Die Bne Briss
- Journal
- Die Bne Briss
- Volume
- 1937
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar
- Date
- 1937-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
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A ufbau jedoch unifötk und tv< selbstverständlich -- das hat ei i iid das ergibt sich an eh unzwci System -— die Schaff UM eines allen seinen Verzweigungen auf Minder wirtschaftlicher und soz unter dieser Voraussetzung hielt kulturelle Entwicklung für i War sein ZioniSIQUS gtllau so i r glaubte bloß nicht, daß Pali unten Juden frage Innigen k zicugnng, daß die Segnungen d itrez Israel uninittellia ■ nur eim olk.'s zugute kommen würdeir. übrige Volk in der* Diaspora könne: daß also das totale, |i r en ganz e n Bereich des n i r [reekende, alter in sei im I in! geschränkte Naiionalheiin in I lie Funktion eines genügen k|önnen. Wie min wirklich driff genommen werden soll, w I er Diaspora zu gestalten »äußert, und das bleibt eine nein System. Aber von Aufbau i im zugestandenen eng an Müglic nrstcllungcn gebildet rganischc Entwicklung für min I fklos sei. Sein Ziel war immer wieder beteuert, leidig aus seinem ganzen o t a I e n -Volkslebens . in politisch gesicherter., geiler Grundlage, und nur r auch eine schöpferische inoj;en die Meinungen auseinandergehen; aber die. II a 1 und hie Ii ie liehail der II c I ort. EiÜC willkürliche Reform lüdentuiqs hat Achad liaam st Ebenso abwegig Ljulturziohismus sin l ifine Theorie von Auch'heute stoßen Achad llaams Gedankengänge, genau wie früher, in vielen '-Kreisen auf entschiedenen Widerstar d, und selbst seine GesinKungsgendsscn vermögen ihm nie!it in allem zuzustimmen. Aber wie er seihst es-sagt: nicht der Inhalt ist hier die I laiiptsache. sondern die Methode, Eber den sachlichen Werl, seiner Anschauungen lieh. In solchem, Sinn diiisclr wie Her llcrzls. slina ('ie Lösung der 'gcoftnc. Ei war der Uber; nationalen Heimstätte in n winzigen liruchtcil des iil daß sie daher für das i Lir als Muster dienen \ z i p i cl 1' durchaus auf i ionalen Lebens sich erig naturgemäß stark ein istina in der Praxis ihm Zcntrunis werde ausüben die l.ösiu g der Judcnfragc in An leligiöse Reform ist n r glaubte niir t das Jüdische 'Lehen in < hrüher hat er sich nicht ei ipfindliche. I. flicke in scil'aliistinäs innerhalb der I keilen hat er sich genaue It dort eine allseitig e . lgänglich.; P rmel von Acnau llaams | jungen, die man oft über g i o n s e n l w i ck l.H n g im Her.•ich des religiösen \\ aufs heftigst:' abgelehnt, contiadictio in adjevto. eijie ü n b e | u Ii I e Entwicklung des ein Jota von der Tradii'ch ihm Ii.eilt um religiösen Lebens, das lion abweicht, das stets subjektiv aufrichtig glaubt, fn ollstem Einklang mil i ie Tradition doch i lal in immer neu verwandelte Lichter Galileis, die sich doch teil mit drehten, während sie M'hriehen. Achad II lionären Tendenzen ii preisen zu können. W c lanken als dem beherrschend! heu war. er war d ich inline irundwahrheiten vor den lelztl der Tra in schöpf uo am meint* der Gesc ie sehr und nie mit voller II ngabc älschen halten. Wissenschaft Umlauf sir Das sind, nur eil ige von über Achad' Haan) im literarische r mit der Systems errichtete, w:i|r »lie (igt, das Gestrüpp ypn reiches Gedankenlos! [kell und iner wieder um ihn den bej Ulli Vrbcit dauernd in z.v|c einen Ilm I die Qu and« Mißv gesponm Schüler verstanden ihn oft nur erehriuig, nicht Sein2 Wege. Bemühungen, den Zeitgenossen, ein Ausmaß begreiflich zu mac ichen Mann eine tieft- Verbitterung zurück ebens nicht mehr losgelassen I Ii um ZU sieben. riseben Zeiten Licht erscheint: wie die ijil dem kreisen len Plan ■ h das Todesurteil unler- " diese1 unbewußt cvolitliehte