Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1936
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1936)
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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! Symbole und Gestalten dki \\| ischnitzer-Bernstejn Bürlin-Schönoberg. „Dali ist die hohe Wütete (Symbols] daß es verschiede läßt uik| sHbst anregt um I Isischen weiterfülirt.“ Diese W’orl Symbolkunde. finden eil e Buch van Hahcl Wiselmilz« Kenntnis und feiner Fiuf schrifleil giöse Symbolgut des. jiidi chen und sinnvoll ausgedeület iviyd. Wol die unhelehrte lt< deutungj von Bild und sich dul'ch diesy Durstet und beziehungsreichcr geboten«n nur’ wenige nffenhaiung, der nur nach werden kann — oben stel t jüdischen Kunst von Hahel' Verlag Siegfried Scholem, und ahnungsreiche Fülle des ne Stufen der Auffassung zuvoll'den Wahrheiten des phy- ,ei>ens zu denen «iiier höheren geistigen Ordnung llachofens, des Altmeisters der neue Bestätigung durch das r. in dem mit weitreichender ililung aus alten Bilderhand- Mosaiken, Verzi t.ingen der Kultgeräte das reli¬ Volkes zusamiiieiigetragen rächtung über die einfachste Bel't^rni nicht hinausgelangt, eröffnet u lg die Mannigfaltigkeit tiefer Aus der Fülle des Dar- Der Berg der Gesetzpsdem Maß der Gnade erstiegen Moses, in der Mitte Aaron und Di u|uiig. Bi iipiele: die Aeltj.*sten. unten das Volk auf das die Lehre umliegende wird Zinn Symbol für dpi stuften : ältlichen und geiiti Der Dornbitsch. welcher hreni)t. aber niclitj verbrennt, ist das. Sinnbild für lsra “li Not.-aber auch seijner l’nvergängiicli keit. Die Bund‘stade wird zu den iigyptischphöiiizi.«chen und assyrisch-babylonischen Kulturkreisen in Verbindung gebracht, wi 1< he ihre Heiligtümer in Gottesbnrkon und Kultladen i ufbewahren und in den Mittelpunkt i irer Mysterien stellen. Frinnerungen an' die Sonnenharke, in der Ba als Gott des Nilvolkes den Himmel durchfährt, der Mysterie isarg, in den fsis die Gebeine des Osiris Truhe Sammelt, und als der eleusinischeii Bundesllide in verwandte laftliche Beziehungen. Die dreifaclt dritten jdonat nach dem Auszug und nach drei Heinigungslagen wird sie verkümlet; schließlich der Sonne i n neu erwi lichkeit tieferem Feber lie hinter einer Schränke, die Zeremnnialgesetz deutet — Ulken einer abgeklung.! *ll hohen (iedai Ilgen Fntwicklu späterer Nachklang die heilige Mysterien treten zur jüdischen Symbolik-der Zahlen 3, 7 und 12 wird deutlich: ist die Lehre: f'liora, Mischila und Gemarah, im 7 ist die Zahl der Planeten einbabylonischen Weltsystem und sieben dtnd die Arme midi Leuchten der Meuorall; 12 sind die Zeichen des Tierkre 12 Monate hat das Jalii steht 'Lag und Nacht. Ipii' Schriften und Kultgerät und Kiuistformen. welche lses und der Stämme Israels, find aus zweimal 12 Stunden heiiher die Bilder der Gchethaudausgebreitete Fülle der Symbole der unbelehrlen Betrachtung unverständlich und tot blril t, wird hier durtli wissende Ausdeutung zu sinnvollem Loben erweckt. Das vorzüglich ausgewählt« und wiedergei :«>eiie Bildmaterial erleichtert Anschauung und Verstand ifhkeit.der auch dem 'Laien leicht zugänglichen Darstellung] Das Verdienst des Buches wird ' ‘ —'— Sein, daß es dem in unserii Tagen ijm jüdischen Kunslb«*silz die Mögoberflächlicher Betrachtung zu damit zu geistiger Besitzergreifung vo^zudringen. Da > lehrwürdige Slammesgut jüdischer gerade ijlarin zu suchen ckten Interesse eröffnet, vor Verständnis uh 'ertingen. ausgeprägt in der „ahnuiigsri'iclit'n Füll.' der Syitibole; ist mehr rufen, Vergangenheit in Deshalb sei das Buch empfohlen, welche aus ihres Volkes empfangeh des jüdischen Menschei ds abstrakte Gediiukcnrcihcn