Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 9/10 - September/Oktober
- Date
- 1935-09-01
- Page
- Seite 95 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/6727475-6029211-6074911--3229-4869791- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
poi l:rt sein, w ie alle die Opel ii' dann aber sprfclit man ec In Eigenart , das abpr dennoch den das Momentane, das Spont und Oratorienrezita- 1011 vom Kunstrezitativ, in der e nmaligen Ausdrucksweise bedien Vortrag bcibchält ne quasi vortäusclit. anz anderer Natur st endlich der reine Kunstg, die genau umrise ene Melodie, die .Musik, fast nur um ihrer selbst willen. Dieser eigentliche tgesaug im Gottesdienst ist mehr westlicher, euroelier Natur. Je mehr lie Kunstmusik sich ausbildet, so mehr verlangt « er Gottesdienst nach künstleeil Formen. Man darf sa(en: der Gottesdienst will allen Mitteln Gott loben, danken, anflehen, vor 1 aber danken und preisen. Denn im Wesen des Biltfcebetes liegt mehr dis Rezitative, eben die Augen*; hlJcUs-Ergießung des bedrängten Herzens. Der Kiinstgepang, die gefestete Meljdie, dürfte wohl mit der Entstehung, des Pijut in di; Synagoge eingedrungen sein, ts Gedicht nach Rhytl lmus i e > und Einmaligkeit verlangt, •er eigentliche Gesa lg, die’ festumrissene- Melodie, irt£ denn auch später zur Einführung der Chöre. Um sfbaulich zu sein, können vir sagen: alles, was heute Gottesdienst von dei. Clü Iren vorgetragen wird, ist fast1 ausschließlich „eigentlicher Gesang“, wie wir es genannt haben. ch bringe in unserer Nantes Stück Kunstm liafiukkah \ms der äll aUs der (in der rti|tel: Kaddisch) sogi nann — Mu i/t Musikbcilage ein äußerst iutcr* isik: eine llaudu-Melodie für esten liebräisclieh Notensamm- Encyi lopaedia Judaica, 9. Ud., :en Hannoverschen Haud- . - j* f 44* f M-.1 T. ’tM‘ . - rtej e- /#- je je^ fl"*}* ieMem m/mtäte 4- /Ah Atßm * Je - jmb j*- irrrm- /m >m Ae./tim fe-Ae-A/m. feiet e -cj»J 94*etjim tje 4ejt ä t4-mi Ar'em~-jejiu+et '-ejed Ae. 4 - rei.jif.* fej, w* 4 - Ae.re/ J' ej*- _/»»> ntt-ejßfy « Ae\ efte -ejej , -jem Je.fe7 f*~*jejr j' ■ a*\w-ne*r Je.** . e}* Je. Schrift von 1744. Dieses llaudu haw um 1700 unsere Chanukkalunelodie jereits Ix’kannt zweitens welch \ortreffliehe Kunstm is; hundorpn Gemüt und Herz der Jtph erhob mul erfreute. Das Kunstrezitativ bedürfte einer die. Hier nur die Feststellung, daß jes liehen und amerikanischen Gottes lieiist die llaupl rolle spielt. Alle Scliallplutlen^jdie wir v hlatt, Hersehmann, Sirota, Kwartii artistisches Produktbewundern, sili d Kunstrezitative. Das ist das ausgestiJlcte, breit angelegte aneli nur eines nein her- Rezitativ luit oder ohne Chor, dent Pq.judei'i wie je ’Zaubersang lanschen und das talsäi'blich in seinen vorragendsten' Mustern von bewun le ’ungswerter | C roß* l önneu wir keinen eist: erstens, daß war, k schon vor lalir* u in Deulscl iland . 1 eingehenden| Stil* im östlichen, >n Jossele Rosenhören und al i ein nichts anderes als diejede und artigkeit ist. Infolge Raummangel i musikalischen Beleg bringen. W er ser melodischen W under recht verno timen hat, haf er»- fahren, wie -'sehr das hebräische Gebet im Ton Seelenregung angesichts der - göttpie len äußeren inneren Offenbarung verkündet. Tag — Melodie *— Herz — süße Melodie. Vorüber und hinüber. W'eil alles Ion ist. Aus Leib und Brust koinints sü Wohin denn zieht es? 1 Aus Gottes Seele in den Ton. ■ Aus Gottes Leben in das Leben. Hör’ nur und fühle — Ton und Ton und Trauer Schön über Freude, —; selber, ieil)er Gott. ) (Aus „Der To l*A»A'w4h. siid-