Die Bne Briss
- Journal
- Die Bne Briss
- Volume
- 1937
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar
- Date
- 1937-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Hr. Professor Eugen Mittwoch «0 Jahre. Am 4. Dezember- 1936 durfte Hr. Mittwoch, der I> kannte Orientalist, seinen 00. deburtstag ii voller Kraft und Frischt 1 -ehrkörper <li>/eut, da begehen. Von 190.") bis 19.'tä gjchöjrlc er dem der Berliner U-nivexsttai — zmrst'als Privatn als außerordentlicher .and seit 1919 als Geburtstage i Berliner Jüdischen Gemeinde haben ihn »ei der letzten Wahl' ins Rcpräscntantenkollcgium entsandt. Seit 1909 gehört Hr. Mittwoch der w. Bcrtlmld Auerbach-Loge an er hat auch im Sonderausschuß der Großloge für 11 i geistigen Irtieressen eine Zeit lang rege mitgearbeitet. Mosen diesem hervorragenden Bruder doch viele Jahr ordentlicher Professor für semitische Philologie Jahre 192* wurde er als Nachfolger seines berühmten! Orientalisten Prof. Eduard Sachau lies Orientalischen Seminar*.zu Herlin Seine verschiedensten Beachtung Ilona et d (ahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten auf den Gebieten der Semilologlcj ha|»en starke cfunden. Die Pariser Acadcniie des Inscrip- Belles-Lettres hat ihn — wie wir lim vorigen an. Im ehrers. des Direktor zehnte freudigen und erfolgr unserer Gemeinschaft beschic •ichen Schaffens den sein! r* Woh Jahr herii der Hearb talisten-Ki beauftrag Im j Studienze t Förderer iiört dem den Brüd Schaffung Heiligen schaft tums zälllt ■ und xyälill Hr. Mor l teten —^zu ihrem Mitgliede ernannt und mit itnng eines von ihm auf dem Oxforder Orienngrell angeregten umfassenden Inschrifleiiwcrkes 1 dischen Leben hat Hr. Mittwoch [seit seiner eine rege ^Tätigkeit entwickelt. 'Kr ist eifriger di r Kolonisation Palästinas; iKsra-\|c»cini, ge- HUfsverein se il dessen Begründuni an] und stand ern Paul Nathan und Ephraim Cohn bei der des Sehulwerkes des" Hilfsvereins im Hr. Babbiner Dr. S. Weisse SO Jahre. ■ Es gereicht uns zur Indien FreudeJ unserm I. Br. Samson Weisse /um 80. Geburtstage unsere besten Wünsch« senden zu können. Hr. Weisse, ein Sohj eines alten Hab binergeschlechls, hat zuerst in Dessau ak> Babbiner ge wirkt, von wo er vor 44 Jahren nach Hejrlin in gleichet Eigenschaft berufen wurde. Er kann auf ein erfolgreiches viele Frcundi Mild hinreißend| ijich elrr Ir-.'ii Lande beratend zjur Förderung der zur Seite. Wissenschaft ihn seit I.ihren zu ihren Vorst»iidshiilgliedern ihn nach dem Solu riiheim 'zu letzt, II gewandt Joint in Jjahren hal und seil Heimgänge 's. ihrem Vorsitze sich Mittwoch der Wain 1933 die Leitung de* Bi-rlin übernommen. Die'konservativen Kreise der Dir dU Gesell- Judengesegnetes Wirken zurückblicken, das ihm zugeführt hat. Nicht nur der bedeutende Kanzelredner wurde in ihm geehrt, sondert unermüdliche- Seelsorger. Als die .ludenhcit Deutschland Gefahr liitf. durfei innerjüdische Parteikämpfe zerrissen zu Bierden, verband er sich mit gleichgesinnteii Männern, Wielen Dr. Marcus Braun und dem Babbiner ( uixl gründete die B el ig i ö Sc Mitte Gemeinde hat in Würdigung seiner .Dankbarkeit für seine Dienste ihn t