heuns zu neuem Leben zu erwecken, im Babel M’isclmitzer allen denen IJild und Form die seelischen W’erte und als M’erkstoff ] zifm Aufbau in sich verwerten wbllen. ' ' U,r ■ Kaliko, Dr. S.: Hebräisch für Jedermann, I. u. II. Lehrgang, Verlag Jüdische Bundschat«; Berlin. Zweimal liatlVich die Aufgabe, Lehrbücher fiir die hebräische Spruche zu prüfen: das erste Mal vor etwa 40-Jahren, als. feil mit Kollegen. unjl Freunden (F.lbogen. Thieberger, Zimel*l u. ii. ml den!e r Sprachkursus in Bneslau ins Leben itief. im Jahrp 1910 als Geschäftsführer «les Verbandes der jiidi sehen Jugendvereine in Deutschland; mir damals Vorlagen. ■ konnte ich. trotz I. Lehrgang crgänzti der wichtigsten Bygr Buche vorkommendeii durch ein V jikahiilurium mit iöOO ffe, durch ei l Verzeichnis der im Graiiimntikrc gejn und durch einen Anhang; mit «len wichtigsten Hegeln tty'r Punktation. Die''' Dikdiik-jBlätler und di .‘ Fehungen (’largil) sind, mit feinem Verständnis züsaminei gestellt. Geschick des Verfassers zeig! auch Fortgeschritte i«J. Der Lesestoff halb- oder uppunktiert —■ ist so rnenden mit t eil verschiedenen Slil- Schrifttums (Prosa und Poesie;, leiahnt macht u nul ihn zum Lesen un¬ DaS [lüdagogische der II. |Lehrgang für teils vollpunkliert, teils gewählt! daß er den Lt j arten des hebräischen »ler zu wenig Bibel) bei steil hebräischen und das zweite Mal I)ie Lehrbücher, die. mancher Vorzüge nicht empfehlen, wlcil sie sich fiir’ erwachsene, 'deutschsprechende Menschen nur wenig cig^ytin. Anders sehen zu unserer großen Genugtuung die ui len letzten Jahren erschienenen hebräischen L'ebrbiicli]er aus. luter di.‘ sen kann das von Kaleko an erster »teile genannt werden. Fs is| aus den in dir „Jüdischen Juiplschau" veröffentlichten i| Lektionen fiir den „Fe ■ni^nlerrichV’ hervorgegangen. die der Autor durch wi rlslolle Beigaben zum punktierter Texte vorbereitet. Der , Tabellenanhang fiir’ Deklinationen und Konjugationen siwie das Verzeichnis der wichtigsten unregelmäßigen Ph|rälbildungen werden auch dem Kenner des IlebtäLscheji ds Nachscblagequelle gute Dienste leisten. Fiir eine neue .mflage würde ich an-, regen, dem 11. Lehrgang, der Gedichlc. verschiedener Dich ter bringt, einen kurzen! Abriß' i\beri kunst, .die Dielitungsaitcn und l^icli fügen. Den Büchern \>|j Kaleko. d lagen erlebt haben, wiin mit die Absicht des Ver; diejiebeä'selie D'cbtlingsfoi ineil bin/ii/n bereits mehrere Auf-' iclie ich weiteste Verbreitung, «langes Tatsache wird, «laß das Hebräische ai| jedermann lie'raiigebraclil wird Fnd nun noch einen Wunsch ün unle gute evangelische Theologen besitzen. I nd nun noch einen W unsch üi lri*zieht sich Dr. Knlcksi der Aufg; le P r ä p a r a t i o n e n zu schaf alle unser hebräisches Wissen in erster Linie ans der Bibel geschöpft; auch Bialik hat wiederholt die mit T'nach besonders' eil pfohlen. den Autor. Vielleicht he. für das Bibellesen f:en, wie wir sie für Huben wir Alten doch Beschäftigung F. Finkei. Der lewige Tag". Gediente von A'llnir S i 1 b e ,r g I e i t. Verlag Küustlerhilfir der .liiil scheu Gemeinde Berlin. Preis gebunden L—- HM. n. Leise 1 länge von Finsamkeil iebe und.Licht. Dauth und König David Leuchters. Dunkle Pin schmales Bü|plchc im Großstailllärm. von S|x nden an zwischen hebräische Melodien von l und Simson und den 7 Kerzen dt Weisen vom Judenleid ,um. (ilanzliihier vom Sabbat und den Gärten Zions. In Frhelmug zu epischer Größe das Ge dicht „Aufbruch", Fanfaren von Fv über Zeit und Leid schwermütig un Fine der wenigen uns verlAiehenen sanges, die nicht ungchürt i|n LeerCi igkeit und Schicksal. 1 stolz hinwegtönend. Stimmen eigenen Geverhallen darf. I». IL 19