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Der Orden Bne Briss · 1936-01-01 · Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1936) · p. Seite 9

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1936
Issue
Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1936)
Date
1936-01-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Distrikt XVIII. U.O.B.B. In Beograd (Belgrad) wurd: slavien XVIII. U. O. B. B. instabilwurde Br. I)r. B. P i j a d e , der sephardischen Gemeinde ge wähl die Großloge für .Ingort. Zum Großpräsidenten Vorsitzende der Belgrader The Sbofer. Das offizielle Organ des Ale} 1 lirith) bringt in seiner ersten schanah 5696 eine Reihe bemerjl ausnahmslos aus der Feder der auf die National Youth Admini neueste Maßnahme des Präsiden des Arbeitsbeschaffungsprogram so heißt es in' dem Bericht, „da gierung offiziell davon Notiz ni Vereinigten Staaten ein ernstes daß die Regierung für die Verbcs: gendlichen verantwortlich ist.“ der Präsident: „Ich .habe beschlh die arbeitslose Jugend tun müssi uns nicht leisten, die Kenntnissf jungen Männer und Frauen zu v eine Chance in der Schule geben eine Lehre überzugehen und sc finden, d. h. die Aussicht, zu arbeji unterhalt zu verdienen.“ Auch rikas hat volleil .Anteil an den Vi gramms. So -wird in einer Aleph darauf hingewiesen, daß sehen die Möglichkeit .eines V weise Beschäftigung beschafft w Ertrag dieser Arbeit den Besuch eines College zu bestreiten. Au Administration bereit, jüdischen z. B. fehlend* Mittel für den ptat zes, für eine Talmud-Thoral Erk Bail :i Zadik Aleph (Junior Bnc Ausgabe nach Rosch-hakenswerter Aufsätze, fast Junioren selbst. U. a. wird stration hingewiesen,, die cn Roosevelt im Rahmen s, „Es ist das erste Mal“, B eine amerikanische’Hemmt, (laß. es auch in den Jugendproblem gibt, und iserung der Lage der Ju- In seiner Botschaft sagt ssen, daß wir etwas für .cn, denn wir können es und die Energie dieser rlieren. Man muß ihnen die Möglichkeit, dann in hließlich eine Stellung zu ilen und sich den Leliensdie jüdische Jugend Amergünstigungen dieses Erklärung des Aleph Zadik beispielsweise jungen Menrrdienstesdurch stundeh- (rden könne, um aus dem einer höheren Schule oder sei die National Youth Organisationen zu helfen, eines Spiel- und Sport - -Schulc oder für sonstige Neueinrichtungen oder Verbesserung an Institutionen der jüdischen Gemeinschaft zu beschaffen, etwa für die Anstellung eines Lehrers für Hebräisch oder jüdische Geschichte. Die Junior Bne Brith-*Kanitel werden seitens ihrer Leitung besonders angewiesen} mit der National Youth Administration in diesem Sinne zusammenzuarbeiten. . . Das „Shofcr“ bringt auch einen zweiseitigen Artikel eines Jugendlichen in hebräischer S irache, korrekt und außerordentlich flüssig geschrieben, d?r das „Problem der Sprache iii Israel“ behandelt und zwar sowohl in USA als «uch in Palästina selbst. Es handelt sich um einen Beitrag zur Frage, ob „Jiddisch oder Hel räi5cl\ die Umgangssprache sein soll“, eine Frage, die an sich längst entschieden ist, die aber naturgemäß imptten der in Amerika lebenden Juden, in deren Kreisen ne|i:h zu einem großen Teil Jiddisch gesprochen wird, nach spielt. So heißt es in dem Arti* wie vor eipe Rolle?1: „Das Echo^des Lord Reading. Lord Reading, der große englische Staatsmann, der bis zu seidem Tode der jüdischen Religionsgemeinschaft die Treue hielt, ist am 30. Dezember im 76. Lebensjahr in London gestorben. An der Trauerfeier nahmen Vertreter des( Köpigs, des Prinzen von Wales, fast alle in London beglaubigten Diplomaten, Repräsentanten der ganzen Welt und viele Vertreter von Behörden, Instituten, usw.. teil. | Der Marquis of Reading, der ursprünglich R u f u s Daniel Isaacs hieß, war einer derrJ>edeutenden Juristen Eng ands und hat als Politiker und Staatsmann eine Laufbahn , von seltenem Glanz vollendet. 