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Der Orden Bne Briss · 1935-09-01 · Nr. 9/10 - September/Oktober · p. Seite 101

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 9/10 - September/Oktober
Date
1935-09-01
Page
Seite 101 (sequence 25)
Language
German
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Mein Hippen v< rlimähen, ’sjille, wie s|llll<-|l, \(1 jnsehlag Loft, bewahre r trügerischer laß mich san Staub, gegen reitle Du ilii uunichtc. Au ill me Re tim e, ll <la Schluß aus dem Achtzehn-Gebet. ne Zullte vor Bösem, meine de. Auch wenn sie mich tig bleibell. AJeine Seele sei Wenn sie Roses wider mich •*lan und mache Du ihren LJ gerettet werden, die Dieb liehen, hilf Du mit De Mögen Dir die Wort? meines Herzens wohl mein Erlöser. Der die er gebe uns und ganz Deine .Macl Dein \ olk Gepriesen sei Dein t und Herrlirhkj Israel es iglieh Deiner Rechten schauen ijreite über Mus den Glai unser Gehet in Liehe au B’rich schmeh. Kin Obel a*s <l< in Solinr, l’arojschah wnjakebl, da* in vielen Getncirnlrn heim Aushfehcn der Torall .gesprochen wird, j I) eses (,el>et ist I in aramäischer Sprache abgrfalstj 1 ie liier gegebene riiersetzung eilt von den iiblidicn ab. iner 'Gotteskraf: n meines Mund » gefallen. Ewig« r, Hininielshahne i i Israel Frieden! Ah' t :ör Ni me. Weltenlu Laß Dein A rr, gepriesen it: Deine Gmide walte itlier olk das Heil in/Deinen lieiligeil Hallen. A erz Deiner Erleuchtung und nimm M öge <■» Dir gefallen, langem in Gliiekseligki it. Ifrommcn. huldreich uns zu iiher alle, die uns lieh und folk Israel.'— Herr, unser jlxdien zu verins zu zählen! unter Deinen beschützen und zu wachen teuer sind, iiher Dein ganzi's \ or Dir, o Gott, der Du alles ern der Du das Weltall lenkst und über allein die Macht ist und die Herrsch^ wir uns in Demut utu. söhne vertrauen wir, s » wir unsere-Zuversicht), Himmel, der Du ein l/chre w ahr und dereu Huld unendlich ist, n heiligen Namen künden wir lad) und So. möge es Dein .Wille sein, o öffnen -Deiner Lehre, langen und die Herzei isyvürtsche D< Israel zum Glücke, zum Segen uiiil Verehrung, nicht auf die nur auf Die Gott hist dei Verkünder w uf Dich verti d erhöre mich, and das Sinnen' mein Fels und l Frieden leitet. ilifest und erhältst, ige regierst, des', vor Dir beugen -\icht auf Erdenächtigen setzen allein, Vater im Wahrheit, dessen dessen Güte und eji wir. Deinem is. a ir. zu erfüllen Betende Juden im Bilde. : v Br. Arthur G a 11 i n e r. ,..l Jozef Israels, der Maler des holländischen Fischervolks, erzählt in seinen S lanien-ßuch v|an einem seltiiui'ii Begegnis. ^Er w;ir zi Tanger in Alarokko iinverliens in ein Haus, in ein Gemach gelretep und sah sich h e t e n d e J u d e n er jiiiein greisen Thorasch •eil» laupl auf schwachem Inrehsichtig, bleich wi Jroße, umdie kleinen A lahichtsnase. Ein sei: vleißen Schädel, und e jroßen Strähnen iiher ih ilrgriffen stand der Mal 'lerne hätte ich mein S Jor dem strengen Blick lichL mein Vornehmen r gegenüber: Körper, ein Ges A uge iwarics Käppchen ein fürstliches iclit. fein und ahaster, Falten, kleine und. ii und die grolle, gekrümmte bedeckte ihm langer weißgelh?r Bart lag in m heschrieheneii Pergament. Tief >r dieser Erscheinung: „Wie .izzi nhuch hervor;eholt aber des Gesetzesschrei liers wagte ich Ausführung ::u bringen.“ 1 ule Das künstlerische idigiösen Erlebnis. Die vlird ihm gottesdienstliche der A\ eilie, wie das Geh Entweihung, Profan ienn hittelbar in kiinstlerisc i So mag es wohl j :■ religiös!' Handlung aber jede weit bietet. Es ist jene heilige Scheu vo 1 giüsen, die w ir auch auf sic dieser Welt sipli betende J uilen — walirhl ,e|rr, unser Herz zu uSer innigstes A erejhies ganzen Volkes » Heil. Amen! »lickt, wenn il sclieinuiig ihn zu künsllrrischer Ge >t iltung reizt, ihre riesse tritt zurück hinter dem; Tätigkeit des 'I horaschreibers Handlung, erfüllt von heilit i n Hause des Herrn. Es wäre g gewesen, solches Erlebnis une Form zu gießen. Israels — jenes großartig?, erhabene Art, ist entstanden als Erinnerung! und Bekenntnis;zug leicli re malerische Er-, ii he Formung verlier Welt lies Relidte Mensclipr. ausdehnen. wenn Unmöglich darum, ii den — unmittelbar hingehend (ft betende nach der Natur, wie nach Modell rfiijleii oder zeichnen zu wollen. Aber wie die "Religion wird ai cli die Kunst von transzendentalen Mächten genährt: Religiöses Erleben - führt auch zu kiiustleri «hem Gestillten, und .je tiefer und stärker jenes ist, desto eiiulrurksvoller wird auch dieses sich vollziehen. -- Der „Gei Darum sind alle jene Stiche uni 1 genräumen, in denen betende Judfi kaum mehr als Illustrati »neu. turhistorischer Bfdeutun r. Als kiis deim Maler ergehen, wenn er des im Ge*bet sich,offenbarenden Juden aber können sic r sind ie tzgeber" von Jozef Rild. ist von solcher hl. ist Dokument Bilder von Svuagoi sich versammeln, .bestenfalls von kulitlerische Formung 101

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