dem Dozeilosm um Wern|Jr Iparlri. I) Persönlichkeit und Ii zum 70. Geburtsta |i Freundes In den erfürsorge zug| mexikanischen lileji. *" durch die Errichtung einer Stiftung, die seinen Nanu in trägt, geehrt. Hr. Weisse war Mitbegründer der Loge n Dessau, wo er ein reges Mitglied der'w. Anhalt Loge wir. Nach seiner Fbi-rsiedlung nach Berlin schloß er sieh i|-r Deutschen Heichs-Loge an. j * Aus anderen Distrikten B'nai LS'ritli Mo—iHMiitll l der Großloge für den i sehecho- ' slowakischen Staat. Heft :». Mai 1936. Zum 80. Geburtstag des hervorragenden Hr. unseres Orden«! Siegmpnd Freud, stellt -Dr,- II. 7, «v e i g die Grundgedanken der Psychoanalyse und deinen Anwendung auf Volkspsv-ehologie. Kulturgeschichte und Asliietik dar. wclrlusich zueinem großartigen Weltbilde rusammen; fügen. in dem allerdings die irrationalen Kräfte nicht zu voller Geltung komme«). In einer jüdischen V "irtsehaftsbilanz. basiert auf einer Arbeit von Professor. Gnldelmann. Prag, kommt Ingenieur Victor Baiier_.zu den .Ergebnis, daß das jüdische Volk neben dem Ablauf der .allgemein gültigen wirtschaftlichen Prozesse auch noch einem zusätzlichen Schicksal unterworfen erscheine. J? mehr in einem Volku die soziale und wirtschaftliche [Schichtung sich vollende und autarkisch abrunde, umso leichter werden die Juden in Neben- und Sackgassen des Wirtschaft lii heii Lebens abgedrängt. Br. Fxpräs. K o h n e r stellt in einem interessanten soziologischen Versuch das Auf und Ab der .Mitglieder hewegung in den tschechoslowakischen Logen dir Die Geschichte dcs.X. Distriktes von Hr. Vi; egroßpräs W i e s in e y e r wird in einem zweiten Teil fi|r die Zeitxon 1919—193."> fortgesetzt. Heft 0. Juni IM*. Die Ordeiisleitung hat ihre ablehnende Stellung zu einen geplanten jüdischen Weltkongreß durch nahezu einassu'ng in Kiirzi Heft 7. 1930. Eine Reihe von Konferenzen hat stattgefunden: 1Ve|t-> kongreß der jüdischen Frontsoldaten Konferenz dt-» Weltverbandes für London •— Vorbereitung des ' "Ag Jerusalem — wirtschaftliche Konteren Paris, i inschlicßlich Joint und 'ca. F stimmigen'Beschluß des Exekutivkomitee i von neuen kündet. —- „Ein Denker w.ird erschlossen" miii Fficdr. Thiebcr Auf der Grundlage der 000 Seiten Starken Ausgabt Briefe von Franz Bosenzweig . im ' Seh»rken-Verlag . ein cin.lrnckssturkes geistiges Bild entworfen. Drei Kriiise ein-musischer, ein philosophisch-denkerischer und ein Praktische wirkender umschließen die Persönlichkeit, d reicher In iall mit der Gabe tiefer Erl meisterhaft dargestellt 'ist. Wien — ■ Jahres religiöses Judentun „■u -.la-Weltkongi css. des II i c e ■r fanden in Vorarbeiten für eine internationale Konferenz für Milte statt mit dem Ziel, alle sozialen I ilfsorganisationen in einer Zentralstelle zusammenzufassen; schaftlicn-beruflichc Beratung und Ausw^indcriingsfüjrsorgtverhandeln soll. welche Übel wirt- In einem Artikel ..Das Judentum lind die nalinnah Entwicklung Europas'' stellt Dr. Ludwig Feuerstein Phasen des europäischen Nationalismus fest, .13—1600 ein allgemein chrisUrches Gesaintbewußlseiiu 16. bis 18. Jahr hundert das AusJAristallisieren den einzelnen Nationplitätcn