1901 wurde er als liberaler Abgeordneter in das i Parlament gewählt, 1910 wurile er Solicitor-General, 1910 Gis 1913 war er Generalstaatsanwjlt und erhielt 1912 aji; Erster in dieser Eigenschaft einen Sitz im Kabinett. , 1913 bis 1921 bekleidete er das Amt des Lord Oberrichten von England. 1914 erhielt er die Peerswürde mit dem Titel Lord Reading, 1916 ‘den Titel eines Viscount, 1926, pich seiner Rückkehr aus Indien, Jo er seit 1921 Vizeköniü und Gcneralgouverneur war, wurie er zum Marquis ernannt. Als jvizekönig von Indien lat Lord Reading unter außergewöhnlichen Schwierigkeit:n den Reformplan für die Selblilverwaltung Indiens durc igeführt, der von seinem Vorgänger Lord Chelmsford und dem Staatssekretär für Indien Edwin S. Montagu, der ebenfalls Jude war, aus Jiddisch verstehen, n Aufsätze möchte Von San Francisco Unsere Ansicht ist, .Sprachenkampfes, der in Erez ausgej» rochen ist, ist auch bis zu uns nach Amerika gelangt, und es muß daher auch unsere Ansicht darüber; welche Sprache die herrschende sein soll, und in welcher Sprache diejenigen unterrichtet werden sollen, die weder Iwrith noch ■yon großem Interesse sein. In ich die Ansicht'der jüdischen Jugend und Oakland zur Kenntnis bringen daß die nationale Sprache unseres Yojlkes die hebräische ist und zwar,ganz besonders iii unserem alt-neuen'Vater lande.Man muß mit'dem Herzen bei den Bemühungen sein, daß das junge Ge;cnlecht gern Iwrith lernt und sich bemüht, es zu sprechen, jedoch ganz und gar nicht das Jiddisch*. Alle unsere ...i- -:-J : tem ausreichend, um der hebräischer zu geben, und es ist eine heilige Pfl: Menschen und jedes junge Mädchen spräche zu lernen und zu beherrsch! n. ist die Hebräische.“ G ’iinde sind bei wei- Sp rache cht .für je ' als außn i*rer Mp-ssir gearbeitet worden ist. Im. Vorgänge: Marqiirs of Reading, der kurze Zeit für auswärtige Angelegenheiten inrt eines „Lord-Hafemneisters der fünf Während des Krieges war er lischer. Botschafter in besondo einigten Staaten entsandt worden. ) Lord Reading entstammte cineC in London ansässigen- Fainijio. Seine er in Brüssel und . Hannover! und bcjtät er zwei Jahre lang als Sclviffisj Handelsschiff Reisen durch die ganZc hierauf Studien an der Pariser Universi im Geschäft seines Vaters. Später ws Bankwesen zu. Nach Beendigung seihe er eine untergeordnete Stellung itn gericht, aus der er sich in gemeinsame Rechtsan*valt und Führer der l'lstcrieul einem der angesehensten Juristen etnp ' Nach Beendigung des Weltkrieges Beatling als einer der Ersten in die Reit ner.'die für eine deutsch-englische Vejrsth Bis zum Frühjahr 1933 leitete er als lischc Gruppe der ,,I)eutsch-Engli Dann trat er freiwillig zurück. ienl Jahr wurde dem aueli das Portefeuille e hatte, die Würde Häfen“ verliehen, rördentlicher’ etigm nach den Ver- Vi sch v. eien ji orzug jungen unsere ' National-- und, fürwahr: das Märtin Rrunn. ten sephardischen Erziehung genoß gte sich, nachdem ti n g e -auf: einem Welt gemacht und tat absolviert hatte, qndte er sich dem r Studien erhielt Londoner Polizei- Arbeit mit dem e,. C.arson, bald zu irarbdilele. stellte sich Lord e derjenigen’ Männdigung eintraten,, oksitzender die engen Vereinigung“. i 9

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