Die Bne Briss
- Journal
- Die Bne Briss
- Volume
- 1936
- Issue
- Nr. 9/10 - September/Oktober
- Date
- 1936-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
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sie D|e Arbeiterschaft in Et umtaßt heute rund etwb Jhrael ist organisiert, 11)000 Arbeiter, von n Arheiterorganisaetwa 10 000 dem denen etwa 95 00Ö der allgetneiiu lion, der „Histadruth", angehöre amisrachi und der Rdst der Poale Agudas Jisnd der revisionistischen jA rbcitcr-Qrganisatioii: man von der Gesamtzahl 0 betragen dürfte, die >ii Alter und die in n ■ stellenden Menschen abzieht, 45 %J der jüdischen Bewohn?r|Ps lieh ir)>eitenden Schicht anuehlön av. Oie Gliederung in den 4inzcl ist elwa die folgende: Poel roel Wen 400 Oi fähig Kind cht Landwirtschaft: <•;< 28 MO Bauwesen: ca. 11100(1 Iiuluslrie und Gewerbe: ea. :<H00O Transport und Verkehr: ea. Ü 000 Behörden, Polizei und He*: ca. ."i (MIO Hauswirtschaft.: ca. 5 000 Sonstige (einseht, der Art eitslo>|eni: ca. (i 000 Irr Juden, die etwa isr' bis zum arbeitsirheitsfähigcm Alter so ergibt sich, daß etwa tästinas der körper- U?ll I ■'. r w e r b's z wo igen Die Arbeitsplätze dieses In den Städten Ii den Kolonien in den Arbeitcrwirtschal'tcii llyibb Arbejtshceres liegen: zu ca. 6ö'/* zu ca. 2j 1» in zu ra. 10 " o Während sich die absoluten arbeitenden Bevölkerung in ^len außerordentlich gesteigert fiabe lielicrweise das prozenfvcrliä'ltn » der städtischen zu den ländlichen Arbeitern |tuun|| [unsten der letzteren fohlen der ländlichen letzten 4- 5 Jahren hat sich bedauerverjändert. Ks liegt dies zum der Stadt bezahlten hohen Bauwesen, die Einwanden anzogen, zum anderen Tei Pflanzer in den Kolonien Jaliren stark vergrößerten erhöhte Zahl ihrer Arbeiter; ger arbeitenden arabischen und nicht der jüdischen Zwa r ■zii MI daran, daß die in \rbet slöhnc, besonders im r dei letzten Jahre stark in er Tatsache] daß die he i lit der in den letzten ^rar;en-Anbaufläche aueli chatl den Kreisen der billi- Arbr iterschaft entnahmen. gingen die löine der jüdischen Landirbein r in. den letzten Jahren schon von 25 Piaster püf 2J Piaster für den Arbeitstag zurück, ein Verdiehst, äer das absolute Existenzminimum des ledigen jüdischen Arbeiters darstellt, aber auch dieser Spjtz ermöglicht noch keine Konkurrenz mit der arabischen Arbeit, die njit 12 bis höchstens 15 Piaster bezahlt Hrd. Aus nationalern Verantwortungsgefühl, umlder'L Eroberung der Arbeit" willen, verzichtet der jüdisch*! Landarbeiter heute sehon vielfach auf den s«jfnst Ii llgemein in per jüdischen Arbeit im Lande b?itstag und arbeitet 9— nensischen Klima für et| ordentlich schwer zu aper auch dieses Opfer Hernien achtstündigen Ar- 0 St inden, ein im palästiropä sehe Arbeitejr außerältigehdes Arbeitsquantum, kann die Konkurrenz der arabischen Arbeit noch nicht ausschalten. - Arbeiter in einer Möbelfabrik in Tel Aviv I1*4il. I. jn. MnttMtcher jüdischen Jischuw und nicht nuf der jüdischen Arbeiterschaft zugute kommen, geschaffen. In erster Reihe sieht die allgemeine Krankenkasse mit ihren Krankenhäusern, Kliniken und Erholungsheimen. Erez Jisrael ist das einzige Land des Orients] das eine solche Institution besitzt, u.ndi die Arbeiterschaft, kann mit Recht stolz darauf sein, sie geschaffen zu haben. Line wichtige Rolle im Arbeitsleben des Landes spielen die von der „Histadruth" und idem „Poel Hai <• ° . i misrachif unterhaltenen Arbeitsämter. Sie regeln das Verhältnis zwischen Arbeitgeber Und Arbeitnehmer Arbeits-- sehließen die Lohnverträge und vermitteln die Arbeit im gesamten Lande. Von ihnen geht |auch die Hegu lierung der Arbeitsmärkte, der Auslausch von Arbeitern zwischen den verschiedenen Orlen des Landes aus. oflle Die „Histadruth" hat sozialer Einrichtungen, di grö itehteils dem gesamten arbeitende Gruppen in Stadt und Land eine ganze Reihe wichtiger rung Zwei große kooperative Genossenschaften vermitteln den Einkauf und den Absatz'für die gesamten Arbeitersiedlungen im Lande, Die „Tenuwa" übernimmt die gesamten Produkte der Landwirtschaft zum Verkauf, die sie zum Teil auch selbst veredelt (Butter¬ und Käsebereilung).. und der . ..Hanu schbir" liefert seinen Mitgliedern durch zentralen Großeinkauf ver- I ■ J 'billigte in- und ausländische Produkte. Eine besondere Einkaufsorganisalion besorgt den fachmännischen Linkauf und Transport hochwertiger ausländischer Kühe und Stiere zu Zuchtzwecken. Dir Arbeiterbank befaßt sich mit Darlehnsgewah an Arbeitersiedlungen und genossenschaftlich 103