der llahicha nachuieli dein Entwicklungs- 11 Dogma .seiner Zeit erbestrebl, den Jüdischen Ii skeptisch betrachteten; hten Theorien der eiirolingteii Vorrang" zu criiikI I in -— jedes- |ub d. vielen Irrtümern, die So bewegte sieh seine Licht 11 Ilgen. ..Während dem si in es gedanklichen re vollauf damit beschüfriRändnisscii zu zerreißen.' Nicht\ erstehenwojlen im haben. Seine eigenen alb un.l gingen, bei aller Die Erfolglosigkeit seiner ine Anschauungen in vol- 1 ich. ließ bei dein empfindt 11 hg, die sich in der geistigen Erscheinung Achad llaams offenbart, macht ihn der gesamten .In Unheil in allein ihren Gruppelt wert und teuer. Die strenge Gewissenhaftigkeit, die Wahrhaftigkeit, das tiefe. 'Verantwortungsgefühl, deUjefJ sein ganzes Wesen und Wirken cturrhzogciv* ist. 'das ist er« Ei Ken s. was von jedem, ob Freund Otter Gegner, die grüßtf lu furcht erheischt, und was "auch von späten Geschlechtern wird. als unvergänglicher Wert gewürdigt undgeliebt Achad llaams Gestalt wir nicht dazu angetan, blind bene Anhänger an sich zu fesseln. Seine vorsichtig abwägende, kritische, etwas säuerliche Art konnte einer begcislcrungswilligen .lugend nichts Anziehendes bieten, war im Grunde obwohl im chassidachen Milieu aufächsen. eine ..misnagdisehe'' Natur; er hatte nichts Dil nysisjehes, nichts Mitreißendes IUI sich, ihm fehlte das 'Wille und Phantasie Erregende des gcbnreni;n Führers der unbeirrbare, Berne versetzende] Glaube an 'den Sien. Er war sich dessen ganz genau bewußt: er wußte. der! Stadtnarr Abraham laus den ..Keta'wim lhiliin"K der in seiner rührenden Einfall .auszieht, den vi viel stürk.-rcn Gc>jner au schlagen, er würde schließlich Recht b.'halten nicht der Xciinirialweisc,- der ihn von seinem scheinbar aussichtslosen Vorhabeilabbringen wWL Und ..wiihrelid noch die Khigcn umständlich das Lür und Wider ejm'ägra.' ohne vom' Lieck zu kommen, erringen die Mann r der wagenden, gläubigen Zuversicht indessen den Sie};"'. r AlfO nicht -aus Mangel an l'fiaiilasie od t aus Klein gläübigkeit legt Achad llaaui die schüitste.' Kritik an die modernei Erscheinungen des "jüdisch-politischen Echems, sondern ins tiefer Erkenntnis der Zusammenhänge und aus dein Gefühl hoher Verantwortung vor d u ewigen t.chciisgc (d/.'ii * des Volkes.'- Rillige Lrlojge galten ihm nichts. Alles Marktschreierische war ihm verhaßt. Der (■rjuhdzug seines Wesens war Sauberkeit. Sauberkeit und- IntegritSI in, jeder Ii /Lhun«. < vor allem Reinlichkeit an l Redlichkeil des Denkens. Seiii an der präzisen talmudi sehen Logik geschulter (iei'st dürldcte k.iin- Trugschtüise und keine sentimentalen Verzerrungen gedJinkJicher Kon- \ struktipnen. Er. war unerbiltlich. hart._ wenn es galt, lieb-, 'gewordene aber gefährlich einlullende Illusionen zu /zerstören. Lud das Ergreifende daran istnicht Nörgülsuchl oder Lust an der Negation führen ihm die Leder, sondern aus jeder Zeile, aus jedem Worl spricht die Linen Hieb.', sich ganz verschenkende, wenn, auch keusch gebändigte Liebe zu seinem Volk. Vielleicht wäre Achad II.1:1111 nicht imstande gewesen, jenen .Kopfsprung ins Ungewisse zu tun. der schließlich das Geheimnis jeder Eroberung bleibt. Aber auf eine Epoche der rauschhafleii Aufschwünge folgt eine Zeit der Resinnung und Sammlung. ci.iie Zeit, in der das Volk von der Rhetorik des Marktes weg auf die Ii ise Stimme seiner Irenen Hüter zu hören beginnt. Heute, da immer noch Unruhe und Verwirrung die Wvft beherrschen,» ist Achad llaams geistig-sittliche Maltimg mehr denn je Vorbild lind Maß für alles öffentliche Leben' im jüdischen Rereich. ihn zeit- Der stolz at bescheidene DoppOlsinn seines Namens war ihm symbolisches Richtn^aß für jicte Phase*seines öffentlichen 11