfül tes Leben vollendet, ein Lehen, dessen Inhalt untl Ausdijuck Freude an» Lejben lind Willen zum Leben gewesen. Ein seltenes Glück formtt ihr Schick .al, das ihr die P.ntfaltung all ihrer reichen Gaben; Bircr geistigen und seelischen Entwicklun Fähigkeiten zu einer Zeit ermöglichte, deren lie soziale Leistung tler jüdischen Frau erforderte in tl förderte. \un dinem' glücklichen Elternhaus poinmersel en Gemeinde führten sie ihr früh nach Berlin untl dort in »den' Fr« Glitten, der sich den ersten U.O.B.B.-Loge sl >hen anschloß. Minna .Schwarz würde, als erste Vorsitzende des von den Brii F:-BUenVereins der Berliner Logen gew: Jahrzehnte hindurch mit tler ihr eigenen leitete umI'dessen große.Tat, tlas Säuglij heim in der Brunnenstraße, ihr - ei werk ist einer kleinen Berufs wünsche indeskreis ihres bei ihrem Fnt- 1806 einstimmig rn gegründeten hlt, den sie die tarken Begabung Igsand Miilternllicbes Lebens- Ihre besondere Fähigkeit', Aufgabe! schnell zu erkennen'iu I in unvergleichlicher, zäher Ttltkraft zur Diircbfi'hrung zu bringen, aber auch tlas Gesriiaffene in Stetigkeit zu fördern untl liebend wachsam auszubauen, verlieh ihr tlie stdleiie Größe, auch abbauen Hntl umbauen zu können. >o formte sie-in weiser I"rkenjitnjs tler Zeitnolwentligke len untl tles rechten Augenblicks ans dem Kindt-r¬ und Miitti'rhaus eine Heimstätte für unsere Alten, — ihr eigenes Altersheim. Aber I weit über ihre örtlichen Leisttiligen hinaus wurde ihr Lebe verband« vjertreten fürsorgt l wirksam. Als Mithegrüntlerili tles Schweslerni der Bne Briss leitete sie ihnll") Jahre als'stellie Vorsitzende, schuf untl baufe seine Erhouing*- fiir Brüder und Schwestern, tief sie tlas Heim der w. Frate ■nitasloge in Obcrrochwilz vermittelte untl zuwies, übernnhii sie tlie Führung des. Berliner Distrikts; den sie in" Hinge Hing untl Tatkraft durch eine hinge Reihe; segensreicher Jahre des Aufbaus und Wachsliuns einte und 'bereicherte Viele jüdische Organi.satione.il rühmen sich ihrer Mitarbeit; sie fehlte nie. wo menschliche Bereitschaft und Hilfskraft Leben iintPFrcutle zu srhaffpn berufen war, sie fehlte ni.dit, sie führte, sie rieL^sic* bpeinflußte. sie band und verlangte und erreichte. Unendlich ist unser Verlust. Ihre I'igenc große Freude! am Lebeil untl an den Menschen läßt! umso stärker fühlbar werden, daß wir-dieses Lehen und* diese Freude nun für immer ' entbehren sollen. Aber In Dankbarkeit und Ehr furcht tragen wir tlas reiche Geschenk ihres Lebens in unseren Herzen weiter. "Alna I.ewy. Stettin. 13