Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1936
- Issue
- Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1936)
- Date
- 1936-05-01
- Page
- Seite 51 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Bibel sehen, und die wisse innere Verbind Die Formen des sind jjleich. Heimabeu dienen der Gruppena Führcfrschulung. tj^er große Führe r hat l'ist alle Bünde zu der restlos geschlosser c Lehrenden können ni zum Palästinaaufbau eine geng haben. Jemens innerhalb der Bünde de und Arbeitsgemeinschaften ifbeit, Lager und Seminare der sieh mangel innerhalb der Bünde einem Bruch mit dem Prinzip n -Bildung führen müssen. Die. mehr nur aus dem eigenen i ht lj)er jüngste Zw] Lernins und Lehrens dringfung des Judenti pold Zunz 1822 gepr] idem bis dahin üblicher Wissenschaftliche en werden. Außenstehende Lelir- Tür die Arbeit gewonnen ünd in den Bünde eingeschaltet. Die Bünde selbst Bund genomnty kräfte werden Lernletrieb der schielten ihre Führer in die Lehrhäuser, und auf der Lehranstalt für den den nur die Wissenschaft des Judentums finunter een Hörern immer melir Menschen aus Bünden ein, die ein Jahr ihrejr Berufsausbildung Lernen widmen. So isl|die größte Gefahr < lern jeder geschlossenen Lernarbeit, cfie Gefahr ihrer endlichen Unfruchtbarkeit, vermieden^ Belehr Von Br. Ismar El'liogen, eig am Baume des jüdischen (ipt die wissenschaftliche Durchls. Er ist auch -der am stiefmütterlichsten behandelte; die wenigsten Juden haben fine (Vorstellung davon, worum es dabei gellt. Der Name „Wissenschaft n;s Judentums“ wurde von Leoi.ft, im bewußten Gegensatz zu „Lernen“. Dieses war durchaus Einseitig, befaßte] sich nur mit dem Talmud und vernachlässigte alle apt eren Gebiete jüdischen Geistes- Es ignorierte alles Wissen und alles Leben außeHialb des jüdischen Bereichs.- Es war dogmatisch gounden, wurde dialektisch belli; wirklichkeitsfremd. Daher wollte, als die Juden! n it ihrer Umwelt in engere Berührung kamen, die Jugend von diesem Lernen nichts wissen, die Jeschiwpt .verödeten — vorübergehend selbst im Osten, geschweige-denn im Westen. Das jüdische Lernen seinen verloren, die geistige Kraft des Judentums abgelto-ben. Da trat Zunz mit dem neuen Ideal auf, das jüdische Geistesleben wiederzuerwecken — durch die Verbindung mit def allgemeinen Wissenschaft, ei mch ihren Methoden systematisch und kritisch zu tetreiben, cs auf dus gesamte Judentum, insbesondere seinert geistigen Gehalt, auszudphnen, dieses nac h ollen Seiten zu durchforschen lebensnahe unc anschaulich darzustellcn. Die ilssenscliaft des Judentums“ sollte ein Zweig der :ha t werden, die geistigen Kräfte Scho 1 äußerlich daß e r, als erstei Wiss enschaft geschichtlicher ü Man forschte in Bibi otheken und rnälc rn, man zog aus denen man erfahren konnte erfu|hr, wie reich wie selbstlose Arbeit Wissenschaft, es und ,..Wi allgl des Judentums konz mtiieren und dieses neu beleben. Inhalt, der Gesc lichte wirrden ihre Dokumente, der man damals ü Wie zutruute, die Welt erwartete Zunz auch aderten Verhält l sollt riscl meinen Wissens ung brachte er das darin zum Ausdruck, unter den Juden,lauf die Bedeutung der Gegenwartskhnde, die Notwendigkeit der Statistik hinwies. [Fiip, ihn war Wissenschaft des Judentums vom lebendigen Judentum als ud soziologischer Einheit. Sifrig und lrohgemüt setzte diese neue wissenschaftliche Arbeif ein. Ihr Zeichen war Forschung. Büchern und -Handschriften, in Archiven, an Inschriften und Denkalle Quellen uijd Anregungen heran, etwas über Juden und Judentum Neue Horizonteiöffneten sich, man und inhaltsvoll däs Leben der Juden, interessant lind wichtig ihr Schrifttum war. Die Forschung erwies sich als schöpferisch, jede Antwort brachte neue Fipgen, jede Lösung neue Probleme;;r stellten sich in den Dienst der dauerte nicht , lajnge, und sie hatte; bedeutsame Ergebnisse heryorgcbrjicht. Das Bild von Juden und Judeitum nahm ne.uc Gestalt und neue Farben an, das vielfach getrübte Urteil von Juden und Nichtjuden über alles Jüdische wurde berichtigt, die Einstellung der Juden zu Fragen der Bildung und Erziehung wurde Beeinflußt von' “ ihrem Geist volle neue Begriffe, wie jüdische Geschichte, jüdische Literatur — uns aber unbekannt zu berliaüpt dem Geiste die Macht Literatur weite tu mit, daß von ihjdiejenigen Impulse ausgehen Kuni würden, deren das Judentum bedurfte, lim unter den Ausmaß bereichert, das alle Erwartungen iibc-rtraf eine Hoffnung ging nicht in Erfüllung: die von Teilnahme der gesamten gebildeten vera stehen zu können. nissm der Neuzeit kraftvoll be- Nur IVis eine der Wurzeln, aus der das Judentum gesunde Judenheit. Mit der Entfernung woip Hebräischen hatte;. Sje war für ihn e Beschäftigung, so bewegen und umzugeslalten, so von der Wissenschaft des Juden- Gebicte wiedereijtdeckt (die ganze hebriiische Poesife des Mittelalters j;-B. war, soweit sie nicht im Gebetbuch stand, völlig vergessen),, kurz die de von Juden und Judentum wurde in einem enschaft des Judentnms war Zun : erwartete ihm Säft^ und Kräfte fir sjeine Fortentwicklung ziehen nicht eine gelehrte, antiquaidern ein Prinzip des Lebens. leUte so geläufig, \or hundert Jahren , entslanden gnd erhielten ihr^n diese sich auch wissenschaftliche tuniü führte sie Selbst die Jeschiwot sind nicht unbeeinflußt geblieben. Wertvom-Judentum ientfernt, auch die vergeistigte Erkenntnis des Judennicht dorthin zufück. Die Wissen- ' 5 t -v I